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Das Amt für Mobilität und Tiefbau und seine Aufgaben
Wir im Amt für Mobilität und Tiefbau sind für die öffentlichen Verkehrsflächen und –anlagen, für das Ableiten und Reinigen des Abwassers, die Unterhaltung und ökologische Verbesserung der Fließgewässer und für Zukunftsfragen der Mobilität verantwortlich. Es ist unsere Aufgabe, das uns anvertraute Anlagevermögen - übrigens rund ein Drittel des gesamtstädtischen Vermögens - gut zu erhalten - wirtschaftlich, bürgerfreundlich, zukunftsfähig und umweltorientiert. Mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Dienstleister in Münster.
Zu unserer Arbeit gehören Projekte mit großer Bedeutung für Münster: die Umnutzung der York-Kaserne und der Oxford-Kaserne, der Umbau des Verkehrsknotenpunktes "Spinne", die Erweiterung der Kläranlagenkapazitäten und die Erarbeitung des Masterplans Mobilität Münster 2035+. Auch an Projekten Dritter sind wir beteiligt: Dazu gehören die Ostseite des neuen Bahnhofs, der Ausbau der Westfälischen Landes-Eisenbahn, die neue Umgehungsstraße B 51 und der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals. Außerdem ist die Aufarbeitung des Extremregens vom 28. Juli 2014 nach wie vor ein Arbeitsschwerpunkt.
Auf den folgenden Seiten informieren wir zu Themen des Tiefbaus. Informationen zum Themenfeld Mobilität - zum Beispiel zum Masterplan Mobilität, zur WLE-Strecke und zur Fahrradstadt - finden Sie unter www.stadt-muenster.de/mobilitaet
Aktuell
Bahnhof Hiltrup: Stadt erneuert Pflaster der Unterführung
Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 2. November / Zugang zu den Bahnsteigen bleibt dauerhaft möglich
Voraussichtlich ab Montag, 2. November, wird das Pflaster im Bereich der Unterführung am Bahnhof Münster-Hiltrup erneuert. Die Unterführung, die parallel zur Straße Osttor verläuft, kann zu Fuß oder mit dem Rad genutzt werden.
Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt, sodass nacheinander einzelne Bereiche abgesperrt werden. Der Zugang zu den Bahnsteigen bleibt dabei dauerhaft möglich. Dennoch ist mit Einschränkungen für den Fuß- und Radverkehr zu rechnen. Die Stadt bittet darum, die eingerichteten Absperrungen und Beschilderungen zu beachten. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich nach ungefähr drei Monaten abgeschlossen.
Ab 2. November: Bewohnerparken im Erphoviertel startet
Parkzone N zwischen Gartenstraße, Warendorfer Straße, Bahnschienen und Niedersachsenring / Weniger Parkdruck und Parksuchverkehr
Am 2. November wird im Erphoviertel das Bewohnerparken eingeführt. Die neue Parkzone N erstreckt sich zwischen Gartenstraße, Warendorfer Straße, Bahnschienen und Niedersachsenring.
Wie bereits in den Parkzonen Pluggendorf (M) und Südviertel (F) wird auch im Erphoviertel das sogenannte Mischprinzip gelten. Das bedeutet: Wer einen Bewohnerparkausweis hat, kann im gesamten Quartier ohne zeitliche Beschränkung parken. Ohne Bewohnerparkausweis kann man ein Fahrzeug im gesamten Gebiet nur noch maximal zwei Stunden abstellen und muss eine Parkscheibe auslegen.
Gäste, die ihr Fahrzeug länger als zwei Stunden abstellen möchten, können einen Besucherparkausweis nutzen. Diesen können Anwohnerinnen und Anwohner zum Preis von 10,20 Euro online beantragen. Er ermöglicht das Parken für 24 Stunden. Alternativ ist der Besucherparkausweis auch im Stadthaus 1 erhältlich.
Im Drostebusch: Kanalarbeiten schon Ende nächster Woche abgeschlossen
Die Bauarbeiten für den neuen Regenwasserkanal an der Straße Im Drostebusch sind voraussichtlich eine Woche früher abgeschlossen. Ursprünglich waren vier Wochen ab Montag, 12. Oktober, angesetzt. Nach einer Kampfmitteluntersuchung mussten keine Maßnahmen ergriffen werden. Dadurch konnte die geplante Bauzeit von ursprünglich vier auf drei Wochen verkürzt werden.
Betroffen ist der Bereich in direkter Nähe der Mondstraße. Der neue Kanal wird die Ableitung des Regenwassers verbessern. Die Arbeiten umfassen Sondierungsbohrungen, Kanalerneuerung und Asphaltarbeiten. Während der gesamten Bauzeit ist der Straßenabschnitt komplett gesperrt.
Witterungsbedingt können sich die Arbeiten verzögern. Eine Umleitung führt über Mondstraße, Neuheim und Fliederweg.
Infoabend zum Umbau der Gievenbecker Ortsmitte
Stadt informiert am 19. November zu Bauarbeiten, Verkehrsführung und Erreichbarkeit
Die Ortsmitte von Gievenbeck wird ab 2027 umfassend umgestaltet. Im Bereich des Rüschhaus-, Arnheim- und Enschedewegs sowie der Von-Esmarch-Straße sind neue Pflasterflächen, mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie zusätzliche Bäume und Sitzgelegenheiten geplant. Auch die Kanalisation und die Versorgungsleitungen werden erneuert. Die Bauarbeiten sollen rund vier Jahre dauern.
Weseler Straße – Spinne: Feststellung des Falles von unwesentlicher Bedeutung
Das Amt für Mobilität und Tiefbau plant den Umbau der Kreuzung B54 „Spinne“ bis Franz-Hitze-Straße. Diese Straßenbaumaßnahme ist aus Gründen des Erhaltes der bestehenden Infrastruktur und zur Optimierung des Verkehrsflusses und der Sicherheit erforderlich. Mit den vorgesehenen Maßnahmen werden unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und aller betroffenen Belange die anstehenden Ziele erreicht. Bei der vorgesehenen Maßnahme handelt es sich um eine Sanierung und in Teilen optimierten Verkehrsfluss. Die Maßnahme wurde am 15. Februar 2023 mit der Vorlage V/0646/2022 vom Hauptausschuss beschlossen.
Für das Vorhaben wird gemäß § 74 Abs. 7 VwVfG NRW der Fall von unwesentlicher Bedeutung festgestellt, sodass Planfeststellung und Plangenehmigung entfallen. Die Feststellung und die dazugehörigen Anlagen werden hiermit zur Einsicht zur Verfügung gestellt.
Vermerk: Feststellung Fall unwesentlicher Bedeutung
Anlage 1: Erläuterungsbericht
Anlage 2: Planunterlagen
Anlage 3: Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach UVPG
Anlage 4: Schalltechnisches Gutachten
Stadt plant Zukunftsprojekte für den Albersloher Weg
Die Stadt Münster hat eine umfassende Gesamtplanung mit mehreren Maßnahmen für unterschiedliche Bereiche des Albersloher Weges erstellt. Die Planungen greifen unterschiedliche Themen auf.
Umgestaltung des Knotenpunktes Hafenstraße/Albersloher Weg/Hansaring
Für den Bereich Hafenstraße/Albersloher Weg/Hansaring plant die Stadt eine umfassende Umgestaltung.
Eine weitere umfangreiche Umgestaltung betrifft den südlichen Bereich des Albersloher Weges zwischen Angelsachsenweg und dem Knotenpunkt Osttor/Hiltruper Straße.
Verbesserungen für ÖPNV und Radverkehr
Die Stadt will auch die Fuß- und Radwege ausbauen und zusätzliche Querungen über den Albersloher Weg schaffen.
Ebenfalls in Planung ist die Erneuerung der Kanalisation im Albersloher Weg. Auch die Regenwassereinleitung in den Erdelbach entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, sodass eine Regenwasserbehandlungsanlage errichtet werden muss.
Unterschiedliche Zeitpläne für die verschiedenen Maßnahmen
Einige der Projekte dieses Maßnahmenbündels befinden sich kurz vor der Umsetzung, andere sind aktuell in Planung. Gründe dafür sind der große Umfang der Umbauten, der entsprechend hohe Planungsaufwand, die komplexe Baustellenkoordination und der Finanzbedarf. Politik und Öffentlichkeit werden darüber zum gegebenen Zeitpunkt gesondert informiert.
Kommunale Starkregengefahrenkarten veröffentlicht
"Gemeinsam stark gegen Starkregen"
Im Zuge eines ganzheitlichen Starkregen- und Hochwasserrisikomanagements wurden durch das Amt für Mobilität und Tiefbau sogenannte Starkregengefahrenkarten für das gesamte Stadtgebiet erstellt. Das neue Kartenwerk wurde über eine neue Projektseite veröffentlicht. Ab sofort stehen die Starkregengefahrenkarten auch über das verwaltungsinterne WebGIS als neues Thema zur allgemeinen Verfügung. Die Karten sind eine wertvolle Beurteilungsgrundlage bei allen städtebaulichen Planungen.
Fachkräfte gesucht
Das Amt für Mobilität und Tiefbau braucht Verstärkung: Für die Arbeitsbereiche Ausschreibung, Bauleitung, Konstruktiver Ingenieurbau, Betrieb Kläranlagen sowie Straßen-, Kanal- und Gewässerplanung werden Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor- oder Masterexamen in den entsprechenden Fachrichtungen gesucht.
Zur Beschreibung der Arbeitsbereiche


