Stadt Münster: Museum - Vorschau

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Vorschau

Eine Gruppe von Jungen zieht im Gleichschritt eine Straße entlang. Vorne gehen drei Jungen mit Instrumenten, neben der Gruppe winkt ein Erwachsener fröhlich in die Kamera. Alle Beteiligten trage Uniformen der NS-Zeit.

Marsch des Jungvolks Lippstadt durch Meiste, um 1944.

Jugend im Gleichschritt!?
Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit

30. August 2018 bis 3. Februar 2019

Zwischen 1933 und 1945 war die Hitlerjugend die mitgliederstärkste Organisation im NS-Staat. Als das „Volk von morgen“ waren die Jugendlichen Adressat der NS-Propaganda und ein wichtiger Faktor der NS-Innenpolitik. Das öffentliche Bild von der Hitlerjugend als allmächtige Institution, der man sich als Jugendlicher kaum zu entziehen vermochte, ist bis heute geprägt von Propagandaaufnahmen der Nationalsozialisten und „Erfolgsmeldungen“ einer begeisterten „Staatsjugend“.

Wie schaffte es die Hitlerjugend, aus diesen jungen Menschen eine – wie es ihre Propaganda suggerierte – „Jugend im Gleichschritt“ zu formen? Erreichte sie dieses Ziel überhaupt? Welchen Herausforderungen und Problemen hatte sie sich zu stellen? Wo fand sie Unterstützung, und wo stellten sich ihr Widerstände entgegen? Auf diese Fragen finden die Besucher Antwort in der Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln im Stadtmuseum Münster.


Postkarte mit drei Motiven. Links Missionsgebiet in dem ein Schiff fährt. Rechts oben Hütten von Einheimischen. Unten rechts der Zoologische Garten in Münster.t

Postkarte zur deutschen Kolonialausstellung in Münster.

Aus Westfalen in die Südsee. Katholische Mission in deutschen Kolonien

22. September 2018 bis 13. Januar 2019

Was hat Münster eigentlich mit den Deutschen Kolonien des 19. Jahrhunderts zu tun? Viel mehr als man es sich vielleicht erstmal vorstellen kann. Als Deutschland im späten 19. Jahrhundert Kolonialmacht wurde, bemühten sich deutsche Missionare in den entsprechenden Gebiete tätig zu werden. Dies betraf auch in Münster/Westfalen, von wo aus vor allem katholische Missionare in die Welt zogen. Neben Afrika stellte Ozeanien – die Inselwelt des Pazifiks nördlich und östlich von Australien – eine wichtige Zielregion der Missionare dar.

Die Ausstellung des Stadtmuseums, die in Kooperation mit dem Excellenzcluster Religion und Politik der Westfälischen-Wilhelms Universität konzipiert wurde, ist die erste umfangreiche Präsentation zur katholischen Mission während der Kolonialzeit, die von Münster aus in die Südsee ging. Sie beleuchtet anhand von Fotografien, Briefen, Schulmaterial, wissenschaftlichen Publikationen und herausragenden ethnologischen Objekten die Welt der Missionare und Missionsschwestern auf Papua Neuguinea, dem Bismarck Archipel und der Inselwelt Mikronesiens. Die Tätigkeit der Missionare war dabei nicht nur von den Beziehungen mit der einheimischen Bevölkerung geprägt. Das Verhältnis zur kolonialen Verwaltung ebenso wie die Konkurrenz mit Missionen anderer Konfession prägten das Wirken der Missionare. Einflüsse des Kontakts zwischen Deutschen und Menschen aus Ozeanien zeigten sich auch im Deutschen Reich: Völkerschauen, Kolonialwarenläden aber auch die Reflexe in Kunst und Mode werden beleuchtet.


 

Zusatzinfos

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten während der Ausstellung "Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden"

Zur Ausstellung "Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden" vom 28. April bis 2. September 2018 ist an den Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
An jedem 2. Freitag im Monat (11. Mai, 8. Juni, 13. Juli, 10. August) ist bis 22 Uhr geöffnet.

Sonderöffnungszeiten

Pfingstsonntag (20. Mai) und Pfingstmontag (21. Mai): 10 bis 18 Uhr geöffnet
Fronleichnam (31. Mai): 10 bis 18 Uhr geöffnet

Rollstuhlgerechte Einrichtung
Der Eintritt ist frei.

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