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27.2.2017: Einsatzaufkommen am Rosenmontag 2017
Am Rosenmontag, 27. Februar, fand wieder der traditionelle Rosenmontagsumzug durch die Innenstadt von Münster statt. Der Sanitäts- und Rettungsdienst für den Umzug wurde mit ca. 95 Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Malteser Hilfsdienstes und der Feuerwehr Münster sichergestellt.
Um bei möglichen Brand- oder Hilfeleistungseinsätzen während des närrischen Treibens zeitnahe Einsatzmaßnahmen einleiten zu können, wurde am Stadthaus 1 an der Klemensstraße ein Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschzuges Gremmendorf der Freiwilligen Feuerwehr bereitgestellt.
Insgesamt kam es bis zum Ende der Maßnahmen gegen ca. 18.10 Uhr zu 79 Notfällen, die durch mobile Fußtrupps, Unfallhilfs- und Sanitätsstellen, Rettungswagenbesatzungen und Notärzte bewältigt wurden. 23 Patienten mussten mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor war in diesem Jahr das Einsatzaufkommen geringer.
Nach dem offiziellen Ende des Umzuges besetzte das Deutsche Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt ihre eigene Rettungswache an der Zumsandestraße, um die Feuerwehr im Rettungsdienst weiter zu unterstützen.
Für die Koordinierung der Einsatzmaßnahmen rund um den Rosenmontagszug wurde an der Feuerwache 1 am York-Ring ein gemeinsamer Führungsstab eingerichtet, besetzt durch das Deutsche Rote Kreuz und die Feuerwehr Münster.


