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Baumaßnahmen
Baustellen sind lästig, gar keine Frage: Sie machen Lärm, sie machen Dreck, sie machen Stau. Aber: Sie müssen sein. Denn Baustellen sorgen dafür, dass all die Ver- und Entsorgungssysteme funktionieren, die das Leben so schön einfach machen – Strom und Gas, Wasser und Abwasser, Fernwärme und Straßen und schnelles Internet. Für diese Annehmlichkeiten sorgen münsterNETZ und das Amt für Mobilität und Tiefbau und sind damit auch für viele Baustellen in Münster verantwortlich.
Seit Jahren gibt es einen Online-Service, der Sie aktuell über die Lage derjenigen Baustellen informiert, die den Verkehr auf den münsterschen Straßen besonders beeinträchtigen. Bei der Vielzahl der Baustellen pro Jahr können hier jedoch nicht alle Baumaßnahmen aufgelistet werden.
Zudem hat die Stadt Münster begonnen, alle öffentlichen Einrichtungen über ein eigenes Glasfasernetz mit schnellem Internet zu versorgen. Welche Einrichtungen schon angeschlossen sind, wo gerade gebaut wird und welche Anschlüsse geplant sind, zeigt die Stadtplananwendung.
- Verkehrsbehindernde Baustellen
- Schulen ans GigaNetz: geo7.stadt-muenster.de/webgis/giganetz
Aktuelle Maßnahmen
Flaniermeile auf der Hafensüdseite: Zweiter Bauabschnitt startet am 13. April
© scape Landschaftsarchitekten
Umgestaltung sieht Sitzbänke, Natursteinpflaster und Schiffsmasten-Beleuchtung vor
Die Umgestaltung der Südseite des Stadthafens 1 zu einer attraktiven Flaniermeile geht in die nächste Phase. Ab Montag, 13. April, beginnen die Bauarbeiten für den zweiten von insgesamt drei Abschnitten. Parallel laufen die seit August 2024 andauernden Arbeiten im ersten Teilbereich vom Hafenplatz bis zur Hafenkäserei weiter.
Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich von der Hafenkäserei / Hafenbrauerei Finne bis zur Bäckerei Cibaria. In diesem Bereich liegen die beiden Betonsilos „Elefant“ und „Schildkröte“, der Ruderverein, die B-Side und mehrere Bürogebäude. Vorgesehen sind unter anderem Sitzbänke aus Holz, Natursteinpflaster sowie eine Beleuchtung, die an Schiffsmasten erinnert.
Die Arbeiten im zweiten Abschnitt dauern voraussichtlich bis zum dritten Quartal 2027.
Mehr Aufenthaltsqualität und historische Elemente
Grundlage für die gesamte Umgestaltung der Hafensüdseite ist ein Entwurf des Büros scape Landschaftsarchitekten GmbH aus Düsseldorf. Ziel ist es, die Südseite zwischen Hafenplatz und Dortmund-Ems-Kanal zu einer attraktiven Flaniermeile zu entwickeln. Öffentliche Aufenthaltsflächen, Sitzmöglichkeiten und die Promenade werden neu gestaltet, während historische Hafenelemente wie Gleise, Kräne und Betonsilos erhalten bleiben.
Düesberg: Nächtliche Fahrbahnsanierung auf der Geringhoffstraße
Sperrungen zwischen 13. und 30. April
Von Montag, 13. April, bis Donnerstag, 30. April, wird die Fahrbahn der Geringhoffstraße in Düesberg saniert. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der B 51 und dem Rinkerodeweg. Die Arbeiten werden ausschließlich an Wochentagen – jeweils nachts zwischen 21 und 5 Uhr – durchgeführt. In diesem Zeitraum ist das betroffene Teilstück jeweils abschnittsweise vollgesperrt. Am Wochenende sowie tagsüber an Wochentagen finden keine Arbeiten statt und die Straße ist wie gewohnt in beide Richtungen befahrbar.
Während der nächtlichen Sperrungen gilt für den Kfz-Verkehr eine Umleitung über die Weseler Straße und den Kappenberger Damm. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann die Baustelle jederzeit passieren. Die Zufahrt zu den an den jeweiligen Bauabschnitt angrenzenden Grundstücken ist während der nächtlichen Arbeiten nicht möglich.
Leitungen, Radweg und Fahrbahn: Arbeiten am Hessenweg starten
1,7 Kilometer langer Radweg entsteht / Barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen / Verkehr kann in beide Richtungen fließen
Stadt und Stadtnetze Münster starten nach den Osterfeiertagen mit umfangreichen Bauarbeiten auf dem Hessenweg. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Schifffahrter Damm im Süden und Dortmund-Ems-Kanal im Norden. Insgesamt werden die Arbeiten voraussichtlich 18 Monate in Anspruch nehmen.
Während die Stadtnetze dort neue Versorgungsleitungen verlegen, baut die Stadt unter anderem einen 1,7 Kilometer langen neuen Geh- und Radweg entlang des gesamten Teilstücks. Bisher verläuft dieser lediglich vom Schifffahrter Damm bis zur Bushaltestelle „Hessenweg“ und endet dort. Entlang des größeren Abschnitts bis zum Dortmund-Ems-Kanal gibt es bisher noch keinen Geh- und Radweg. Auch die Fahrbahn des Hessenwegs saniert die Stadt auf einer Länge von 1,6 Kilometern. Diese Arbeiten sollen nachts stattfinden. Zusätzlich baut die Stadt die acht Bushaltestellen entlang des Abschnitts barrierefrei aus.
Für die Straßenentwässerung werden Gräben und ein Regenwasserkanal errichtet. Außerdem verlegt die Stadt eine Schmutzwasser-Druckleitung und erneuert einen vorhandenen Schmutzwasserschacht.
Die Arbeiten werden in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Während der gesamten Bauzeit kann der Kfz- und Radverkehr in beide Richtungen fließen. Wo nur eine Fahrspur geöffnet ist, kommen dazu Baustellenampeln zum Einsatz. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge können die Baustelle jederzeit passieren. Auch die anliegenden Grundstücke sind während der gesamten Bauzeit durchgehend zu erreichen.
Neue Fahrradständer am Berliner Platz für mehr Übersicht
Anlehnbügel ersetzen Doppelstockständer / Fahrräder bis zum 26. März umstellen
Die Fahrradständer vor der Radstation am Berliner Platz werden ersetzt. Die bisherigen Doppelstockständer werden abgebaut und durch Anlehnbügel ersetzt, um die Abstellmöglichkeiten übersichtlicher zu gestalten und Verschmutzungen zu vermeiden. Die Arbeiten beginnen Ende März und sollen Ende April abgeschlossen sein. Zuletzt nutzten weniger Menschen die Anlage, weil die Zwischenräume unter anderem durch Abfall oder Urin verschmutzt waren.
Der städtische Fahrradkontrolldienst hat die Doppelstockständer bereits abgesperrt. Fahrräder, die am Donnerstag, 26. März, noch dort abgestellt sind, werden in die Fundfahrradstation am Industrieweg 75 gebracht. Nach einer Grundreinigung erfolgen Abbau der alten Ständer und Aufbau der neuen Anlehnbügel, die eine offenere und geordnete Abstellmöglichkeit schaffen.
Nachtarbeiten an der Baustelle Mauritzstraße
Ostertage von Vollsperrungen ausgenommen
Im Zuge der laufenden Baumaßnahme am Alten Steinweg und der Mauritzstraße stehen weitere Arbeiten auf der Mauritzstraße an. Nächtliche Vollsperrungen sind notwendig, um die Mittelinsel wiederherzustellen und die Fahrbahn zu sanieren. Die Mauritzstraße wird deshalb vom 27. auf den 28. März sowie in den Nächten vom 30. März bis zum 2. April und vom 7. bis zum 11. April vollständig gesperrt – und zwar jeweils von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. In dieser Zeit können auch die Buslinien die Mauritzstraße in diesem Bereich nicht befahren.
Tagsüber wird die Mauritzstraße für den Verkehr freigegeben und ist regulär befahrbar. Dies gilt auch für die Ostertage. Alle Buslinien fahren über die Feiertage planmäßig. Während der nächtlichen Sperrzeiten gilt eine ausgeschilderte Umleitung.
Roxel: Geh- und Radwegbrücke über den Meckelbach langfristig gesperrt
Schäden an Hauptträgern / Stadt will innerhalb eines Jahres für Ersatz sorgen
Am Freitag, 6. März, musste eine Geh- und Radwegbrücke über den Meckelbach in Roxel ungeplant gesperrt werden. Die Brücke verbindet den naturbelassenen Weg parallel zum Meckelbach mit der Straße „Am Meckelbach“ und dient hauptsächlich dem Freizeitverkehr. Grund für die Sperrung sind gravierende Schäden an den Hauptträgern der Holzbrücke, die im Zuge der turnusmäßigen Prüfung festgestellt worden sind. Der Zustand der Träger hat sich seit der letzten Prüfung gravierend verschlechtert, sodass die Brücke aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden kann.
Die Pienersallee und der Nottulner Landweg bieten nahegelegene Alternativen, um den Meckelbach zu überqueren. Eine Umleitungsbeschilderung wird zeitnah eingerichtet.
Es werden Möglichkeiten geprüft, wie die Brücke ersetzet werden kann. Ziel ist, dass der Rad- und Fußverkehr den Meckelbach innerhalb eines Jahres wieder am Standort der Brücke überqueren kann.
Mehr Sicherheit für Radverkehr auf der Gasselstiege
Umbau der Kreuzung mit dem Rektoratsweg startet am 23. Februar
Ab Montag, 23. Februar, wird der Kreuzungsbereich von Gasselstiege und Rektoratsweg in Uppenberg umgebaut. Ziel ist es, dort insbesondere für den Radverkehr die Sicherheit zu verbessern. Der Abschnitt wird vor allem von Personen genutzt, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Für den Kfz-Verkehr ist die Durchfahrt in dem Bereich verboten – ausgenommen davon sind lediglich Anliegerinnen und Anlieger.
Aktuell ist der Kreuzungsbereich schlecht einsehbar. Dennoch sind Radfahrerinnen und Radfahrer hier häufig mit hohen Geschwindigkeiten beim Abbiegen unterwegs. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, soll der Fahrbahnverlauf der Gasselstiege angepasst werden. Außerdem ist die Vorfahrt an der Kreuzung zukünftig neu geregelt. Vorfahrt hat dann, wer von Süden kommend auf der Gasselstiege unterwegs ist und geradeaus auf dem Rektoratsweg weiterfährt – oder umgekehrt. Die Maßnahmen sollen zu einer besser einsehbaren Kreuzung und zu geringeren Geschwindigkeiten beim Abbiegen führen.
Die neu geregelte Vorfahrt entspricht außerdem dem zukünftigen Verlauf der Veloroute 2 zwischen Münster und Greven, die über die Gasselstiege und den Rektoratsweg verläuft.
Die Bauarbeiten zum Umbau der Kreuzung sind voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen. Bis dahin ist eine Vollsperrung des gesamten Kreuzungsbereichs erforderlich. Für alle, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, ist eine Umleitung über die Straße „Im Moorhock“, die Gasselstiege und die Steinfurter Straße eingerichtet.
Mehr Schutz vor Wetter und Vandalismus: 240 neue Fahrradstellplätze am Bahnhof Zentrum-Nord
Leezenbox © Stadt Münster
Stadt errichtet zwei Leezenboxen / Abschnitt der Veloroute Greven-Münster wegen Bauarbeiten gesperrt
Ab Februar werden am Bahnhof Zentrum-Nord zwei neue Leezenboxen mit insgesamt 232 sicheren Fahrradstellplätzen sowie acht Plätzen für Lastenräder errichtet. Die neuen Anlagen südlich der Buswendeschleife richten sich vor allem an Radfahrende auf der Veloroute Greven-Münster und an alle umsteigenden Pendlerinnen und Pendler, die am Bahnhof zwischen Rad und Zug wechseln.
Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 17. Februar, und dauern wegen der herausfordernden Platzverhältnisse voraussichtlich fünf Monate. Während dieser Zeit ist die Veloroute zwischen den bisherigen Fahrradkäfigen am Bahnhof und der Einmündung Gartenstraße gesperrt. Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger werden über die Anton-Bruchhausen-Straße und die Gartenstraße umgeleitet.
Die Leezenboxen am Bahnhof Zentrum-Nord sind in das bewährte Buchungssystem radbox.nrw eingebunden, das bereits an den Standorten Hiltrup, Amelsbüren, Albachten, Roxel und Mecklenbeck genutzt wird.
Bernsmeyerstiege wegen Bauarbeiten am Anne-Frank-Berufskolleg gesperrt
Sperrung voraussichtlich bis 2029 / Umleitung für Radverkehr ausgeschildert / Einschränkungen auch an der Andreas-Hofer-Straße
Wegen vorbereitender Tiefbauarbeiten für die Erweiterung und den Neubau des Anne-Frank-Berufskollegs ist die Bernsmeyerstiege seit Dienstag, 27. Januar, komplett gesperrt. Betroffen ist der Bereich von der Einmündung Andreas-Hofer-Straße bis zur Hausnummer 2. Die Sperrung soll bis zum Abschluss des Gesamtprojektes im Sommer 2029 dauern.
Für Fahrradfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger ist eine ausgeschilderte Umleitung über den Hohenzollernring, die Manfred-von-Richthofen-Straße und die Andreas-Hofer-Straße eingerichtet.
Ab Montag, 2. Februar, muss zudem die Andreas-Hofer-Straße auf Höhe der Einmündung Bernsmeyerstiege für voraussichtlich zweieinhalb Wochen für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Grund sind Kanalarbeiten im Zuge der Schulerweiterung. Personen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, können die Baustelle passieren.
Zum Hiltruper See: Stadtnetze verstärken das Stromnetz, Umleitung für Radfahrende
Am Montag (19. Januar) beginnen die Stadtnetze Münster mit Bauarbeiten am Hiltruper See auf Höhe des Freibads. Die Stadtnetze Münster verstärken mit neuen Kabelverbindungen das Stromnetz und erneuern in diesem Zuge außerdem eine Trinkwasserleitung.
Bei den Bauarbeiten kommt ein grabenloses, geschlossenes Bauverfahren zum Einsatz, was die Einschränkungen im Umfeld und für die Verkehrsteilnehmenden minimiert. Für die Arbeiten wird zeitweise ein 250 Meter langer Abschnitt des Radwegs gesperrt. Radfahrende werden daher auf die Veloroute am Kanal umgeleitet. Querungsmöglichkeiten für die Straße Zum Hiltruper See werden eingerichtet. Das anliegende Hotel, Tennisplätze und Freibad sowie die dortigen Parkplätze sind durchgehend zugänglich.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai. Sie gestalten das lokale Stromnetz leistungsfähiger und bereiten es auf den steigenden Strombedarf im Rahmen von Energie-, Antriebs- und Wärmewende vor.
Manfred-von-Richthofen-Straße und Bernsmeyerstiege bekommen neue Kanäle
Am Montag, 17. November, wird mit der Sanierung des Kanalnetzes an der Manfred-von-Richthofen-Straße und Bernsmeyerstiege begonnen. Das Baufeld Manfred-von Richthofen-Straße verläuft von der Einmündung Bernsmeyerstiege bis zum Hohenzollernring. Die Bernsmeyerstiege bekommt neue Kanäle von der Manfred-von-Richthofen-Straße bis zu den Absperrpollern in der Bernsmeyerstiege.
Die Manfred-von-Richthofen-Straße kann während der Bauarbeiten jederzeit befahren werden.
Eine Einfahrt für Kraftfahrzeuge in die Bernsmeyerstiege von der Manfred-von-Richthofen-Straße ist während der Kanalbauarbeiten nicht möglich.
Vor den Kanalbauarbeiten finden Sondierungsbohrungen in der Manfred-von-Richthofen-Straße statt. Dieser Bauabschnitt ist voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen. Die Bauzeit ist witterungsabhängig und kann sich verschieben.
Die Kanalbauarbeiten in der Bernsmeyerstiege schließen sich an. Die Stadt führt sie abschnittsweise von der Manfred-von-Richthofen-Straße durch - das jeweilige Baufeld wird dann komplett gesperrt. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2026.
Die direkten Anliegerinnen und Anlieger hat die Stadt Münster bereits informiert. Falls Änderungen der Verkehrsführung notwendig werden, folgen weitere Informationen.
Stadt macht Radweg an der Mauritzstraße sicherer
Die Unfallhäufungsstelle an der Kreuzung Mauritzstraße / Alter Steinweg / Winkelstraße wird mit einer Umgestaltung entschärft. In der Vergangenheit kam es hier immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Auto- und Radverkehr. Die vorbereitenden Arbeiten für die Maßnahme beginnen in der kommenden Woche. Voraussichtlich Ende April 2026 sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Ziel ist, die Verkehrssicherheit für den Radverkehr zu erhöhen und Konfliktpunkte aufzulösen.
Die Fahrbahn wird im Kreuzungsbereich Alter Steinweg / Winkelstraße leicht angehoben, um die Geschwindigkeit des Autoverkehrs an dieser Stelle zu reduzieren.
Der Radweg entlang der Mauritzstraße zwischen Promenade und Winkelstraße wird verbreitert, damit er zukünftig in beide Richtungen befahrbar ist.
Außerdem wird die Umgestaltung genutzt, um die Fahrbahn des Alten Steinwegs zu sanieren.
Während der Bauarbeiten werden die Einbahnstraßenregelungen auf dem Alten Steinweg und der Winkelstraße aufgehoben. Jeweils bis zur Baustelle im Kreuzungsbereich sind die Straßen in beide Richtungen befahrbar. Deshalb ist das Parken an den Straßenrändern in diesem Zeitraum verboten.
Wolbecker Straße: Kanalarbeiten beginnen am 6. November
Kanalbauarbeiten werden an der Wolbecker Straße zwischen dem Einmündungsbereich Mühlhäuser Straße und dem Laerer Landweg ab Donnerstag, 6. November, durchgeführt. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Wir gewährleisten, dass der Verkehr während der Bauphase auf jeweils einer Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts fließen kann. Auch das Wohngebiet Mühlhäuser Straße bleibt erreichbar. Insgesamt dauern die Arbeiten noch bis etwa August 2027.
Für die Arbeiten im Einmündungsbereich Mühlhäuser Straße wird die mobile Ampelanlage an der Wolbecker Straße um einige Meter in Richtung B 51 verlegt. Auch die Bushaltestelle „Mühlhäuser Straße" in stadtauswärtiger Richtung wird verlegt. Da es zu Rückstaus in stadtauswärtiger Fahrtrichtung kommen kann, empfehlen wir, den Baustellenbereich zu umfahren. Eine separate Umleitung gibt es nicht.
Sentrup: Baumaßnahmen von Stadt und Stadtnetzen seit November 2025
Die Infrastruktur im Stadtteil Sentrup erhält in den kommenden Jahren ein umfassendes Update. Für ein starkes Stromnetz verstärken die Stadtnetze Münster seit November 2025 die Kabelverbindungen zwischen Waldeyerstraße und Schmeddingstraße. An diese Arbeiten schließt sich eine umfassende Sanierung der dortigen Entwässerungskanäle sowie der Umbau der Schmeddingstraße zur Fahrradstraße Plus durch die Stadt Münster an. Das Vorhaben hatten Stadtnetze und Stadtverwaltung bereits im März 2025 Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.
Wilhelmstraße: Baustellenampel regelt Verkehr ab Freitag
Wegen Bauarbeiten ist die Kreuzung Wilhelmstraße/Einsteinstraße ab Freitag, 10. Oktober, für den KfZ-Verkehr nur einspurig befahrbar. Es ist eine Baustellenampel eingerichtet, damit der Verkehr abwechselnd in beide Fahrtrichtungen fließen kann. Dadurch kann es vor allem im Berufsverkehr zu Verzögerungen kommen. Der Fuß- und Radverkehr ist nicht betroffen.
Aufgrund der Bauarbeiten können Autos nicht in den rot asphaltierten Teil der Wilhelmstraße zwischen Orléans-Ring und Einsteinstraße fahren. Dieser rund 500 Meter lange Abschnitt ist seit Ende September als Fahrradstraße Plus freigegeben und während der Bauarbeiten über die Edith-Stein-Straße, die Försterstraße, die Peter-Wust-Straße oder über den Orleans-Ring erreichbar. Anwohnende der Schmalen Straße und der Stübbenstraße müssen während der Bauzeit über eine dieser Straßen ausweichen.
Im Bereich Wilhelmstraße und Einsteinstraße werden derzeit umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, um den Hochwasserschutz zu verbessern. Zudem erneuert die Stadt die Geh- und Radwege auf der nördlichen und südlichen Seite zwischen Neutor und Einsteinstraße, da das Pflaster an vielen Stellen beschädigt ist. Die gesamten Arbeiten sollen bis April 2026 abgeschlossen sein.
Wilhelmstraße: Fahrradstraße Plus ist freigegeben
Der Umbau der Wilhelmstraße zur Fahrradstraße Plus ist seit Freitag, 19. September, abgeschlossen. Die etwa 500 Meter lange Strecke zwischen Orléans-Ring und Einsteinstraße ist rot asphaltiert und hat eine fast durchgängig 4,50 Meter breite Fahrgasse. Sie ist Teil der Veloroute Altenberge-Münster über Nienberge und dient auch als Verbindung zwischen Hochschuleinrichtungen und Innenstadt. Mit Abschluss der Arbeiten kommen Radfahrende hier sicherer, zügiger und komfortabler voran.
Wer die Fahrradstraße nutzt, hat Vorfahrt vor dem Verkehr aus einmündenden Nebenstraßen. Um die Sichtbeziehungen zu verbessern, wurden diese Einmündungen baulich angepasst. Zusätzlich entstehen neue Querungsmöglichkeiten an der Kreuzung Wilhelmstraße/Einsteinstraße, die Arbeiten hierfür starten voraussichtlich am 6. Oktober und dauern bis Mitte nächsten Jahres. Im Anschluss erneuert die Stadt Münster die Radwege auf der nördlichen und südlichen Seite zwischen Neutor und Einsteinstraße, da das Pflaster an vielen Stellen beschädigt ist.
„Die Anwohnerinnen und Anwohnern haben große Geduld bewiesen. Jetzt ist die Straße mit zukunftssicherer Infrastruktur ausgestattet und bietet gute Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer“, sagt Bauleiter Leon Beckers.
Stadt rüstet 45 Ampelanlagen auf LED-Technik um
Umbau dauert bis Ende 2026 / Moderne Signale bieten mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden
Seit Anfang September rüstet das Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster gemeinsam mit einer Fachfirma weitere Ampelanlagen im Stadtgebiet auf moderne, energieeffiziente LED-Technik um. 2025 werden rund 18 Ampeln im Stadtgebiet auf die neue Technik umgestellt. Die Umrüstung aller 45 betroffenen Ampeln soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Danach sind sämtliche 293 Signalanlagen in städtischem Besitz umgestellt auf LED-Technik.
Breitere Radwege und Akustik-Ampeln an der Wolbecker Straße
Leitungsarbeiten in der Grevingstraße beginnen am 30. Juni
Am Montag, 30. Juni, starten Kanalarbeiten in der Grevingstraße. Mit der Baumaßnahme wird das bisherige Mischsystem der Kanalisation in ein Trennsystem umgewandelt - Schmutzwasser und Niederschlagswasser werden dann in getrennten Kanälen abgeführt. Im Baufeld arbeiten auch die Stadtnetze an diversen Versorgungsleitungen.
Die gesamte Baumaßnahme wird bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Um die Einschränkungen gering zu halten und Rettungswege aufrecht zu erhalten, gibt es mehrere Bauabschnitte. Für die einzelnen Bauabschnitte ist jeweils eine Vollsperrung notwendig.
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Kreuzungsbereich Metzer Straße/Grevingstraße bis zum Ronnebergweg. Anschließend wandert die Baustelle in etwa 50 Meter langen Teilstücken durch die gesamte Straße. Fahrzeuge, die aus der Metzer Straße in die Grevingstraße einbiegen möchten, werden an der Einmündung über den Knotenpunkt Metzer Straße/Hammer Straße und die Einmündung Hammer Straße/Grevingstraße umgeleitet. Radfahrerinnen und Radfahrer sind ebenfalls von der Umleitung betroffen. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann die Baustelle passieren. Eine Umleitungsbeschilderung stellt die Stadt rechtzeitig auf.
Um für Wetterextreme bestmöglich vorbereitet zu sein, plant die Stadt Münster ein neues Regenwasserpumpwerk für das Kreuzviertel, Ecke Kanalstraße / Lublinring. ©Stadt Münster / Patrick Schulte
Stadt baut neues Regenwasserpumpwerk an der Kanalstraße
Zwischen Kanalstraße und Lublinring soll ab 2026 ein neues Regenwasserpumpwerk entstehen. Der Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen hat den Neubau, der 5,2 Millionen Euro kosten soll, beschlossen. Der Bau des Pumpwerks soll ab Mitte 2026 beginnen und drei Jahre dauern.
Schutz durch leistungsfähiges Regenwasserpumpwerk
An der Kanalstraße soll unter dieser Zielsetzung ein neues Regenwasserpumpwerk zum Einsatz kommen, das bei extremem Starkregen möglichst viel Wasser aus dem Kreuzviertel ableitet. So kann es über die Münstersche Aa abfließen, auch wenn diese bereits einen hohen Pegel hat. Das Pumpwerk wird über eine hohe Leistungsfähigkeit verfügen.
Während der Vorbereitung und der Durchführung der Baumaßnahmen wird die Verwaltung die Bürgerschaft anhand eines Kommunikationsplans die jeweiligen Interessensgruppen frühzeitig und aktuell informieren.
Zwei weitere Vorsorge-Bausteine komplettieren Prozess
Das geplante Regenwasserpumpwerk ist der erste von drei aufeinander aufbauenden Planungsschritten für einen bestmöglichen Überflutungsschutz im Kreuzviertel. Zudem sollen Maßnahmen an der Münsterschen Aa durchgeführt und die Regenkanalisation abschnittsweise vergrößert werden.


