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29.3.2017: Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Staufenstraße
Am Mittwoch, 29. März, ereignete sich ein Kellerbrand mit Verrauchung des Treppenraumes in einem fünfgeschossigen Wohngebäude an der Staufenstraße. Zum Glück wurden keine Menschen verletzt.
Gegen 22.10 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle der Feuerwehr Münster ein, gemeldet wurde ein Kellerbrand. Daraufhin wurden der zuständige Löschzug und der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Münster alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte es im Kellereingang auf der Rückseite des Gebäudes und im Keller. Eine starke Rauchentwicklung aus den Kelleröffnungen war feststellbar. Der Rauch zog in den angrenzenden Treppenraum des Gebäudes. Bewohner des Gebäudes flüchteten ins Freie.
Da zunächst unklar war, ob sich noch Menschen im Treppenraum befanden, wurde dieser sofort von zwei Feuerwehrkräften mit Atemschutz kontrolliert. Zum Glück wurden keine Menschen angetroffen und laut Aussage der Bewohner seien alle Bewohner des Gebäudes im Freien. Parallel dazu wurde das Feuer mit insgesamt acht Feuerwehrkräften unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr gelöscht. Der Treppenraum und der Keller wurden entraucht.
Bei der anschließenden Kontrolle der Wohnungen wurde festgestellt, dass diese vom Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen wurden und zunächst nicht bewohnbar sind. Auch der Verkaufsraum einer Bäckerei im gleichen Gebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen und kann zunächst nicht genutzt werden.
Durch den alarmierten Leiter der Hilfsorganisationen wurden fünf Bewohner, die keine andere Bleibe bei Familie oder Freunden für die anstehende Nacht hatten, in Münsteraner Hotels untergebracht.
Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Münster sowie die schnelle Reaktion der Bewohner des Gebäudes kamen keine Menschen zu Schaden. Eine Brandausbreitung auf die Wohnungen konnte verhindert werden.
Neben der Berufsfeuerwehr Münster waren die Löschzüge Altstadt und Mauritz Werse-Laer der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Hilfsorganisationen der Stadt Münster mit insgesamt 60 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauerte ca. zwei Stunden.


