Du bist Schüler*in

Illustration: Klassenzimmer
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Deine Vorteile auf einen Blick

Icons eines Hakens
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Zukunftssicher

In Kita und OGS ist dein Job safe. Keine Krise oder neue Technologie kann dich ersetzen.

Icon eines Herzes
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Menschlich

In Kitas und OGS arbeitest du mit jungen Menschen. Die Gestaltung einer vertrauensvollen Beziehung zu ihnen ist sehr wichtig. Du bist Vorbild, Berater*in, Bezugs- und Vertrauensperson in einem.

Icon eines Sterns
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Sinnstiftend

Du begleitest Kinder in ihrer individuellen Entwicklung und bereitest sie gut auf ihr Leben vor. Damit hat deine Arbeit echten Sinn: Du gestaltest die Gesellschaft von morgen!

Icon einer Zaubererhuts
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Abwechslungsreich

Langeweile gibt’s hier nicht! Jeder Tag stellt dich vor neue Aufgaben und Herausforderungen.

Icon einer leuchtenden Glühbirne
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Anspruchsvoll

Wer in Kita und OGS arbeitet, kann viel. Deine Talente und dein Wissen lassen dich den anspruchsvollen Alltag meistern. Dazu gehören wichtige Themen wie Bildungsarbeit, Inklusion, Kinderschutz und Bewegung.

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Vielseitig einsetzbar

Mit der passenden Ausbildung bist du an vielen verschiedenen Orten einsetzbar: in der Kita, OGS oder in pädagogischen Angeboten der Jugendhilfe. So findest du den Arbeitsbereich, der am besten zu dir passt.

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Im Wandel

Unsere Gesellschaft verändert sich ständig und damit auch die Arbeit in Kitas und OGS. Das macht den Beruf so spannend und abwechslungsreich.

Icon von zwei Pflänzchen mit Blättern
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Perspektivreich

Nach der Ausbildung hast du in Münsters Kitas und OGS jede Menge Möglichkeiten, dich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Ob du als Gruppen- oder sogar Kita-Leitung loslegen willst, alles ist drin. Oder du setzt deinen Fokus auf spannende Spezialbereiche wie Umwelt- oder Medienpädagogik. Passende Fort- und Weiterbildungen unterstützen den Aufstieg und die Spezialisierung.

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?

Um in Kita und OGS arbeiten zu können, gibt es verschiedene Ausbildungsberufe. In Münster gibt es zwei Fachschulen, an denen man den theoretischen Anteil seiner Ausbildung machen kann. Der praktische Teil der Ausbildung erfolgt in den Einrichtungen vor Ort. Weitere Informationen zu deinen Möglichkeiten findest du bei der Hildegardisschule oder dem Anne-Frank-Berufskolleg.

Es gibt drei Möglichkeiten, die Ausbildung zu machen: In der schulischen Form lernst du zuerst vor allem in der Schule und machst Praktika. Danach arbeitest du ein Jahr fast vollständig in der Praxis.
In der praxisintegrierten Form (PiA) bist du von Anfang an jede Woche sowohl in der Schule als auch in einer Einrichtung tätig. Es gibt außerdem die Möglichkeit, die Allgemeine Hochschulreife und gleichzeitig den Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin zu machen.

Schulische (konsekutive) Form

  • Dauer: Drei Jahre.
    Die dreijährige Ausbildung beginnt mit zwei überwiegend fachtheoretischen Jahren in der Schule. Dazu gehören mehrere Blockpraktika von ingesamt 16 Wochen. Im dritten Jahr folgt ein größtenteils fachpraktischer Ausbildungsabschnitt mit dem Berufspraktikum, in dem du gezielt Erfahrungen im Arbeitsfeld sammelst.
  • Inhalt:
    • Der Unterricht wird auf die besonderen Anforderungen unterschiedlicher Zielgruppen, sozialpädagogischer Einrichtungen (Praxisstellen, Kooperationspartner*innen) und Arbeitsfelder ausgerichtet.
    • Du lernst, wie du selbstständig erziehen, bilden und betreuen kannst durch handlungsorientierte Unterrichtsformen und -methoden (beispielsweise Projektarbeit und Selbstlernphasen).
    • Du wirst bei der Wahl der Praxisschwerpunkte und Praktikumsstellen beraten und unterstützt.
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Eine der folgenden Voraussetzungen musst du für die Ausbildung erfüllen:
    • Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Soziales
    • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife/Sekundarabschluss I) und Abschluss einer fachbezogenen Berufsausbildung (Sozialassistent*in, Kinderpfleger*in)
    • Fachbezogene Fachhochschulreife (Fachabitur) bzw. Allgemeine Hochschulreife und Nachweis einer einschlägigen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie Kita, OGS oder Wohngruppe der stätionären Kinder- und Jugendhilfe
    • Abschluss einer nicht fachbezogenen Berufsausbildung und Nachweis einer fachbezogenen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie Kita, OGS oder Wohngruppe der stätionären Kinder- und Jugendhilfe
  • Finanzierung:
    Für die Ausbildung ist es möglich, Aufstiegs-BAföG zu beantragen. Im letzten Jahr erhältst du außerdem Gehalt während deines Berufspraktikums.
    Weitere Informationen zum Aufstiegs-BAfög.

Zum Bildungsgang an der Hildegardisschule
Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg

Praxisintegrierte Form (PiA): Einrichtung und Schule parallel

  • Dauer: Dreijährige Ausbildung
  • Inhalt:
    • Der praxisintegrierte Bildungsgang für Erzieher und Erzieherinnen verbindet theoretisches Wissen mit direkter praktischer Anwendung im Arbeitsalltag in den Einrichtungen. Die Aufteilung der Theorie- und Praxisanteile ist wie folgt:
      • Erstes Ausbildungsjahr: drei Tage Theorie, zwei Tage Praxis,
      • Zweites Ausbildungsjahr: zwei Tage Theorie, drei Tage Praxis (inklusive acht Wochen Vollzeit in einem zweiten Arbeitsfeld die drei Arbeitsfelder sind Kita, Ganztag und stationäre Jugendhilfe),
      • Drittes Ausbildungsjahr: zwei Tage Theorie, drei Tage Praxis.
    • Wenn du den theoretischen Teil des Fachschulexamens am Ende des dritten Ausbildungsjahres bestehst, darfst du an der fachpraktischen Prüfung teilnehmen. Diese findet als Kolloquium statt.
    • Du lernst durch handlungsorientierte Unterrichtsformen und -methoden, wie du selbstständig erziehen, bilden und betreuen kannst (beispielsweise Projektarbeit und Selbstlernphasen).
    • Du wirst durch ein Stufenkonzept von Lernaufgaben und -situationen gefördert, selbstständiges Arbeiten zu lernen.
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Eine der folgenden Voraussetzungen musst du für die Ausbildung erfüllen:
    • Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Soziales,
    • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife/Sekundarabschluss I) und Abschluss einer fachbezogenen Berufsausbildung,
    • Fachbezogene Fachhochschulreife (Fachabitur) bzw. Allgemeine Hochschulreife und Nachweis einer einschlägigen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie Kita, OGS oder Wohngruppe der stätionären Kinder- und Jugendhilfe
    • Abschluss einer nicht fachbezogenen Berufsausbildung und Nachweis einer fachbezogenen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie Kita, OGS oder Wohngruppe der stätionären Kinder- und Jugendhilfe
  • Finanzierung:
    Du erhältst während der Ausbildung Gehalt von deiner Einrichtung bzw. deinem Träger. Zusätzlich ist es möglich, Schüler*innen-BAföG zu beantragen: weitere Informationen zum Schüler*innen-BAföG.

Zum Bildungsgang an der Hildegardisschule
Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg

Allgemeine Hochschulreife und parallel Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin

  • Dauer: Vier Jahre
    Die Ausbildung dauert vier Jahre. Im vierten Ausbildungsjahr absolvierst du ein einjähriges bezahltes Berufspraktikum in einer Einrichtung, zum Beispiel in einer Kita, OGS, Wohngruppe oder anderen sozialpädagogischen Einrichtungen
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Du musst zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt sein, um die Ausbildung absolvieren zu können.

Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Ausbildung zu machen: In der schulischen Form lernst du zuerst vor allem in der Schule und machst Praktika. Danach arbeitest du ein Jahr fast vollständig in der Praxis.
In der praxisintegrierten Form (PiA) bist du von Anfang an jede Woche sowohl in der Schule als auch in einer Einrichtung tätig.

Schulische (konsekutive Form)

  • Dauer: Dreijährige Ausbildung
  • Inhalt:
    • In zwei Jahren lernst du vor allem Theorie in der Schule (inklusive 16 Wochen Blockpraktika) und ein Jahr arbeitest du überwiegend praktisch im Berufspraktikum.
    • Der Unterricht wird auf die besonderen Anforderungen unterschiedlicher Einrichtungen der Behindertenhilfe ausgerichtet (z. B. Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, Wohnheime und Werkstätten für Menschen mit Behinderung).
    • Du wirst intensiv auf die Praxis vorbereitet in den Schwerpunkten „Pflege“ und „Alltags-“ bzw. „Freizeitgestaltung“.
    • Du wirst bei der Wahl der Praxisschwerpunkte und Praktikumsstellen beraten und unterstützt.
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Eine der folgenden Voraussetzungen musst du für die Ausbildung erfüllen:
    • Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Soziales
    • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife/Sekundarabschluss I) und Abschluss einer fachbezogenen Berufsausbildung
    • Fachbezogene Fachhochschulreife (Fachabitur) bzw. Allgemeine Hochschulreife und Nachweis einer einschlägigen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit   beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie (integrative oder heilpädagogische) Kita, OGS oder Wohngruppe der stationären Kinder- und Jugendhilfe
    • Abschluss einer nicht fachbezogenen Berufsausbildung und Nachweis einer fachbezogenen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie (integrative oder heilpädagogische) Kita, OGS oder Wohngruppe der stationären Kinder- und Jugendhilfe
  • Finanzierung:
    Für die Ausbildung ist es möglich, Aufstiegs-BAföG zu beantragen: weitere Informationen zum Aufstiegs-BAföG.

Zum Bildungsgang an der Hildegardisschule

Praxisintegrierte Form (PiA): Einrichtung und Schule parallel

  • Dauer: Drei Jahre
  • Inhalt:
    • Heilerziehungspfleger*innen sind sozialpädagogische Fachkräfte für die Begleitung von Menschen, die in ihrer Lebenssituation gefährdet und beeinträchtigt sind und die spezielle Assistenz brauchen. Dabei übernehmen sie Erziehungs-, Bildungs-, Pflege- und Betreuungsaufgaben. Sie begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen in vielfältigen Formen des Wohnens wie zum Beispiel in Wohnheimen, Wohngruppen und Einzelwohnungen, in Kliniken oder in Tagesstätten. Auch Kindertagesstätten und Schulen werden durch Inklusion zunehmend wichtige Arbeitsfelder.
    • fachtheoretisch: zwei bis drei Tage Schule pro Woche,
    • fachpraktisch: drei Tage Arbeit in sozialpädagogischer Einrichtung pro Woche.
  • Zugangsvoraussetzungen:
    • Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Soziales
    • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife / Sekundarabschluss I) und Abschluss einer fachbezogenen Berufsausbildung
    • Fachbezogene Fachhochschulreife (Fachabitur) bzw. Allgemeine Hochschulreife und Nachweis einer einschlägigen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie (integrative oder heilpädagogische) Kita, OGS oder Wohngruppe der stationären Kinder- und Jugendhilfe
    • Abschluss einer nicht fachbezogenen Berufsausbildung und Nachweis einer fachbezogenen zusammenhängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit (240 Stunden) oder entsprechend länger in Teilzeit beispielsweise ein sechswöchiges Praktikum am Stück in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie (integrative oder heilpädagogische) Kita, OGS oder Wohngruppe der stationären Kinder- und Jugendhilfe
  • Finanzierung:
    Du erhältst während der Ausbildung Gehalt von deiner Einrichtung bzw. deinem Träger. Zusätzlich ist es möglich, Schüler*innen-BAföG zu beantragen: weitere Informationen zum Schüler*innen-BAföG.

Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Ausbildung zu machen: In der schulischen Form lernst du zuerst vor allem in der Schule und machst Praktika. Danach arbeitest du ein Jahr fast vollständig in der Praxis.
In der praxisintegrierten Form (PiA) bist du von Anfang an jede Woche sowohl in der Schule als auch in einer Einrichtung tätig.

Schulische (konsekutive Form)

  • Dauer: Zwei Jahre.
  • Inhalt:
    • Kinderpfleger*innen sind staatlich anerkannte sozialpädagogische Assistenzkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Sie arbeiten vorwiegend in Tageseinrichtungen für Kinder und übernehmen dort in Absprache mit pädagogischen Fachkräften Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben. Spielerisch fördern sie die Entwicklung der Kinder und gestalten den Tagesablauf kreativ und einfallsreich.
    • Unterricht: Vollzeit mit 32 bis 35 Stunden pro Woche,
    • Praktikum: 16 Wochen während der schulischen Ausbildung. Die Schwerpunkte der Praktika liegen in sozial- und erzieherischen Bereichen.
    • Du erreichst den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife).
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Für diese Ausbildung brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss.
  • Finanzierungsmöglichkeiten:
    Für die Ausbildung ist es möglich, Schüler*innen-Bafög zu beantragen: weitere Informationen zum Schüler*innen-BAföG.

Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg

Praxisintegrierte Form (PiA): Einrichtung und Schule parallel

  • Dauer: Zwei Jahre.
  • Inhalt:
    • Kinderpfleger*innen sind staatlich anerkannte sozialpädagogische Assistenzkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Sie arbeiten vorwiegend in Tageseinrichtungen für Kinder und übernehmen dort in Absprache mit pädagogischen Fachkräften Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben. Spielerisch fördern sie die Entwicklung der Kinder und gestalten den Tagesablauf kreativ und einfallsreich.
    • fachtheoretisch: 2 oder 3 Tage Schule pro Woche,
    • fachpraktisch: 2 oder 3 Tage Arbeit in einer Kindertageseinrichtung pro Woche.
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Für diese Ausbildung brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss.
  • Perspektiven:
    Wenn du staatlich geprüfte*r Kinderpfleger*in bist, kannst du anschließend höherqualifizierende Ausbildungen absolvieren, zum Beispiel zur Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in.
  • Finanzierungsmöglichkeiten:
    Für die Ausbildung ist es möglich, Schüler*innen-Bafög zu beantragen: weitere Informationen zum Schüler*innen-BAföG.

Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Ausbildung zu machen: In der schulischen Form lernst du zuerst vor allem in der Schule und machst Praktika. Danach arbeitest du ein Jahr fast vollständig in der Praxis.
In der praxisintegrierten Form (PiA) bist du von Anfang an jede Woche sowohl in der Schule als auch in einer Einrichtung tätig.

Schulische (konsekutive) Form

  • Dauer: Zwei Jahre als Vollzeitschulform.
  • Inhalt:
    • Sozialassistent*innen unterstützen Fachkräfte in sozialpädagogischen Einrichtungen (zum Beispiel einer Kita), pflegerischen Einrichtungen (zum Beispiel in der Altenpflege) und Einrichtungen für Menschen mit Assistenzbedarf (zum Beispipel in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung).
    • Durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis erwirbst du berufliche Handlungskompetenzen.
    • Insgesamt 16 Wochen Praktika in verschiedenen Einrichtungen des Fachbereichs.
    • Berufsabschlussprüfung in den Fachbereichen Gesundheit und Pflege sowie Erziehung und Soziales.
  • Zugangsvoraussetzungen:
    Für diese Ausbildung brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss.
  • Perspektiven:
    Wenn du staatlich geprüfte Sozialassistenz bist, kannst du anschließend höherqualifizierende Ausbildungen absolvieren, beispielsweise zur Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in
  • Finanzierungsmöglichkeiten:
    Für die Ausbildung ist es möglich, Schüler*innen-BAföG zu beantragen: weitere Informationen zum Schüler*innen-BAföG.

Zum Bildungsgang an der Hildegardisschule
Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg

Praxisintegrierte Form (PiA): Einrichtung und Schule parallel, Schwerpunkt Offene Ganztagsschule

  • Dauer: Zwei Jahre.
  • Inhalt:
    • Sozialassistent*innen mit dem Schwerpunkt Erziehung, Bildung und Betreuung von Grundschulkindern sind staatlich anerkannte sozialpädagogische Ergänzungskräfte und speziell dazu ausgebildet, Kinder im offenen Ganztag der Grundschulen zu bilden, erziehen und betreuen.
    • Unterricht und Praxis werden anteilig pro Woche angeboten.
  • Zugangsvoraussetzungen: 
    Für diese Ausbildung brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss.
  • Perspektiven: 
    Wenn du staatlich geprüfte Sozialassistenz bist, kannst du anschließend höherqualifizierende Ausbildungen absolvieren, zum Beispiel zur Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in.
  • Finanzierungsmöglichkeiten:
    Für die Ausbildung ist es möglich, Schüler*innen-BAföG zu beantragen: weitere Informationen zum Schüler*innen-BAföG.

Zum Bildungsgang am Anne-Frank-Berufskolleg

Illustration: Gebäude
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Ausbildungsorte Übersicht Einrichtungen

Für alle etwas dabei. In Münster warten viele Einrichtungen auf dich und deine Talente.

Zu den Einrichtungen

Stimmen zur Ausbildung

Henry
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Henry, Schüler

„Ich wollte schon immer gern mit Kindern arbeiten. Deshalb starte ich jetzt eine Ausbildung als Erzieher. Man sagt ja, dass da kein Tag wie der andere ist. Ich freue mich schon voll drauf!“

Leonie
Bildrechte: Drees + Riggers, Ronja Overländer

Leonie, Auszubildende

„Ich finde es richtig schön, Kinder beim Aufwachsen zu begleiten. Das Coole an einer praxisintegrierten Ausbildung ist: Man lernt nicht nur die Theorie. Ich arbeite direkt in meinem Beruf und kann so schon mein erstes eigenes Geld verdienen.“

Yasmina
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Yasmina, Erzieherin

„Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, Erzieherin zu werden. Ich mag es, dass die Arbeit in der OGS mit Kindern so abwechslungsreich ist. Außerdem habe ich jetzt nach der Ausbildung super viele Jobmöglichkeiten und kann mich noch weiterbilden.“

Illustration: Wegweiser
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Du willst erstmal schnuppern?

Auch das geht! Erfahre hier, an wen du dich wenden kannst.

Dein Weg zum Praktikum

Du hast noch mehr Fragen? Wir sind für dich da!

Saskia
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Saskia Gellinek

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

02 51/4 92-51 05
GellinekS@stadt-muenster.de

Anja
Bildrechte: Stadt Münster

Anja Schneider

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

02 51/4 92-51 05