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 Newsletter Kulturamt Stadt Münster
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Themen des Newsletters
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Liebe Kulturschaffende und liebe Kulturinteressierte, der Inzidenzwert in Münster ist erfreulich niedrig - und die Sehnsucht nach Kultur steigt. Wir verraten, was sich in den nächsten Tagen in Münster kulturell lohnt, denn ganz langsam fährt die Kultur ihr Angebot wieder hoch. Wir wünschen viel Freude bei den lyrischen und sonstigen künstlerischen Begegnungen, ob wieder analog oder doch lieber noch digital. Beides ist im Angebot. Für Kulturschaffende haben wir wieder Informationen zu Förderungen zusammengestellt. Neu ist hier zum Beispiel, dass die Überbrückungshilfe noch einmal verlängert und aufgestockt wurde - gerade Künstlerinnen und Künstler im darstellenden Bereich können hiervon profitieren. Ihr Team vom Kulturamt Münster |
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 | Ihre persönliche Dichterlesung: Die LiteraturLine bringt Informationen, Texte und Ton über das Internet ins Haus. Ein Spektrum ganz unterschiedlicher Lesungen im monatlichen Wechsel. Im Juni beteiligt sich die LiteraturLine mit Lesungen von Carola von Seckendorff, Cornelia Kupferschmid und Paula Marie Berdrow vom Stadtensemble Münster am Pathos-Projekt des Lyrikertreffens. Zu hören sind unter anderem Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, Annette von Droste-Hülshoff und Rainer Maria Rilke. Zur Literaturline des Kulturamts |
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(Foto: Pixabay)
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Sonderfonds: 2,5 Milliarden Euro für Kulturveranstaltungen
Der Bund unterstützt Kulturveranstaltungen in der Pandemie mit einem Sonderfonds in Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Mit dem "größten Kulturförderprogramm seit Gründung der Bundesrepublik", so Finanzminister Olaf Scholz, sollen Kulturveranstaltungen wieder möglich werden, das finanzielle Risiko bei einer Absage oder Verschiebung einer Veranstaltung abgesichert und so der Kulturbranche wieder Mut gemacht werden. Der Sonderfonds enthält zwei zentrale Bausteine. Die Wirtschaftlichkeitshilfe sichert Ticketverkaufseinnahmen ab: Sie werden um bis zu 100 Prozent bezuschusst, um geringere Einnahmen durch beschränkte Besucherzahlen auszugleichen. Die maximale Fördersumme beträgt 100.000 Euro und gilt für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen im Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 1. August 2021. Bei der Ausfallabsicherung übernimmt der Bund bei pandemiebedingter Absage maximal 80 Prozent der Ausfallkosten. Die maximale Entschädigungssumme beträgt 8 Millionen Euro pro Veranstaltung. Gedacht ist sie für Großveranstaltungen mit langer Planungsphase und mit mehr als 2.000 Besuchern (Festivals, Konzerttourneen etc.), die ab dem 1. September 2021 geplant werden. Die Registrierung für den Sonderfonds für Kulturveranstaltungen soll ab dem 15. Juni 2021 möglich sein. Ab dann sollen auch weitere Informationen bereitgestellt werden. Bereits jetzt ist eine bundesweite Service-Hotline unter Tel. 08 00/6 64 84 30 geschaltet. Zur Sonderfonds-Webseite Zur Pressemitteilung des Bundes |
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Kulturschaffende können Stipendien beim Land NRW beantragen. (Foto: Pixabay)
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Künstlerinnen und Künstler aufgepasst:
Antragsfrist für NRW-Stipendien verlängert
Die Antragsfrist für das Stipendienprogramm "Auf geht’s!" ist bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden. Das Land NRW ermöglicht es freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern mit den Stipendien, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fortzusetzen und ihr künstlerisches Potential wieder zu entfalten. Die erste Runde des Stipendienprogramms wurde im August 2020 mit einer Gesamtsumme von 105 Millionen Euro ausgeschrieben und umgesetzt. Insgesamt 14.500 Künstlerinnen und Künstler haben bislang von diesen Mitteln profitiert. Die Landesregierung stellt weitere 90 Millionen Euro für die Fortsetzung des Programms zur Verfügung und ermöglicht damit erneut 15.000 Stipendien für den Zeitraum April bis September 2021. Bewerben kann sich auch, wer in der ersten Runde bereits gefördert wurde. Alle Informationen zum Förderprogramm gibt es auf der Seite des NRW-Kulturministeriums. |
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Bund nimmt kurzfristig Beschäftigte in den darstellenden Künsten in den Blick. (Foto: Pixabay)
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Überbrückungshilfe III:
Aufgestockt und verlängert
Der Bund hat die Verlängerung und Aufstockung der Überbrückungshilfe III bekanntgegeben. Dabei wurden auch kurz befristet Beschäftigte im Bereich der darstellenden Künste bedacht, die stark von der Corona-Krise betroffen sind. Ein Teil der Soloselbständigen konnte Hilfsmaßnahmen lange nicht in Anspruch nehmen, da sie nicht im Haupterwerb selbständig, sondern projektbezogen engagiert sind. Wegen zu kurzer Beschäftigungszeiten haben sie auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld. Betroffen sind viele nicht fest angestellte Schauspielerinnen und Schauspieler sowie andere kurz befristet Beschäftigte in den darstellenden Künsten. Zur Überbrückungshilfe III kommt daher nun ein zusätzliches Modul. Auch die Neustarthilfe für Soloselbständige, unständig und kurz befristet Beschäftigte in den darstellenden Künsten wurde auf bis zu 12.000 Euro erhöht und der Förderzeitraum bis September 2021 verlängert. Zur Meldung des Kulturministeriums Weitere Informationen zu Corona-Hilfen des Bundes |
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Theaterreihe "Roter Hund" 2021 findet statt!
Das Kulturamt präsentiert an drei Sonntagen in den Sommerferien wieder die beliebte Kinder- und Familientheaterreihe "Roter Hund". In diesem Jahr ist an der Eulenburg alles in Bewegung: Schachfiguren werden lebendig und begeben sich auf Verfolgungsjagd, zwei Vögel gehen auf Schatzsuche, Reisende ohne Fahrschein suchen Unterschlupf auf einem Bahngleis. Zu Gast sind Compagnie Nik mit "1 vor dem anderen", Compagnie Les Petites Délices mit "Koffer für 2" und erneut die Gruppe elabö mit dem Stück "Schachmatt", das bereits im vergangenen Jahr das Publikum beim "Roten Hund" begeisterte. Es gelten besondere Corona-Schutzmaßnahmen. Kostenfreie Tickets können ab Montag, 14. Juni 2021 ab 12 Uhr auf www.localticketing.de erworben werden. Sonntag 4., 11. und 18. Juli, jeweils um 11 und 16 Uhr Wiese an der Eulenburg Himmelreichallee 50, 48149 Münster Weitere Informationen |
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Mit Pathos: Das Stadtensemble bringt Lyrik in die Innenstadt.
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Insel des Pathos:
Eine poetische Intervention des Stadtensembles
Das Stadtensemble verkürzt die Wartezeit zum Internationalen Lyrikertreffen 2022 mit einer poetisch-pathetischen Stadtintervention. 30 Schauspielerinnen und Schauspieler begeben sich an zwei Tagen in den Stadtraum, um auf "Inseln des Pathos" das Feuer des Wortes zu entflammen. Jede (Teppich)-Insel bietet Platz für zwei Zuschauende, das Publikum kann sich einen eigenen Parcours von Insel zu Insel gestalten und erlebt so ein ganz persönliches "Inselhopping" mit leidenschaftlicher Literatur, Drama und Poesie. Sonntag, 13. Juni 2021 Sonntag, 20. Juni 2021 jeweils 15-17 Uhr Wetterbedingter Ersatztermin: Sonntag, 27. Juni 2021 Die Standorte der Inseln und die zu beachtenden Coronaregeln werden hier bekannt gegeben: stadtensemble.de/insel-des-pathos |
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"Mamie", Acryl auf Leinwand (Foto: Steve Knoll)
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RELATIONS von Steve C.E. Knoll im Krameramtshaus
Unter dem Titel "RELATIONS" setzt sich der belgisch-deutsche Künstler Steve C.E. Knoll in seiner aktuellen Ausstellung mit Fragen der afro-europäischen Interkulturalität auseinander setzt: Für wen ist Kunst gemacht? Spielt die Herkunft des Künstlers eine Rolle? Sind Klischees in der Kunst lesbar? Inwieweit gehören sie zu unserem Alltag? Kann man Kultur, Herkunft und Identität darstellen? Durch die Mischung von stereotypischen, fiktiven und realen Motiven aus dem Alltag, Medien und Erinnerungen aus seinem persönlichen Umfeld versucht Knoll, den Betrachter zum Nachdenken anzuregen. noch bis 18. Juni 2021, Mo-Fr 14-20 Uhr, Sa + So 10-16 Uhr Haus der Niederlande im Krameramtshaus Alter Steinweg 6/7, Münster, Eintritt frei Weitere Informationen |
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"Sensing Scale": Blick auf die Installation in der Kunsthalle. (Foto: Volker Renner)
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Ausstellung in der Kunsthalle zeigt Einfluss
digitaler Netzwerke auf unser Denken
Digitaler Datenverkehr begleitet und durchdringt mittlerweile den kompletten menschlichen Alltag. Doch wie vollzieht er sich eigentlich und was macht er mit uns? Die Ausstellung "Sensing Scale" geht der Frage nach, wie Netzwerke, Datenverkehr und technokratische Megastrukturen unser Leben, Denken und Handeln beeinflussen und unsere Wahrnehmung, unsere visuelle Kultur verändern. Sieben Künstlerinnen und Künstler nehmen die komplexen und kompliziert verkabelten und verschalteten Systeme in ihren Werken in den Blick: ein Blick "hinter" die Netzwerke, der die verborgenen Infrastrukturen unseres digitalen Alltags aufzeigt. Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, Münster Di bis So 12-18 Uhr, Eintritt frei Alle Infos: www.kunsthallemuenster.de |
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Ausführliche Informationen zu Corona-Unterstützungen sowie weiteren Themen erhalten Sie auf unserer Website www.stadt-muenster.de/kulturamt. |
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