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Das Amt für Mobilität und Tiefbau und seine Aufgaben
Wir im Amt für Mobilität und Tiefbau sind für die öffentlichen Verkehrsflächen und –anlagen, für das Ableiten und Reinigen des Abwassers, die Unterhaltung und ökologische Verbesserung der Fließgewässer und für Zukunftsfragen der Mobilität verantwortlich. Es ist unsere Aufgabe, das uns anvertraute Anlagevermögen - übrigens rund ein Drittel des gesamtstädtischen Vermögens - gut zu erhalten - wirtschaftlich, bürgerfreundlich, zukunftsfähig und umweltorientiert. Mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Dienstleister in Münster.
Zu unserer Arbeit gehören Projekte mit großer Bedeutung für Münster: die Umnutzung der York-Kaserne und der Oxford-Kaserne, der Umbau des Verkehrsknotenpunktes "Spinne", die Erweiterung der Kläranlagenkapazitäten und die Erarbeitung des Masterplans Mobilität Münster 2035+. Auch an Projekten Dritter sind wir beteiligt: Dazu gehören die Ostseite des neuen Bahnhofs, der Ausbau der Westfälischen Landes-Eisenbahn, die neue Umgehungsstraße B 51 und der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals. Außerdem ist die Aufarbeitung des Extremregens vom 28. Juli 2014 nach wie vor ein Arbeitsschwerpunkt.
Auf den folgenden Seiten informieren wir zu Themen des Tiefbaus. Informationen zum Themenfeld Mobilität - zum Beispiel zum Masterplan Mobilität, zur WLE-Strecke und zur Fahrradstadt - finden Sie unter www.stadt-muenster.de/mobilitaet
Aktuell
Mehr Raubfische im Aasee
Ergebnisse der Fischbestandsuntersuchung 2025: Viele junge Zander und erstmals Rapfen nachgewiesen
Im Aasee hat die Zahl der Raubfische in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Bei einer Untersuchung des Fischbestandes im Oktober 2025 wiesen Fachleute der Ruhr-Wasserwirtschafts-Gesellschaft mbH (RWG) neben überwiegend jungen Zandern erstmals auch Rapfen nach. Der Anteil der Raubfische an der Gesamtbiomasse – also dem Gesamtgewicht aller Fische im Aasee – liegt derzeit bei zwölf Prozent. Das reicht noch nicht aus, um den Bestand auf natürliche Weise ins Gleichgewicht zu bringen.
Die RWG kontrolliert den Fischbestand im Auftrag der Stadt Münster seit 2019 alle zwei bis drei Jahre. Die Untersuchung ist Teil der städtischen Strategie, den Aasee widerstandsfähiger und ökologisch stabiler zu machen. Ein zentraler Baustein ist, den Fischbestand über natürliche Prozesse zu regulieren. Dafür braucht der See ausreichend Raubfische wie Zander oder Hechte. Sie fressen kleinere Fische und sichern so das ökologische Gleichgewicht. Langfristig sollen im See maximal zehn Tonnen Fische leben, davon circa 30 Prozent Raubfische.
Aufbau dauert mehrere Jahre
„Der Bestand an Raubfischen befindet sich noch im Aufbau, deshalb gibt es bislang nur wenige ältere Tiere“, sagt Julian Petrina vom Amt für Mobilität und Tiefbau. „Erfahrungen an anderen Stauseen zeigen, dass es mehrere Jahre dauert, bis sich ein ausgewogenes Verhältnis von Raub- und Friedfischen einstellt. Die vielen jungen und gut entwickelten Zander sind ein Erfolg. Unser Ziel für die nächste Untersuchung ist es, auch mehr ältere Exemplare nachweisen zu können.“
Um das Gleichgewicht weiter anzupassen, plant die Stadt im April 2026 erneut, Friedfische aus dem See zu entnehmen und weitere Raubfische einzusetzen. Die entnommenen Fische werden schonend in andere Gewässer umgesetzt. Freizeitaktivitäten wie Bootsverkehr oder Regatten werden dadurch nicht beeinträchtigt.
Endspurt bei den Bauarbeiten an Wilhelmstraße und Einsteinstraße
Die Arbeiten an den zwei neuen Verkehrsinseln sowie Geh- und Radwegen im Bereich Wilhelmstraße und Einsteinstraße liegen gut im Zeitplan. Anfang März werden die Baustellenampel abgebaut, dann läuft der Verkehr hier wieder zweispurig. Gleichzeitig laufen noch Pflasterarbeiten am südlichen Geh- und Radweg, die bis Ende März dauern werden. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann den gegenüberliegenden Gehweg nutzen. Für Radfahrerinnen und Radfahrer gibt es einen geschützten Fahrstreifen auf der Fahrbahn.
Einbahnstraßenregelung ab Ende März
Im letzten Sanierungsschritt wird die Fahrbahn neu asphaltiert. Aus diesem Grund werden Wilhelmstraße und Einsteinstraße ab Ende März für Kfz zu Einbahnstraßen in Richtung Coesfelder Kreuz. Wer stadteinwärts fährt, kann eine ausgeschilderte Umleitung nutzen. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann man die Baustelle passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen sein.
Besser radeln auf der Veloroute Altenberge – Münster
Die aktuelle Baumaßnahme ist Teil der Veloroute aus Altenberge. Mit der Sanierung der Geh- und Radwege schließt sie an die im vergangenen Jahr fertiggestellte Fahrradstraße Wilhelmstraße an. Dadurch können Radfahrende die Innenstadt künftig noch besser erreichen.
Stadt plant Zukunftsprojekte für den Albersloher Weg
Die Stadt Münster hat eine umfassende Gesamtplanung mit mehreren Maßnahmen für unterschiedliche Bereiche des Albersloher Weges erstellt. Die Planungen greifen unterschiedliche Themen auf.
Umgestaltung des Knotenpunktes Hafenstraße/Albersloher Weg/Hansaring
Für den Bereich Hafenstraße/Albersloher Weg/Hansaring plant die Stadt eine umfassende Umgestaltung.
Eine weitere umfangreiche Umgestaltung betrifft den südlichen Bereich des Albersloher Weges zwischen Angelsachsenweg und dem Knotenpunkt Osttor/Hiltruper Straße.
Verbesserungen für ÖPNV und Radverkehr
Die Stadt will auch die Fuß- und Radwege ausbauen und zusätzliche Querungen über den Albersloher Weg schaffen.
Ebenfalls in Planung ist die Erneuerung der Kanalisation im Albersloher Weg. Auch die Regenwassereinleitung in den Erdelbach entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, sodass eine Regenwasserbehandlungsanlage errichtet werden muss.
Unterschiedliche Zeitpläne für die verschiedenen Maßnahmen
Einige der Projekte dieses Maßnahmenbündels befinden sich kurz vor der Umsetzung, andere sind aktuell in Planung. Gründe dafür sind der große Umfang der Umbauten, der entsprechend hohe Planungsaufwand, die komplexe Baustellenkoordination und der Finanzbedarf. Politik und Öffentlichkeit werden darüber zum gegebenen Zeitpunkt gesondert informiert.
Stadt plant neues Regenwasserpumpwerk für das Kreuzviertel
Kommunale Starkregengefahrenkarten veröffentlicht
"Gemeinsam stark gegen Starkregen"
Im Zuge eines ganzheitlichen Starkregen- und Hochwasserrisikomanagements wurden durch das Amt für Mobilität und Tiefbau sogenannte Starkregengefahrenkarten für das gesamte Stadtgebiet erstellt. Das neue Kartenwerk wurde über eine neue Projektseite veröffentlicht. Ab sofort stehen die Starkregengefahrenkarten auch über das verwaltungsinterne WebGIS als neues Thema zur allgemeinen Verfügung. Die Karten sind eine wertvolle Beurteilungsgrundlage bei allen städtebaulichen Planungen.
Fachkräfte gesucht
Das Amt für Mobilität und Tiefbau braucht Verstärkung: Für die Arbeitsbereiche Ausschreibung, Bauleitung, Konstruktiver Ingenieurbau, Betrieb Kläranlagen sowie Straßen-, Kanal- und Gewässerplanung werden Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor- oder Masterexamen in den entsprechenden Fachrichtungen gesucht.
Zur Beschreibung der Arbeitsbereiche


