Die Projektgruppe stellt die Aktionsgerichte vor (v.l.): Marlene Wunder (Gesundheitsförderung im Gesundheits- und Veterinäramt), Albrecht Fleischer (Acker - Küche - Teller), Peter Driesch (Leiter des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit), Holger Gens (Fachstellenleiter Kantinen bei der Stadt Münster), Jutta Höper (Leiterin der Fachstelle Nachhaltigkeit im Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit) und Juliane Rabe (Projektleitung Öko-Modellregion Münsterland).
Zu den Aktionsgerichten von „Münster is(s)t gut!“ im Juni 2026 gehört eine Juni-Bowl mit Gerste und Gemüse.
Die Aktion fand erstmals im November 2025 statt, damals beteiligten sich fünf Betriebsrestaurants. „Mit den neuen Partnern wollen wir das Ergebnis des vergangenen Jahres weiter steigern. Nach rund 1.600 Portionen bei der Premiere wollen wir diesmal bis zu 2.500 ausgeben“, sagt Projektleiterin Jutta Höper von der Fachstelle Nachhaltigkeit.
An der zweiten Auflage beteiligen sich die Küchen der LWL-Klinik, des HWK-Bildungszentrums und der LVM sowie die LWL-Verwaltung, die Sparkasse Münsterland-Ost und die Provinzial-Versicherung. Zudem nehmen die städtischen Einrichtungen im Stadthaus 2, Theater und bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster teil.
Was ist besonders an den Aktionsgerichten?
Für die Aktionswoche entwickelt die Projektgruppe im Austausch mit den teilnehmenden Küchen passende Rezepte, die regional und saisonal verfügbare Produkte ins Zentrum stellen. Die Rezeptvorschläge lassen den Küchen eine flexible Anpassung an ihre jeweiligen Arbeitsweisen. Sie können in dieser Aktionswoche aus drei saisonalen Gerichten wählen: Hähnchen mit Rhabarber auf buntem Reis, eine Juni-Bowl mit Gerste und Gemüse sowie eine cremige Gerstensuppe mit Spargel.
Die Öko-Modellregion Münsterland vernetzt dabei die Küchen mit regionalen Erzeugern. Insgesamt bis zu 13 Betriebe liefern in diesem Jahr frische Zutaten aus der Umgebung für die Aktion, darunter Gemüse vom Hof Schulze Buschhoff aus Handorf, Gerste und Brot von Cibaria sowie Geflügel vom Kleehof aus Ostbevern oder vom Hof Klöpper aus Velen. Dabei bleibt den Küchen überlassen, von welchen Erzeugern sie die Produkte beziehen. Alle teilnehmenden Betriebsrestaurants haben sich jedoch darauf verständigt, so viel regional und nachhaltig produzierte Zutaten wie möglich im Rahmen der Aktionsgerichte einzubinden.
Nachkochen gewünscht
Wer die Rezepte zu Hause nachkochen möchte, findet im Haus der Nachhaltigkeit an der Hammer Straße 1 weitere Informationen, darunter Rezeptkarten zu den drei Gerichten, einen Flyer mit Hofläden und Wochenmärkten für den Einkauf der Zutaten sowie den regionalen Saisonkalender der Öko-Modellregion in einer Kinder- und einer Erwachsenenvariante.
„Münster is(s)t gut!“ ist ein gemeinsames Projekt der städtischen Fachstelle Nachhaltigkeit, des Gesundheits- und Veterinäramtes sowie des Verbundprojekts Öko-Modellregion Münsterland (unter Leitung des Münsterland e.V.), und ein Baustein der städtischen Nachhaltigkeitsstrategie.