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Tibetische Mönche gestalten ein Sandmandala

Tibetische Mönche aus einem Kloster im Exil an der Grenze zwischen Tibet und Indien im Himalaya gestalten ein farbiges Sandmandala.

So entsteht die geometrische Abbildung eines tibetischen Tempels. Die vier tibetischen Mönche kommen auf Einladung der Tibet-Initiative Deutschland, Regionalgruppe Münster vom 21. Oktober bis 29. Oktober tagsüber zwischen 9 Uhr bis 17 Uhr ins Forum der Volkshochschule Münster. Neun Tage können wir ihnen über die Schultern schauen, wie sie in äußerst filigraner Arbeit ein Mandala aus farbigem Sand in filigraner Feinarbeit auf eine Holzplatte streuen. Dabei ist der Weg festgelegt von der geometrischen Gestaltung zur spirituellen Abstraktion, von der Zerstörung unmittelbar nach Fertigstellung und dem Streuen des Sandes in einen Fluss, wie hier in die Aa an der Überwasserkirche. 

Dieses tausendjährige Ritual erläutern Gishe Gilek aus Ladakh, Indien, und Professor Dr. Ingo Kennerknecht in einem begleitenden Vortrag mit dem Titel „Mandala – Eine Reise ins Innere“ am Dienstag, 27. Oktober, 17 Uhr, im VHS-forum.