Seiteninhalt
Wohnungsbrand am Hafengrenzweg (1.11.15)
Ein Wohnungsbrand am Hafengrenzweg forderte am 1. November 2015 in den frühen Morgenstunden 3 Leichtverletzte.
Der Leitstelle der Feuerwehr Münster wurde am 1. November 2015 um 05:25 Uhr ein Feuer in einem Gebäude am Hafengrenzweg in Münster gemeldet. Da nicht sicher war, ob sich noch Bewohner in der Brandwohnung befanden, wurden unverzüglich umfangreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Hilfsorganisationen alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr wenige Minuten nach der Alarmierung schlugen Flammen aus dem Dachstuhl eines dreigeschossigen, ehemaligen Tankstellengebäudes mit mehreren Einliegerwohnungen. Im ersten Obergeschoss machte eine Person auf sich aufmerksam, die gerettet werden musste. Weitere Bewohner, die das Gebäude selbständig verlassen konnten, machten die Einsatzkräfte darauf aufmerksam, das sich in der brennenden Wohnung im Dachgeschoss noch eine Person aufhalten könnte.
Das Feuer wurde sofort von außen über eine Drehleiter und von innen durch einen Atemschutztrupp mit jeweils einem C-Rohr bekämpft. Parallel wurden weitere Atemschutztrupps zur Rettung der Person am Fenster sowie zur Suche der vermissten Person in der Brandwohnung eingesetzt. Weitere, nachgeforderte Einsatzkräfte riegelten das Feuer zum noch nicht brennenden Gebäudeteil ab. Die vom Brand betroffene Wohnung ist vollständig ausgebrannt. Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Wohnungen konnte verhindert werden. Beim Durchsuchen der Brandwohnung konnte keine weitere Person gefunden werden.
Drei Hausbewohner wurden durch Rauchgase leicht verletzt und nach Erstversorgung noch an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert. Fünf weitere unverletzte Personen wurden von einer Einsatzeinheit des DRK betreut. Aufgrund der anfangs unklaren Lage über die Zahl der Verletzten war neben beiden Notärzten der Berufsfeuerwehr auch der leitende Notarzt und der Leiter der Hilfsorganisationen alarmiert worden.
Eingesetzt waren die Löschzüge 1 und 2 der Berufsfeuerwehr, die Löschzüge Gremmendorf und Mecklenbeck der Freiwilligen Feuerwehr, 4 Rettungswagen und 2 Notärzte der Berufsfeuerwehr, eine Einsatzeinheit der DRK sowie der Leitende Notarzt.
Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr wurden während des Einsatzes durch die Löschzüge Geist und Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.
Die Einsatzmaßnahmen konnten um 07.30 Uhr beendet werden


