Stadt Münster: Museum - Ausstellungen

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Ausstellungen

Foto einer Umtauschstelle

Der Wechsel vom alten zum neuen Geld ging 1948 schnell voran. Foto: Peter Kleu / Fotoarchiv Ruhr Museum

„Tag X“ 1948 – 70 Jahre Währungsreform

18. Mai bis 26. August 2018

Die Währungsreform von 1948 war wohl eine der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Nachkriegszeit. Am 20. Juni 1948 erhielt jeder Bundesbürger im direkten Umtausch für 40 alte Reichsmark 40 neue Deutsche Mark (DM), die ab dem 21. Juni alleingültiges Zahlungsmittel war. Die vorherigen Währungen Reichsmark, Rentenmark und die Marknoten der alliierten Militärbehörden wurden im Rahmen des aktuellen Kurses über ein Reichsmarkkonto umgetauscht. Mit der neuen Währung begann dann das "Deutsche Wirtschaftswunder".
In der anlässlich des 70-jährigen Jubiläums gezeigten kleinen Präsentation werden Belege für die neue und die alte Währung sowie Dokumente, die beim Umtausch notwendig waren, ein historischer Geldtransportwagen sowie ein damaliger Sparkassenzahltisch gezeigt. So bekommen die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Anfänge der letzten deutschen Währung vor der Einführung des Euro im Jahr 2002.
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Motiv aus der Ausstellung

Motiv aus der Ausstellung

Hochschule der Bildenden Künste Essen, Verortung

8. Mai bis 5. August 2018

Absolventen und Studierende präsentieren zusammen mit Professor Carsten Gliese (Köln), Professorin Anja Kempe (Dresden) und Professor Thomas Wrede (Münster) aktuelle Positionen der künstlerischen Fotografie und Medien. In den ausgestellten Arbeiten spielen interdisziplinäre Aspekte ebenso eine Rolle wie die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der technischen Bildmedien. Neben klassischen Fotografien werden auch multimediale Arbeiten gezeigt. Auch wenn die Hochschule noch recht jung ist, haben die Studierenden des Fachgebiets Fotografie/Medien schon diverse Auszeichnungen erfahren. Sie wurden u. a. im internationalen Hochschulwettbewerb "Upcoming Masters of Photography" mit einer Ausstellung auf der photokina 2016 durch Leica und der Deutschen Photographie (DGPh) ausgezeichnet.
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Friedensverhandlungen im Rathaus zu Münster 1648

Friedensverhandlungen im Rathaus zu Münster 1648

Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden

28. April bis 2. September 2018

Die Ausstellung widmet sich der Rezeptionsgeschichte des Westfälischen Friedens, wobei die Jubiläen 1748, 1848, 1898 und 1948 im Fokus stehen. Die Stadt Münster gedachte 1898 erstmals offiziell des Westfälischen Friedens. Doch das monumentale Friedensgemälde von Fritz Grotemeyer entstand 1902 allein aufgrund der Initiative des Künstlers. Die Nationalsozialisten planten den 300. Jahrestag 1948 für ihre Zwecke zu missbrauchen. Einen Einblick in die nie eröffnete Ausstellung und die politische Zielrichtung geben erhaltene, 1940 gefertigte Gemäldekopien sowie die fotografische Dokumentation. Erst nach der Gedenkwoche 1948 erfolgte vor dem Hintergrund des verlorenen Zweiten Weltkriegs eine Umbewertung des Westfälischen Friedens zum Einigungsfrieden.
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Eugen Fernholz, Petershafen, Stadthafen 2, 1902

Eugen Fernholz, Petershafen, Stadthafen 2, 1902

Ans Licht geholt –
Neuerwerbungen 1

9. Februar bis 12. August 2018

In der Ausstellungsreihe "Ans Licht geholt" werden Neuerwerbungen, Schenkungen oder noch nie präsentierte Objekte aus den Magazinen vorgestellt. Im ersten Teil dieser Reihe werden Schätze von münsterschen Künstlern aus der Gemäldesammlung gezeigt. Neben Werken des Malers Fritz Grotemeyer sind auch Gemälde von Johann Sprick und Johann Christoph Rincklake zu sehen. Zum Teil befinden sich die Arbeiten schon länger im Besitz der Stadt, zum Teil sind sie neu in die Sammlung des Stadtmuseums aufgenommen worden.
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Aktionsstand in der Salzstraße. Ein Banner hängt quer über der Straße, der zur Hilfe auffordert.

Aktionsstand in der Salzstraße für Hilfeleistungen in Biafra.

Vor 50 Jahren – Münster 1968

8. Dezember 2017 bis 25. November 2018

Bis heute gilt 1968 als das zentrale Jahr der studentischen Revolte in der Bundesrepublik wie in der übrigen westlichen Welt. Ein Aufbegehren des Jungen gegen das Alte und ein Umbruch im gesellschaftlichen Zusammenleben. Doch trifft diese Annahme so pauschal zu? Was geschah in diesem Jahr in Münster und wofür interessierte sich die münsterische Bevölkerung? Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Münster befasst sich mit der Stadtgeschichte im Jahr 1968 und zeigt anhand von 80 Aufnahmen die verschiedenen Facetten des städtischen Lebens. Das lokale Geschehen kann durch beigefügte Zeitstränge des Jahres in die weltpolitischen Ereignisse eingeordnet werden. Die Ausstellung zeigt verschiedene Aspekte des Jahres und bei einigen Bildern mag so manche Erinnerung hochkommen.
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Zusatzinfos

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten während der Ausstellung "Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden"

Zur Ausstellung "Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden" vom 28. April bis 2. September 2018 ist an den Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
An jedem 2. Freitag im Monat (11. Mai, 8. Juni, 13. Juli, 10. August) ist bis 22 Uhr geöffnet.

Sonderöffnungszeiten

Pfingstsonntag (20. Mai) und Pfingstmontag (21. Mai): 10 bis 18 Uhr geöffnet
Fronleichnam (31. Mai): 10 bis 18 Uhr geöffnet

Rollstuhlgerechte Einrichtung
Der Eintritt ist frei.

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