Stadt Münster: Stadtarchiv - Stadtgeschichte online

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Stadtgeschichte online

Möchten Sie sich informieren zu herausragenden Ereignissen, wichtigen Einrichtungen oder Personen aus der Stadtgeschichte Münsters?
Wollen Sie einmal Münster in der Mitte des 17. Jahrhunderts oder in anderen Zeiten kennenlernen? Möchten Sie sehen, wie in der Stadt mit heute noch aktuellen Problemen umgegangen wurde?
Antworten geben mehrere Präsentationen des Stadtarchivs:


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Kriegerdenkmal am Mauritztor, 1909

Erinnern im öffentlichen Raum

Die Präsentation des Stadtarchivs "Erinnern im öffentlichen Raum" vermittelt einen Überblick über die Denkmallandschaft Münsters. Sie bietet Basisinformationen zu sämtlichen Kriegerdenkmälern, Ehrenmalen, Mahnmalen und Kriegsgräberstätten, die in Münsters öffentlichem Raum im Kontext von Krieg und Gewalt entstanden sind. Ihre öffentliche Wahrnehmung ist durchaus unterschiedlich. (Krieger-)Denkmäler und Ehrenmale werden vergessen, verändert, ergänzt oder als anstößig bewertet. Die Präsentation möchte als Grundlage für einen Dialog über Münsters Denkmäler dienen.



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Abmarsch zur Front, 1914

Münster im Ersten Weltkrieg

Ab 1. August 2014 - 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs präsentiert das Stadtarchiv die Kriegschronik der Stadt Münster 1914-1918 online. Ausdrucksstarke Tagebuchnotizen und Bilder des Kriegschronisten Eduard Schulte sowie Plakate und andere Zeitzeugisse führen durch die bitteren, verlust- und entbehrungsreichen Kriegsjahre bis zur Kapitulation 1918.



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Brennendes Rathaus im Oktober 1944

Münster im Zweiten Weltkrieg

Im Jahr des Gedenkens an "60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges" entstand die Präsentation "Kriegschronik – Münster im Zweiten Weltkrieg", die die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung Münsters anschaulich dokumentiert. Das Material kam aus einer Chronik, die im Stadtarchiv Münster aufbewahrt wird. Über 500 Fotos und Notizen aus der Kriegschronik veranschaulichen, wie der Alltag der Menschen in Münster in den Jahren 1939 bis 1945 immer stärker durch den Krieg bestimmt wurde...



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Russische Zwangsarbeiter säubern die Schillerstraße

Zwangsarbeit in Münster 1939 bis 1945

Nach dem deutschen Einmarsch in Polen im Herbst 1939 brachten Dienststellen der Wehrmacht polnische Kriegsgefangene in das Deutsche Reich, die zu Arbeitseinsätzen herangezogen wurden. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion kam es massenhaft zur zwangsweisen Verschleppung von zivilen Personen, die auch zur Arbeit gezwungen wurden. Tausende von Männern, Frauen und Kindern verrichteten auch in Münster und Umgebung harte Zwangsarbeit...



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Schildertausch am Schlossplatz, 2012

Straßennamen in der Diskussion

Im Jahr 2012 regte der Ältestenrat der Stadt Münster eine Informations- und Kommunikationsphase zu umstrittenen Straßennamen an. Dabei ging es vor allem um die Frage, inwieweit bestimmte Namensgeber als Stützen des nationalsozialistischen Regimes hervorgetreten sind. Neben einer Ausstellung unter dem Motto "Ehre, wem Ehre gebührt!?" erarbeitete das Stadtarchiv eine Online-Präsentation zu den diskutierten Straßennamen. Sie bereitet das Wirken von elf Namenspatronen - unter anderem Paul von Hindenburg - in der Zeit des Nationalsozialismus auf.


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Das Armenhaus Elisabeth zur Aa an der Bergstraße nach 1900

Armut, Not und gute Werke

Soziale Stiftungen in Münster
In Münster leben Arme und Reiche. So ist es heute, und so war es früher. Warum waren Menschen in Münster in früheren Jahrhunderten arm? Wie wurden sie unterstützt?
Wie sah ihr Alltag in den Armeneinrichtungen aus?
Die Wohlhabenden halfen seit jeher durch Almosen, die sie den zahlreichen Bettlerinnen und Bettlern in die Hand gaben. Und sie halfen auch durch soziale Stiftungen. Erst im Verlauf der Jahrhunderte wurden in Münster politische Maßnahmen zur Linderung und Behebung der Armut ergriffen...



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Vogelschauansicht Münsters, 1636 (Ausschnitt, kolorierter Nachdruck)

Kongressstadt Münster 1643 bis 1649

Die Metropolis Westphaliae als Gastgeberin
Als sich nach 25 Jahren Krieg im Reich die europäischen Großmächte daran machten, Frieden zu schließen, wählten sie für die Verhandlungen die Städte Münster und Osnabrück aus. Die Westfalenmetropole bot sich an, weil Münster im Dreißigjährigen Krieg kaum Schaden genommen hatte. Die Stadt wurde offiziell gefragt, ob sie die Ausrichtung des Kongresses übernehmen wolle. Rat und Bürgerschaft Münsters reagierten positiv. Damit bestimmte der Kongress für die nächsten fünf Jahre das Leben in der Stadt erheblich.



 

Zusatzinfos

Adresse

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster

Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27

So erreichen Sie uns:
Vom Hauptbahnhof Buslinie 6 Richtung Coerde, Haltestelle "Speicherstadt", RegioBus R 51 Richtung Lengerich

Beratung im Lesesaal
02 51/4 92-47 11

Öffnungszeiten des Lesesaals
Montag, Dienstag geschlossen
Mittwoch 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag geschlossen

Aushebung von Archivalien
vormittags 10.30 und 12.30 Uhr
nachmittags 14.30 und 15.30 Uhr
donnerstags zusätzlich 16.30 Uhr
Vorbestellungen per E-Mail möglich.