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„Eine ganz normale Geschichte? Das deutsch-russische Verhältnis zwischen 1914 und heute“

Wie gut kennen sich Russen und Deutsche? Dr. Vitalij Fastovskij, Osteuropa-Historiker an der Universität Münster, gibt am Donnerstag, 26. März, um 19 Uhr im vhs-Forum einen historischen und aktuellen Blick auf ein Thema, welches uns aktuell nicht loslassen darf. Besonders seit dem Beginn des Ukraine-Krieges sind die politischen Beziehungen zwischen Berlin und Moskau stark belastet. 

Dunkelhaariger junger Mann, Dr. Vitalij Fastovskij, Osteuropa-Historiker an der Universität Münster
Bildrechte: Kateryna Kobschenko

Sicherheitspolitik, Energieabhängigkeiten, Fragen der Hybrid- und Cybersicherheit sowie Debatten um Verteidigungsfähigkeit und NATO-Kooperation prägen die politische Agenda heute. Dr. Vitalij Fastovskij wird auch die Geschichte von der Kriegserklärung 1914, über den Rapallo-Vertrag von 1922, den Hitler-Stalin-Pakt und die Zeit des Zweiten Weltkriegs bis zur „gescheiterten strategischen Partnerschaft“ nach 1990 betrachten. Er lädt dazu ein, historische Ereignisse nicht als abstrakte Daten zu sehen, sondern als Bausteine für das Verständnis aktueller Konfliktlinien, politischer Interessen und gesellschaftlicher Wahrnehmungen – gerade angesichts der gegenwärtigen europäischen Sicherheitslage. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten. Der Eintritt ist frei.