Am 1. Tag der Kommunikation war das Blitzlicht bunt und vielfältig.
Das Dozententeam am 1. Tag der Kommunikation
Denn oft hören wir etwas ganz anderes, also unser Gegenüber meint. Und dann beginnt der Stress. Er führte am vergangenen Samstag in das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun ein. In seinem kurzen fachlichen Input konnten Teilnehmende in seinem Workshop erkennen, wie Missverständnisse entstehen und wie man sie vermeiden kann.
Der „1. Tag der Kommunikation“ am letzten Samstag in der Volkshochschule startete vormittags mit einem 16-köpfigen Team qualifizierter Trainerinnen und Trainer und einem vielfältigen Angebot in 90-minütigen Gruppen-Workshops und drei Programmschienen. Sie boten auch nach dem Mittagessen einen Überblick über Problemstellungen, Methoden und Möglichkeiten der Kommunikation am Arbeitsplatz, in Teams, mit Kindern und Jugendlichen und auch ganz persönlichen Beziehungen.
Erst einmal aufeinander zugehen, hieß es nach einer Begrüßung von vhs-Fachbereichsleiterin Regula Püschel und einem gemeinsamen Line-Up der Dozent:innen im vhs-Forum. Und so kamen die etwas mehr als 100 Teilnehmenden beim Warming up mit Organisationsentwicklerin und Coach Gianna Haake im fast vollbesetzten vhs-Forum schnell ins Gespräch und in einen tieferen Austausch über das Veranstaltungsziel an diesem Tag. „Aber nur ein Wort dafür finden …“, bat Gianne Haake. Für das Publikum begann ein erster Austausch mit den Sitznachbarinnen und -nachbarn, der in der nächsten Runde („Einen schönen Gedanken denken“) auf vier Personen erweitert wurde.
Ob bei der Kommunikation im Team mit ihr im Anschluss, der wertschätzenden und wirksamen Kommunikation, der Leichtigkeit in Beziehungen, Angriffe kontern, Kommunikation von Körper und Stimme, gewaltfreier Kommunikation, dem GROW-Modell oder spielerischer Improvisation und viel Bewegung zur Musik – es gab sehr vielgestaltige Ansätze, die Kommunikation ermöglichen. Ein „Ja“ für mich ist kein „Nein“ gegen dich … die eigenen Wahrnehmungen, Beobachtungen und Bedürfnisse standen häufig im Mittelpunkt, um sich auf den Weg zu mehr Klarheit in den Botschaften zu machen und einem respektvollen Umgang mit sich und anderen zu finden. „Da haben wir aber ganz schon laut 'Nein‘ gesagt,“ waren sich einige Teilnehmerinnen in der nachmittäglichen Kaffeepause einig.
Die Teilnehmenden kamen aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern und nahmen die drei Workshopschienen mit didaktisch gekonnt vermittelten Impulsen intensiv wahr. Kurz vor dem Abschluss sammelten sie ihre Eindrücke in Blitzlichtern und erhielten einen Tag später die Möglichkeit zu einem ausführlicheren Online-Feedback.
„Wenn alle Rückmeldungen ausgewertet sind, geht es schon bald in die Planung der nächsten Durchführung im Frühjahr 2027“, freut sich Fachbereichsleiterin Regula Püschel über die engagierten Dozent*innen und den erfolgreichen Tag im Fachbereich für Beruf und Wirtschaft der Volkshochschule Münster.