Stadt Münster: Museum - Vorschau

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Vorschau

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Friedensverhandlungen im Rathaus zu Münster

Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden

28. April bis 2. September 2018

Die Ausstellung widmet sich der Rezeptionsgeschichte des Westfälischen Friedens von 1648 in Münster, wobei die Jubiläen 1748, 1848, 1898 und 1948 im Fokus stehen. Die Stadt Münster gedachte 1898 erstmals offiziell des Westfälischen Friedens. Doch das monumentale Friedensgemälde von Fritz Grotemeyer entstand 1902 allein aufgrund der Initiative des Künstlers.

Die Nationalsozialisten planten den 300. Jahrestag 1948 für ihre Zwecke zu missbrauchen. Einen Einblick in eine 1940 erstellte, aber nie eröffnete Ausstellung, geben damals extra angefertigte Gemäldekopien sowie die fotografische Dokumentation der Ausstellung.

Erst nach der Gedenkwoche 1948 erfolgte vor dem Hintergrund des verlorenen Zweiten Weltkriegs eine Umbewertung des Westfälischen Friedens zum Europäischen Einigungsfrieden und Münster vermarktete sich als Friedensstadt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Sandstein Verlag. Details zur Ausstellung


Ein Haus

Motiv aus der Ausstellung

Hochschule der Bildenden Künste Essen, Verortung

8. Mai bis 5. August 2018

Absolventen und Studierende präsentieren zusammen mit den ProfessorInnen Carsten Gliese (Köln), Anja Kempe (Dresden) und Thomas Wrede (Münster) aktuelle Positionen der künstlerischen Fotografie und Medien. In den ausgestellten Arbeiten spielen interdisziplinäre Aspekte ebenso eine Rolle wie die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der technischen Bildmedien. Neben klassischen Fotografien werden auch multimediale Arbeiten gezeigt. Auch wenn die Hochschule noch recht jung ist, haben die Studierenden des Fachgebiets Fotografie/Medien schon diverse Auszeichnungen erfahren. Sie wurden u.a. im internationalen Hochschulwettbewerb "Upcoming Masters of Photography" mit einer Ausstellung auf der photokina 2016 durch Leica und der Deutschen Photographie (DGPh) ausgezeichnet.


Von vorne ist ein Sparkassenzahltisch zu sehen, dessen Abdeckung nach hinten geschoben wurde. Auf der Tischplatte liegenzahlreiche verschiedene Geldscheine

Sparkassenzahltisch

Die Währungsreform vom 20. Juni 1948

18. Mai bis 26. August 2018

Die Währungsreform von 1948 war wohl eine der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Nachkriegszeit. Am 20. Juni 1948 erhielt jeder Bundesbürger im Umtausch für 100 alte Reichsmark 40 neue Deutsche Mark (DM), die ab dem 21. Juni alleingültiges Zahlungsmittel war. Die vorherigen Währungen Reichsmark, Rentenmark und die Marknoten der alliierten Militärbehörden wurden im Rahmen des aktuellen Kurses über ein Reichsmarkkonto umgetauscht. Mit der neuen Währung begann dann das "Deutsche Wirtschaftswunder".
In der anlässlich des 70-jährigen Jubiläums gezeigten kleinen Präsentation werden Belege für die neue und die alte Währung, sowie Dokumente, die beim Umtausch notwendig waren, ein historischer Geldtransportwagen sowie ein damaliger Sparkassenzahltisch gezeigt. Somit bekommen die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Anfänge der letzten deutschen Währung vor der Einführung des Euro im Jahr 2002.


Eine Gruppe von Jungen zieht im Gleichschritt eine Straße entlang. Vorne gehen drei Jungen mit Instrumenten, neben der Gruppe winkt ein Erwachsener fröhlich in die Kamera. Alle Beteiligten trage Uniformen der NS-Zeit.

Marsch des Jungvolks Lippstadt durch Meiste, um 1944.

Jugend im Gleichschritt!?
Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit

30. August 2018 bis 3. Februar 2019

Zwischen 1933 und 1945 war die Hitlerjugend die mitgliederstärkste Organisation im NS-Staat. Als das „Volk von morgen“ waren die Jugendlichen Adressat der NS-Propaganda und ein wichtiger Faktor der NS-Innenpolitik. Das öffentliche Bild von der Hitlerjugend als allmächtige Institution, der man sich als Jugendlicher kaum zu entziehen vermochte, ist bis heute geprägt von Propagandaaufnahmen der Nationalsozialisten und „Erfolgsmeldungen“ einer begeisterten „Staatsjugend“.

Wie schaffte es die Hitlerjugend, aus diesen jungen Menschen eine – wie es ihre Propaganda suggerierte – „Jugend im Gleichschritt“ zu formen? Erreichte sie dieses Ziel überhaupt? Welchen Herausforderungen und Problemen hatte sie sich zu stellen? Wo fand sie Unterstützung, und wo stellten sich ihr Widerstände entgegen? Auf diese Fragen finden die Besucher Antwort in der Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln im Stadtmuseum Münster.


Postkarte mit drei Motiven. Links Missionsgebiet in dem ein Schiff fährt. Rechts oben Hütten von Einheimischen. Unten rechts der Zoologische Garten in Münster.t

Postkarte zur deutschen Kolonialausstellung in Münster.

Aus Westfalen in die Südsee. Katholische Mission in deutschen Kolonien

22. September 2018 bis 13. Januar 2019

Was hat Münster eigentlich mit den Deutschen Kolonien des 19. Jahrhunderts zu tun? Viel mehr als man es sich vielleicht erstmal vorstellen kann. Als Deutschland im späten 19. Jahrhundert Kolonialmacht wurde, bemühten sich deutsche Missionare in den entsprechenden Gebiete tätig zu werden. Dies betraf auch in Münster/Westfalen, von wo aus vor allem katholische Missionare in die Welt zogen. Neben Afrika stellte Ozeanien – die Inselwelt des Pazifiks nördlich und östlich von Australien – eine wichtige Zielregion der Missionare dar.

Die Ausstellung des Stadtmuseums, die in Kooperation mit dem Excellenzcluster Religion und Politik der Westfälischen-Wilhelms Universität konzipiert wurde, ist die erste umfangreiche Präsentation zur katholischen Mission während der Kolonialzeit, die von Münster aus in die Südsee ging. Sie beleuchtet anhand von Fotografien, Briefen, Schulmaterial, wissenschaftlichen Publikationen und herausragenden ethnologischen Objekten die Welt der Missionare und Missionsschwestern auf Papua Neuguinea, dem Bismarck Archipel und der Inselwelt Mikronesiens. Die Tätigkeit der Missionare war dabei nicht nur von den Beziehungen mit der einheimischen Bevölkerung geprägt. Das Verhältnis zur kolonialen Verwaltung ebenso wie die Konkurrenz mit Missionen anderer Konfession prägten das Wirken der Missionare. Einflüsse des Kontakts zwischen Deutschen und Menschen aus Ozeanien zeigten sich auch im Deutschen Reich: Völkerschauen, Kolonialwarenläden aber auch die Reflexe in Kunst und Mode werden beleuchtet.


 

Zusatzinfos

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten

Maifeiertag (1. Mai): 10 bis 18 Uhr geöffnet
Christi Himmelfahrt (10. Mai): 10 bis 22 Uhr geöffnet
Pfingstsonntag (20. Mai) und Pfingstmontag (21. Mai): 10 bis 18 Uhr geöffnet
Fronleichnam (31. Mai): 10 bis 18 Uhr geöffnet

Rollstuhlgerechte Einrichtung
Der Eintritt ist frei.

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