Münster hilft

Ukraine-Flagge am Stadtweinhaus

Hilfsangebote

Die Stadt Münster stellt angesichts der humanitären Katastrophe nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine zahlreiche Hilfsangebote für Geflüchtete zur Verfügung.

Wenn Sie Wohnraum anbieten möchten, freuen wir uns über Ihr Angebot. Nutzen Sie dazu bitte das Formular "Meldung von Wohnraum" des Sozialamts der Stadt Münster. Besonders dringend wird aktuell Wohnraum benötigt, der sofort und mindestens für drei Monate zur Verfügung steht.

Die Unterbringung von Geflüchteten in privatem Wohnraum kann eine besondere Herausforderung sein. Um Enttäuschungen und Missverständnisse auf beiden Seiten zu vermeiden, kann der Leitfaden der Caritas: Unterbringung Geflüchteter in privatem Wohnraum behilflich sein.

Sie können sich aber auch über das nichtstädtische Netzwerk Elinor ("Gastfreundschaft Ukraine") kundig machen. 

Haben Sie Wohneigentum, müssen Sie nichts beachten. Haben Sie Ihren Wohnraum angemietet, ist zunächst die Zustimmung der vermietenden Instanz einzuholen. Diese müssen Sie der Stadt jedoch nicht vorlegen.

Es besteht keine Meldepflicht.

Geflüchtete können in diesem Fall zunächst Leistungen zum Lebensunterhalt vom Sozialamt erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie unter  02 51/4 92-55 60 oder schreiben Sie eine E-Mail an sozialdienstfuerfluechtlinge@stadt-muenster.de. Nutzen Sie diese E-Mail-Adresse aus Kapazitätsgründen bitte nicht für andere Anfragen.

Es kann/muss ein Leistungsantrag AsylbLG gestellt werden.
Wenn Sie den Lebensunterhalt vorübergehend, aber nicht auf Dauer sicherstellen können, sind Hilfen des Sozialamts auch später noch möglich.

Kurzantrag auf Leistungen für ukrainische Geflüchtete  (pdf, 165 KB)
Belehrung über Mitwirkungspflichten in ukrainischer Sprache (pdf, 51 KB)  
Belehrung über Mitwirkungspflichten in russischer Sprache (pdf, 303 KB)
Belehrung über Mitwirkungspflichten in deutscher Sprache (pdf, 29 KB)

Auch in diesem Fall hilft das Sozialamt weiter und unterstützt mit der Unterbringung in einer Einrichtung für Geflüchtete. Auch den Lebensunterhalt stellt das Sozialamt sicher.

Kontaktieren Sie uns in diesem Fall telefonisch unter der Nummer 02 51/4 92-55 60 oder schreiben Sie eine E-Mail an sozialdienstfuerfluechtlinge@stadt-muenster.de. Nutzen Sie diese E-Mail-Adresse aus Kapazitätsgründen bitte nicht für andere Anfragen.

Bitte registrieren Sie sich auf der Internetseite der FreiwilligenAgentur Münster mit Ihrer E-Mail-Adresse. Sie werden informiert, sobald Angebote für die Unterstützung Geflüchteter aus der Ukraine vorliegen. 

Sie können insbesondere durch Geldspenden helfen. Polen nimmt als direkter Nachbarstaat eine zentrale Rolle in der Flüchtlingsaufnahme ein. Münsters dortige Partnerstadt Lublin nimmt aktuell sehr viele Geflüchtete auf und bereitet sich auf weitere notwendige Unterstützungsmaßnahmen vor.

Der Förderverein Münster-Lublin leitet Geldspenden in vollem Umfang weiter. Die Nummer des Spendenkontos lautet

DE44 4005 0150 0022 0041 05

Nutzen Sie als Verwendungszweck "Lublin hilft Ukraine".

Darüber hinaus plant das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Einrichtung einer Task Force, über die koordinierte Hilfslieferungen an die Ukraine erfolgen sollen.

Weitere Infos zu Spendenmöglichkeiten:

Förderverein Münster-Lublin
Förderverein Münster-Lublin bei Facebook
Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, Stichwort "Nothilfe Ukraine"
Spendenkonto der UNO Flüchtlingshilfe Deutschland
Aktion Deutschland hilft

Die Gesellschaft zur Förderung der deutsch-russischen Beziehungen Münster/Münsterland e. V. (DRG) unterstützt überdies eine im privaten Rahmen erstellte Datenbank, in der sich Münsteranerinnen und Münsteraner – ob muttersprachlich oder nicht – über mögliche Hilfeleistungen informieren und auch ihre Bereitschaft hinterlegen können. Die Vermittlung erfolgt dann direkt. Diese Datenbank wird voraussichtlich zeitnah erweitert.

Münster hilft der Ukraine

In den Sozialen Kanälen findet sich eine Vielzahl unterschiedlicher privater Angebote, deren Seriosität aktuell nicht bewertet werden kann. Bitte überprüfen Sie solche Hilfsangebote und -anfragen vor einer Beteiligung gründlich auf Empfänger und Initiativen. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) vergibt ein Siegel an bekannte transparent und seriös arbeitende Spendenorganisationen. 

Info-Hotline "Hilfe für die Ukraine"

Montag bis Donnerstag 8 - 18 Uhr
Freitag 8 - 13.30 Uhr
 02 51/4 92-55 60