Stadt Münster: Museum - Ausstellungen

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Ausstellungen

Motiv aus der Ausstellung

Motiv aus der Ausstellung

Miia Autio (Finnland), Variation of White

1. September bis 11. November 2018

Die Dargestellten werden schnell als Menschen aus Afrika identifiziert. Doch entsteht bei den Betrachterinnen und Betrachtern bald eine Irritation. Sie sehen keine direkte Wiedergabe der äußeren Wirklichkeit, sondern ein Bild, das Auge und Verstand transformieren. Anstatt originaler Bilder ist in der Arbeit deren farblich negativierte Umkehrung zu sehen. Auf den ersten Blick entspricht das umgekehrte Bild der Erwartung des Betrachters. Ein ähnlicher Prozess, wie Vorurteile, die sich nach einiger Zeit der Betrachtung und der Annäherung als unwahr herausstellen können. Die Arbeit hinterfragt, wie das Bild von Realität entsteht. Die Subjektivität des Blickes stellt sich heraus, wenn sich das Bild, das auf den ersten Blick als wirklich wahrgenommen wurde, als etwas Anderes enthüllt.

Eine Ausstellung der Friedrich-Hundt-Gesellschaft.

Miia Autio schloss mit ihrer Serie 2016 ihr Fotografiestudium an der Fachhochschule Bielefeld ab. Die Arbeit wurde für die Gruppenausstellung "gute aussichten – junge deutsche Fotografie 2016/2017" ausgewählt, die unter anderem im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen war.
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Historisches Foto

Marsch des Jungvolks Lippstadt durch Meiste, um 1944

Jugend im Gleichschritt!?
Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit

30. August 2018 bis 3. Februar 2019

Zwischen 1933 und 1945 war die Hitlerjugend die mitgliederstärkste Organisation im NS-Staat. Als das "Volk von morgen" waren die Jugendlichen Adressat der NS-Propaganda und ein wichtiger Faktor der NS-Innenpolitik. Das öffentliche Bild von der Hitlerjugend als allmächtiger Institution, der man sich als Jugendlicher kaum zu entziehen vermochte, ist bis heute geprägt von Propagandaaufnahmen der Nationalsozialisten und "Erfolgsmeldungen" einer begeisterten "Staatsjugend".

Wie schaffte es die Hitlerjugend, aus diesen jungen Menschen eine – wie es ihre Propaganda suggerierte – "Jugend im Gleichschritt" zu formen? Erreichte sie dieses Ziel überhaupt? Welchen Herausforderungen und Problemen hatte sie sich zu stellen? Wo fand sie Unterstützung, und wo stellten sich ihr Widerstände entgegen? Auf diese Fragen finden die Besucher Antwort in der Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln im Stadtmuseum Münster.
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Aktionsstand in der Salzstraße. Ein Banner hängt quer über der Straße, der zur Hilfe auffordert.

Aktionsstand in der Salzstraße für Hilfeleistungen in Biafra.

Vor 50 Jahren – Münster 1968

8. Dezember 2017 bis 25. November 2018

Bis heute gilt 1968 als das zentrale Jahr der studentischen Revolte in der Bundesrepublik wie in der übrigen westlichen Welt. Ein Aufbegehren des Jungen gegen das Alte und ein Umbruch im gesellschaftlichen Zusammenleben. Doch trifft diese Annahme so pauschal zu? Was geschah in diesem Jahr in Münster und wofür interessierte sich die münsterische Bevölkerung? Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Münster befasst sich mit der Stadtgeschichte im Jahr 1968 und zeigt anhand von 80 Aufnahmen die verschiedenen Facetten des städtischen Lebens. Das lokale Geschehen kann durch beigefügte Zeitstränge des Jahres in die weltpolitischen Ereignisse eingeordnet werden. Die Ausstellung zeigt verschiedene Aspekte des Jahres und bei einigen Bildern mag so manche Erinnerung hochkommen.
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Zusatzinfos

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Rollstuhlgerechte Einrichtung
Der Eintritt ist frei.

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