
Kreativ und praxisnah - so arbeiteten die Jugendlichem an Modellen für Münster als Schwammstadt. © Hedda Müller
Der Workshop „Urban Flux“ verband Fachwissen aus der Stadtplanung mit künstlerischer Gestaltung und digitalen Medien. Nach einem theoretischen Einstieg führte eine Fahrradexkursion mit einem Experten vom Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster zu Orten in Münster, an denen bereits moderne Konzepte für Regenwassermanagement und Versickerung eingesetzt werden. Auf dieser Basis erarbeiteten die Jugendlichen eigene Entwürfe für nachhaltige Stadtgestaltung. Von schwimmenden Häusern bis zu begrünten Gebäuden wurden in nur drei Tagen vielfältige und kreative Ideen entwickelt. Diese Visionen wurden anschließend in dreidimensionale Modelle übersetzt und mithilfe von Augmented-Reality-Anwendungen (AR) zum Leben erweckt.
„In dieser Ausstellung wird sichtbar, wie wertvoll es ist, junge Menschen frühzeitig in die Gestaltung ihrer Stadt einzubinden“, so Laura Hebling vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. „Das Konzept der Schwammstadt ist von strategischer Bedeutung für die Klimaanpassung in Münster. Die kreative Herangehensweise der Jugendlichen macht dieses komplexe Thema nicht nur verständlich, sondern auch persönlich erlebbar.“
Sowohl der Workshop als auch die Ausstellung sind eine Kooperation der Stadt Münster mit der Kunstschule Eigensinn. Die Ausstellung ist bis zum 20. September zu den Öffnungszeiten des Hauses der Nachhaltigkeit zur Besichtigung geöffnet.