Stadt Münster: Stadtentwicklung - Bevölkerungsprognosen

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Stadtforschung

Bevölkerungspyramide 2013 bis 2020

Bevölkerungspyramide 2013 bis 2020

Bevölkerungsprognosen

Seit 1985 werden für die Stadt Münster kleinräumige Bevölkerungsprognosen durchgeführt. Ziel ist die Vorausberechnung der altersgruppenspezifischen Bevölkerungsentwicklung auf Stadtteilebene. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die mittelfristige Infrastrukturplanung: z.B. Bedarfsplanung Kindertageseinrichtungen, Jugendhilfeplanung, Schulentwicklungsplanung, Pflege- und Altenhilfeplanung, Sportstättenentwicklungsplanung. Ebenso werden die Ergebnisse als "Frühwarnsystem" zur Gestaltung des demografischen Wandels auf Quartiersebene genutzt.

Die Kleinräumige Prognose zeigt die Entwicklungsrichtung und die Entwicklungsspanne auf. Sie liefert Orientierungswerte, die fachplanerisch einzuschätzen sind. Der Prognose liegt das „Wenn-dann-Prinzip“ zugrunde, das heißt: nur wenn alle Annahmen eintreten, entwickelt sich die Bevölkerung wie errechnet.


Fortschreibung der Kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2015 – 2025

Münster wächst und altert zugleich. Diese Aussage wird durch Fortschreibung der Kleinräumigen Bevölkerungsprognose (KBP) 2015 – 2025 bestätigt. Hervorzuheben ist, dass das Bevölkerungswachstum bei Eintreten der Annahmen sowohl durch einen Geburtenüberschuss als auch durch einen Wanderungsüberschuss gespeist würde.

Unter Zugrundelegung der Basisvariante "Dynamischer Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort" wird gesamtstädtisch eine Zunahme der wohnberechtigten Bevölkerung um 16.373 Einwohner (+ 5,4 %) von 305.235 Einwohner (Ende 2015) auf 321.608 Einwohner (Ende 2025) vorausberechnet. Das würde ein durchschnittliches jährliches Bevölkerungswachstum von ca. 1.600 Einwohnern bedeuten. Dieses wurde in den letzten Jahren, getrieben durch Wissenschaft und Wirtschaft bei entsprechender Wohnungsbautätigkeit, auch ohne außergewöhnlich hohe Flüchtlingszuzüge erreicht.

Auf Stadtteilebene berechnet die KBP 2015 – 2025 ein Mosaik aus wachsenden, stabilen und leicht rückläufigen Stadtteilen voraus. Die stadtteilbezogenen Vorausberechnungen für die besonders infrastrukturrelevanten Altersgruppen sind in den zum Download angebotenen Tabellen enthalten.

Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten in der Entwicklung der Flüchtlingszahlen, der dynamischen Entwicklungen bei der Umsetzung des Baulandprogramms und der Entwicklung weiterer Bauvorhaben auch außerhalb des Baulandprogramms soll die Kleinräumige Prognose in zwei Jahren mit dem Zielhorizont 2030 fortgeschrieben werden.



 

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