Stadt Münster: International - Europaprojekte

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Europa

Europaprojekte

Die Stadt Münster beteiligt sich aktiv an europäischen Projekten. Beispiele sind:

Europaschulen – gemeinsam fit für Europa

Laufzeit: September 2020 – August 2022

Das vom "Erasmus+ schulische Bildung"-Programm der EU geförderte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Lehrerinnen und Lehrer des städtischen Europaschulen-Konsortiums individuell und bedarfsgerecht zu fördern und europarelevante Schlüsselkompetenzen aufzubauen und zu erweitern. Dieses Projekt beinhaltet ein breites Spektrum an möglichen Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte. Sowohl Job-Shadowing/Hospitationen als auch die Teilnahme an gezielten Kursen eröffnet den Schulen weitreichende Möglichkeiten, ihre individuellen Bedarfe zu decken. An dem Projekt sind sechs der acht Europaschulen beteiligt: Pascal-Gymnasium, Wilhelm-Hittorf Gymnasium, Gymnasium Wolbeck, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Ludwig-Erhard-Berufskolleg und Bodelschwinghschule.


Grenzüberschreitende Anpassung taktischer und technischer Maßnahmen bei hochthermischen Brandeinsätzen

Erstes Training der Feuerwehr Münster und der Brandweer Twente

Erstes Training

Laufzeit: April 2020 - Dezember 2021

Ein deutsch-niederländisches Projekt im Rahmen des Interreg-Programms der EU. Kooperationspartner sind die Feuerwehr Münster und die Brandweer Twente, ferner sind das Institut der Feuerwehr NRW, das Troned-Trainingszentrum in Enschede und das Internationale Büro der Stadt Münster als Projektpartner eingebunden. Ziel des Projekts ist der grenzüberschreitende Erfahrungsaustausch bezüglich länderspezifischer Einsatztaktiken und –techniken. Deutsche und niederländische Feuerwehren verfolgen zum Teil unterschiedliche Ansätze bei der Bewältigung hochthermischer Brandeinsätze. Durch diese Zusammenarbeit kann jeder vom Kenntnisstand des Kooperationspartners profitieren und die eigene Vorgehensweise optimieren. Dazu finden nun in den kommenden 15 Monaten regelmäßige Einsatztrainings in den niederländischen und deutschen Trainingszentren statt.


GREHES - Green And Healthy Schools

Green And Healthy Schools

GREHES

Laufzeit: September 2019 bis August 2021

Das vom "Erasmus+"-Programm der EU geförderte Projekt steht für das Motto "Green and Healthy Schools" und ist das selbst gewählte Credo der gemeinsamen Bildungsarbeit der Partnerschulen aus Grindsted (DK), York (GB), Münster (D) und Kristiansand (N). Die teilnehmenden Schulen haben gemeinsame Bildungsziele zu den Themen Gesunde Schule, Fair Trade und Nachhaltigkeit verabredet und in ihr Austauschprogramm integriert. Im Rahmen des GREHES-Projekts werden Ideen, Maßnahmen, lokale Institutionen und Unternehmen vorgestellt, die ein gesünderes, nachhaltigeres und verantwortungsbewussteres Schulumfeld fördern. Durch interaktive Workshops und grenzüberschreitendes Lernen sollen Teilnehmende von jeder Partnerschule bestehende Konzepte vergleichen, bewerten und verbessern sowie neue Ideen entwickeln und auf ihre Gemeinschaft anpassen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bereitstellung und Förderung einer gesunden Ernährung in jeder Schule. Einzelne Schulprogramme und Lehrpläne sollen erstellt werden, um eine nachhaltige Wirkung und letztendlich einen gesünderen Lebensstil für Jugendliche und ihre Lehrkräfte in Europa zu erzielen.


COMMON MEMORY: Gemeinsam Erinnern für die Zukunft

Common Memory

Common Memory: Gemeinsam Erinnern für die Zukunft

Laufzeit: August 2019 bis April 2021

Ein niederländisch-deutsches Projekt im Spiegel der Erinnerungskultur an den 2. Weltkrieg und den Holocaust. Das Projektteam hat sich zum Ziel gesetzt, einen aktiven Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur zu leisten, welcher auch den Blick auf das Heute und in die Zukunft richtet. Die deutsch-niederländische Freundschaft, die nicht selbstverständlich ist, soll dadurch mit Leben gefüllt werden. Zwar ist die räumliche Distanz zwischen Münster und Almelo bzw. Enschede und Hengelo realtiv gering, aber viele Schülerinnen und Schüler haben so gut wie keinen direkten Kontakt zu Gleichaltrigen der anderen Nation. Durch das Projekt soll ein stärkerer Zusammenhalt zwischen den Jugendlichen der beiden Nationen entstehen und dabei verdeutlicht werden, dass jeder einzelne für ein friedliches Miteinander der Nationen verantwortlich ist. Im Verlauf des Projektes wird sich das Programm und die thematische Auseinandersetzung immer mehr aus der Vergangenheit in die Gegenwart und beim letzten Treffen dann in die Zukunft vorarbeiten. Das vom "Erasmus+"-Programm der EU geförderte Projekt wird von der Villa ten Hompel in Kooperation mit Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, CSG Het Noordik, Synagoge Enschede, Gemeente Almelo und Levend Verleden Oost durchgeführt.


Grenzenlose Politik – grenzenlose Verwaltung

Binationales Treffen in Enschede

Treffen in Enschede

Das Nachfolgeprojekt von "Kenn Deine Nachbarn – ken je buren", das 2017 und 2018 erfolgreich durchgeführt wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, die deutsch-niederländische Grenze in der kommunalen Zusammenarbeit zu überwinden. In dem Projekt lernen sich Mitarbeiter und Ratspolitiker der beteiligten Verwaltungen kennen und erhalten durch den persönlichen Kontakt einen tiefen Einblick in die politischen aber auch verwaltungstechnischen Abläufe. In einem Kulturtraining arbeiten die Teilnehmenden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Niederlanden und Deutschland auf. Sie haben die Möglichkeit zu erfahren, wie Verwaltung in den niederländischen Gemeinden und deutschen Städten verstanden wird und wie politische Entscheidungsstrukturen sind. Nach der Teilnahme am interkulturellen Training werden die Politiker an verschiedenen Themen weiterarbeiten und Ausschusssitzungen und Ratssitzungen im jeweils anderen Land erleben. Die teilnehmenden Mitarbeiter der Verwaltungen haben die Möglichkeit, dank der Förderung über die EUREGIO (INTERREG Programm), mehrtägige Hospitationen zu absolvieren.


Foto

Kenn deine Nachbarn

Kenn deine Nachbarn - ken je buren

Laufzeit: 2017 - 2018

Ein INTERREG Projekt der "MONT"-Städte Münster, Osnabrück und Netzwerkstadt Twente, in dem 20 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Tellerrand schauen und sich über die Arbeitsweisen zu den Themen Arbeitsmarkt, Umweltschutz, Kreislaufwirtschaft, Wirtschaftsförderung und Stadtplanung informieren. Zuerst absolvierten sie eine Sprachschulung, dann folgte in Enschede eine Werkskonferenz. Als nächstes werden Mitarbeiter jeweils einige Tage in einer Stadt im Nachbarland hospitieren. Am Ende der Hospitationen wird sich abzeichnen, auf welchen Arbeitsfeldern enge Kooperationen und gemeinsame Projekte der Städte sinnvoll sind.


Berufliche Bildung für städtische Auszubildende

Azubis der Stadt Münster in Enschede

Enschede 2019

Laufzeit: Herbst 2016 - September 2022

Auch die Stadt Münster profitiert von der Förderung ERASMUS+. Das gemeinsame Projekt des Personal- und Organisationsamtes und des Internationalen Büros im Amt für Bürger- und Ratsservice ermöglicht den Auszubildenden der Stadt Münster einen Einblick in die Arbeitswelt der europäischen Partnerstädte.

Von 2016 bis 2019 sind insgesamt 51 Azubis und 17 Ausbilderinnen und Ausbilder in den Genuss eines Aufenthalts in Münsters Partnerstadt York gekommen. Zunächst absolvierten sie einen Sprachkurs bei dem Institut "York Associates" und dann wurden die gewonnen Sprachkenntnisse im Rahmen von Hospitationen gefestigt.

2019 kam Enschede dazu: Vier Azubis des gehobenen Dienstes haben einen sechswöchigen internationalen Ausbildungsblock bei der Stadt Enschede absolviert. Sie konnten einen Blick in verschiedene Arbeitsbereiche der Stadtverwaltung Enschede werfen: beispielsweise Deutsch-Niederländische Zusammenarbeit, Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt, Sicherheitsmanagement, Vorbereitung der "Tollen Woche".


Europe for citizens

Partnerstädte für ein nachhaltiges Europa

Laufzeit: 27. bis 30. September 2017

Im September 2017 trafen sich aufgrund der Jubiläen der Städtepartnerschaften Münster – York (60 Jahre) und Münster - Kristiansand (50 Jahre) Vertreter/innen drei Nationen in Münster. Die trinationale Gruppe diskutierte über die Zukunftsperspektiven der EU, über europäische Verpflichtungen in Bezug auf den Begriff "Nachhaltigkeit" und über laufende Projekte in den Stadtverwaltungen.

Außerdem fanden mehrere öffentliche Veranstaltungen statt, in denen es unter anderem um den Ausstieg Großbritanniens aus der EU ging.

Dank der umfassenden Jubiläumsfeierlichkeiten konnten Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit gesammelt und sogar einige konkrete Projekte angestoßen werden, zum Beispiel Smart Mature Resilience HORIZON 2020 Projekt.



Europa-Flagge mit Schriftzug

Kulturelle Zusammenarbeit in Europa

Laufzeit: 12. bis 16. August 2017

Die Städte Münster und Lublin sind seit vielen Jahren Partnerstädte. 2016 hat die Stadt Lublin seine Partnerstadt Münster eingeladen, an einem europäisch geförderten Projekt zum Thema "Kulturelle Zusammenarbeit" mitzuarbeiten. Außer Vertretern der münsterschen Kulturszene und der Stadt Münster nahmen Teilnehmer aus Litauen, Rumänien, der Slowakei, Serbien, Frankreich und Polen an dem Projekt teil. Gefördert wurde das Projekt von dem EU Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger".



Foto mit zwei Schülerinnen

Führung durch Villa ten Hompel

Study the Shoah

Laufzeit: Sommer 2016 - Sommer 2017

Dank der Förderung ERASMUS+ wurde der Antrag für eine Jugendaktion "Study in the Shoah" zwischen Yad Vashem und der Villa ten Hompel bewilligt. Erstmalig sind nicht nur deutsche Teilnehmende nach Yad Vashem gereist und haben sich über das "Gedenken" in Israel informiert, sondern es kam auch eine Gruppe Israelis nach Münster und hat sich mit deutscher Erinnerungskultur auseinandergesetzt. Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster und drei weitere Schulen aus Dülmen, Sendenhorst und Detmold haben sich mit der Ha-Maayan Secondary Shool in Rishon LeZion zusammen an dem Projekt beteiligt.
"Study the Shoah"-Abschlussbericht  (PDF, 52.3 KB)


Foto aus dem Film

Flashmob im Museum

Active Inclusion in Europe

Eine internationale inklusive Tanzbegegnung fand vom 3. bis 6. November 2016 mit Tanzgruppen aus Münsters Partnerstädten statt. Im Rahmen des viertägigen Projektes wurde gemeinsam getanzt und gefeiert. Über 100 Teilnehmende aus York, Lublin, Kristiansand, Rjasan, Monastir und Mühlhausen mit oder ohne körperliche oder geistige Handicaps nahmen an verschiedenen Workshops und einem Tanz-Event im LWL-Museum teil. Projektpartner waren die münsterschen Vereine Lebenshilfe e.V., Funky e.V., "Die Residenz Münster e.V.". Das Projekt wurde durch das EU-Programm "Citizens for Europe" gefördert. Höhepunkt der Tanzbegegnung war der Flashmob im Foyer des Museums.



Foto

Mobilitätsforum in Münster

Eurocities Mobility Forum

Drei Tage lang war die Stadt Münster Gastgeberin einer Fachkonferenz des Städtenetzwerks Eurocities. An dem "Mobilitätsforum" nahmen 80 Verkehrsexperten aus Großstädten von 18 europäischen Ländern teil - von Oslo bis Madrid, von London bis Budapest. Eurocities vertritt mit mehr als 130 Mitgliedstädten ein Viertel der Bevölkerung der Europäischen Union.
www.eurocities.eu


Inklusion in den Partnerstädten

InkPa

Friedensspiele Münster 2015

Laufzeit: Juni 2015 bis Oktober 2016 

Beteiligte Länder: Deutschland, Niederlanden, Großbritannien, Polen

Ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt zur Inklusion brachte Menschen mit und ohne Behinderung aus vier Ländern zusammen. Auf deutscher Seite waren daran die Lebenshilfe und die Stadt Münster sowie die Stadt Brühl und der dortige Verein "Aktiv für alle" beteiligt.

In Münster wurde die neue Qualität der europäischen Zusammenarbeit unübersehbar bei den Friedensspielen 2015. Erstmals wurden dazu 80 europäische Gäste aus der Partnerstadt York, dem niederländischen Hardenberg und dem polnischen Myslowice eingeladen. Im Gegenzug erhielten Münsteraner die Chance, sich bei Besuchen in den Niederlanden, Großbritannien und Polen über die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung zu informieren. So reiste zuletzt eine integrative Bürgergruppe im September 2016 nach York. Unter anderem schnitt die Fahrradfirma für Menschen mit und ohne Behinderung "Get cycling York" ein interessantes Programm auf die Mitreisenden der Lebenshilfe, des Partnerschaftsvereins, des Shantychors und der Stadt Münster zu. Mit der Reise nach York ging das Projekt erfolgreich zu Ende. Nun soll sich Münster Schritt für Schritt zu einer barrierefreien Stadt entwickeln.



Radaktionstag 2013

Fahrradaktionstag 2013

Bike the track - track the Bike

Laufzeit: April 2012 bis März 2015
Beteiligte Länder: Portugal, Niederlande, Slowenien, Italien, Dänemark, Deutschland

Das vom EU-Programm "Intelligent Energy Europe" geförderte Projekt hatte zum Ziel, den Anteil des Radfahrens im Freizeitbereich zu stärken. Zielgruppe waren Familien mit Kindern im Alter von neun bis 15 Jahren. Dadurch haben die Kinder und Eltern die Chance erhalten, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen, selbstständig zu sein und zu lernen, dass für Strecken von ein bis fünf Kilometern gut auf das Auto verzichtet werden kann. Insgesamt haben sich mehr als 1200 Münsteranerinnen und Münsterander am Projekt beteiligt.