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Grafik im Dialog. Ursprung und Positionen aus Münster
20. März bis 13. September 2026
Eine Ausstellung mit der Aldegrever-Gesellschaft e.V.
Elf Künstlerinnen und Künstler präsentieren Werke, die zwei gemeinsame Grundlagen haben: ihre Verbindung zur Aldegrever-Gesellschaft e.V. und ihr künstlerischer Ausgangspunkt an der Fachhochschule Münster. Geprägt von ihren Lehrern Rolf Escher und Wolfgang Troschke entwickelten sie individuelle Positionen, die heute in Druckgrafiken, Zeichnungen und konzeptionellen Serien sichtbar werden. Der Fokus der Werkauswahl liegt auf dem Prozesshaften und Experimentellen grafischer Arbeit. Dabei treten die unterschiedlichen Werke in einen Dialog, greifen formale und inhaltliche Impulse auf und entwickeln sie weiter.
Die Ausstellung würdigt das nachhaltige grafische Fundament aus Münster und feiert das 85-jährigen Bestehen der Aldegrever-Gesellschaft e.V.
Die Eröffnung findet am Donnerstag, dem 19. März, um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Münster statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Münsters Malerinnen zwischen Biedermeier und Expressionismus
8. Mai bis 20. September 2026
Der zweite Teil der Ausstellungsreihe zu Münsters Malerinnen rückt Künstlerinnen in den Mittelpunkt, die im 19. Jahrhundert in Münster geboren wurden oder dort aufwuchsen. Gezeigt werden Werke von zwölf Malerinnen, Zeichnerinnen und Grafikerinnen aus der Zeit zwischen etwa 1830 und 1930. Ihre Ausbildung erhielten sie als Privatschülerinnen an bedeutenden Kunstakademien in Dresden, Düsseldorf, Berlin und München. Zu Lebzeiten waren sie in Münster und darüber hinaus anerkannt, erfolgreich und oft wirtschaftlich selbstständig. Nach ihrem Tod gerieten viele von ihnen jedoch rasch in Vergessenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, diese außergewöhnlichen Biografien neu zu entdecken.
Ans Licht geholt. Arbeiten auf Papier von Leo Burgholz
29. Mai bis 6. September 2026
In der Ausstellungsreihe „Ans Licht geholt“ werden ausgewählte Zeichnungen und Aquarelle aus dem umfangreichen Nachlass von Leo Burgholz (1892–1960) gezeigt, der dem Stadtmuseum Münster geschenkt wurde. Der Maler, Grafiker und Zeichner prägte über viele Jahrzehnte das kulturelle Leben der Stadt. Seit 1920 war Leo Burgholz als Kunsterzieher am Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium tätig. Dort förderte er zahlreiche Schüler, darunter Wilhelm Imkamp (Bauhaus), Oskar Kurt Döbrich und Herbert von Arend (Bauhaus), und ermutigte sie zu einem Kunststudium. Von 1924 an waren seine Arbeiten regelmäßig in großen westfälischen Kunstausstellungen vertreten. Leo Burgholz war Mitglied der Freien Künstlergemeinschaft Schanze und amtierte von 1939 bis 1941 sowie von 1945 bis 1953 als deren Kanzler.


