Der speziell gestaltete Spielteppich macht Kinderrechte und Nachhaltigkeit erlebbar (v.l.): Daniela Thiem (Stadtwerke Münster), Laura Hebling (Stadt Münster), Daniela van der Pütten (Stadtwerke Münster) und Paul Hannig (Stadt Münster).
Die Spielfläche greift anhand der Motive elf Artikel der UN-Kinderrechtskonvention auf, darunter die Rechte auf Beteiligung, Bildung, Spiel, Freizeit und Erholung sowie auf eine gesunde Umwelt. Am Rathaus geht es beispielsweise um die Beteiligung von Kindern an politischen Entscheidungen, am Emshof um Ernährung, Tierhaltung und Inklusion. Die Stadtbücherei steht für Bildung und den Zugang zu Wissen, Medien und Informationen, die AWM-Recyclinghöfe für Kreislaufwirtschaft und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Ein ergänzendes Begleitheft informiert über die dargestellten Kinderrechte und Orte und gibt Anregungen für Spiele und Gespräche. Es enthält außerdem weiterführende Links und kann hier (pdf, 1,22 MB) heruntergeladen werden.
Der Spielteppich kommt inzwischen in den 26 städtischen Kindertageseinrichtungen zum Einsatz. Auch weitere Bildungseinrichtungen können ihn nutzen. Im Haus der Nachhaltigkeit, Hammer Straße 1, kann eine Version mit ergänzendem Spielmaterial kostenlos für bis zu drei Wochen ausgeliehen und getestet werden. Der Spielteppich ist außerdem über den Hersteller erhältlich.
An der Entwicklung beteiligt waren das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie die Stadtwerke Münster. In einem Workshop mit dem Arbeitskreis Kinderrechte haben alle Beteiligten die dargestellten Kinderrechte ausgewählt und Ideen entwickelt, wie sie auf der Spielfläche sichtbar werden können.