Stadt Münster: Museum - 4. Stiftungen im Spätmittelalter

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33 Kabinette zur Stadtgeschichte

4. Stiftungen im Spätmittelalter

Blick in das Kabinett "Spätmittelalter"

Blick in das Kabinett "Spätmittelalter"

Die mittelalterlichen Menschen erlebten den Tod vorbereitet. In vielen Testamenten wurde die Familie oftmals erst berücksichtigt, wenn die Verfügungen für das Seelenheil erfüllt waren. Die meisten Formen der Jenseitsvorsorge führten zu sozialem Handeln. In Münster wurde dies durch das Errichten von Armenhäusern sichtbar. Aber auch im geistlichen Bereich erfolgten z.B. Altarstiftungen, die zur Blüte der Handwerkskunst im Spätmittelalter beitrugen.


Lageplan Kabinett 04

Die Toten bedurften des Gedenkens der Lebenden, um nicht lange Leidenszeiten im Fegefeuer zu verbringen. Die Armen als Vertreter der Toten hatten ein Recht auf Almosen, das durch die Gegengabe des Gebets für die Stifter entgolten wurde. So konnten die Wohltäter aufgrund ihrer Stiftung sicher sein, dass die Empfänger ihrer Pflicht des fürbittenden Gebets nachkommen.


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Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten während der Ausstellung "Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden"

Zur Ausstellung "Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden" vom 28. April bis 2. September 2018 ist an den Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
An jedem 2. Freitag im Monat (11. Mai, 8. Juni, 10. August) ist bis 22 Uhr geöffnet.

Rollstuhlgerechte Einrichtung
Der Eintritt ist frei.

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