Stadt Münster: Tiefbauamt - Kanalstrasse

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Baumaßnahmen

Kanalstraße: Großprojekt zum Hochwasserschutz

Überflutete Straße

Kanalstraße nach dem Starkregen 2014

Die Kanalstraße vom Lublinring bis Nevinghoff war vom Starkregen im Sommer 2014 besonders stark betroffen. Die Stadt Münster hat daraufhin ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Verbesserung des Überflutungsschutzes für diesen Bereich geplant. Zentraler Teil ist der Bau eines Pumpwerks für die Regenwasserkanalisation im Kreuzungsbereich Wibbeltstraße und die Vergrößerung der Regenwasserkanalisation in der Kanalstraße.

Mit dem Bau des Pumpwerkes werden das Amt für Mobilität und Tiefbau und das Stadtwerke-Unternehmen münsterNETZ außerdem die Schmutz- und Regenwasserkanäle sanieren und die Straße sowie die Geh- und Radwege erneuern.
Knapp 5 Millionen Euro fließen in diese umfassende Maßnahme.


Sperrung der Kanalstraße ab 12. Juni

Stadtplanausschnitt mit Markierung der Umleitung

Sperrung und Umleitung

Die Arbeiten haben am 12. Juni 2019 begonnen und dauern voraussichtlich 30 Monate.
Für die Arbeiten wurde die Kanalstraße zwischen Cheruskerring und Nevinghoff für den Durchgangsverkehr voll gesperrt,  Umleitungen sind ausgeschildert. Der Anliegerverkehr bleibt weiterhin möglich, allerdings ist die Kanalstraße für die Anwohner von der Grevener Straße oder vom Ring aus zur Sackgasse geworden. Das Wohngebiet rund um die Wibbeltstraße kann über die Langemarckstraße angefahren werden. Das Zentrum Nord ist über den Nevinghoff erreichbar.
Beim weiteren Fortschreiten der Baumaßnahme werden Kanal- und Straßenbauarbeiten immer abschnittsweise mit Baulängen von ca. 50 Metern erfolgen.

Fußgänger und Radfahrende können die Kanalstraße während der Bauzeit weiterhin nutzen. Lärm und Schmutz lassen sich leider nicht vermeiden. Auch die Parkmöglichkeiten werden eingeschränkt werden.


Verbesserungen im Umleitungsverkehr

Zwei Wochen nach Beginn der Arbeiten hat das Amt für Mobilität und Tiefbau einige Optimierungen für den durch Sperrungen und neue Ampelschaltungen veränderten Verkehrsfluss vorgenommen, um besonders den Anwohnerinnen und Anwohnern, aber auch den Verkehrsteilnehmern in diesem Bereich das Leben mit der gut zwei Jahre bestehenden Baustelle etwas leichter zu machen.

Die getrennte Ampelschaltung für Verkehrsteilnehmer, die vom Friesenring nach rechts in die Grevener Straße abbiegen, ist optimiert worden. Pro Umlauf können nun zwei bis drei Kraftfahrzeuge mehr abbiegen, das entspricht rund 80 bis 120 Fahrzeugen mehr pro Stunde. Dies soll gerade in den Hauptverkehrszeiten eine spürbare Reduzierung des Rückstaus auf dem Friesenring bringen. Die „konfliktfreie“ Ampelschaltung für Kraftfahrzeuge und Fahrräder bleibt dennoch zur Sicherheit der Radfahrenden erhalten.
Die Umleitungsbeschilderung im Wohngebiet rund um die Wibbeltstraße wird durch Sackgassenschilder ergänzt, nachdem der eine oder andere Bus- und LKW-Fahrer sich mehr auf das Navi als auf seine Augen verlassen und sich mutig in die offensichtlich für Großfahrzeuge nicht passierbaren Wohnstraßen begeben hatte. Weitere Umleitungsschilder im Zentrum Nord sollen dem KfZ-Verkehr den Weg durch das Zentrum Richtung Norden zur Grevener Straße - und umgekehrt - noch deutlicher machen.

Die Fachleute sind mit den Anwohnern im Gespräch und lösen, so wie es auch bei anderen Baustellen vom Amt für Mobilität und Tiefbau gehandhabt wird, so manches individuelle Problem möglichst schnell und unkompliziert.
Die Bauleitung ist für die Menschen rund um die Großbaustelle während der gesamten Bauzeit ansprechbar. Sie beobachtet weiterhin ständig die Entwicklung der Situation rund um die Großbaustelle und wird gegebenenfalls mögliche Veränderungen vornehmen.


Sanierung von Fahrbahn und Gehwegen

Im Anschluss an die Kanalarbeiten folgt die Umgestaltung des Straßenraumes zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und des Komforts für den Fuß- und Radverkehr.
In den vergangenen Jahren ist im Zuge der umfassenden Hochwasserschutzmaßnahmen in Münster bereits der Deich entlang der Aa an der Kanalstraße erhöht worden. Die Fahrbahn und die Geh- und Radwege weisen teilweise starke Schäden auf und sind nach Aussage eines Baugrundgutachters größtenteils als nicht frostsicher eingestuft. Wegen der umfangreichen Pumpwerks- und Kanalbaumaßnahmen und der Deicherhöhung bestehen ohnehin Anpassungsbedarfe.
Die Fahrbahn wird mit einer Breite von 6,50 m in Asphaltbauweise hergestellt und zur Verbesserung der Oberflächenentwässerung höhenmäßig optimiert.

Beschlussvorlagen und Planunterlagen zur Umgestaltung der Straße, zur Kanalsanierung und zum Neubau eines Regenwasserpumpwerks:



 

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Kontakt

Ansprechpartnerin für Baustellen:

Maria Koordt
Tel. 02 51/4 92-66 66
baustellen@stadt-muenster.de