Stadt Münster: Verkehrsplanung - Startseite

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Mobilitätsplanung

Mobilität in Münster - heute und morgen

Münster ist bundesweit als Fahrradstadt bekannt und wird auch deshalb von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen für seine Lebens- und Aufenthaltsqualität geschätzt. Allerdings beschränkt sich Verkehrsplanung in Münster nicht ausschließlich auf das Fahrrad. Funktionierende Mobilität ist aus unserer Sicht nur dann gewährleistet, wenn alle Verkehrsarten berücksichtigt und bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Dieser integrative Ansatz ist seit vielen Jahren Leitgedanke einer nachhaltigen städtischen Mobilitätsplanung. Auch deshalb ist das Verkehrsverhalten der Münsteranerinnen und Münsteraner bereits heute vorbildlich: 71 % aller Wege werden per Fahrrad, mit Bus und Bahn oder zu Fuß zurückgelegt.

Wir kümmern uns um die Verkehrsentwicklungsplanung, die Planung sowie den Entwurf von Verkehrsanlagen und die Verkehrssteuerung. Dabei geht es meist um die Erarbeitung von (teils komplexen) Konzepten und die anschließende Umsetzung.

Seit dem 1. April 2019 sind die Mobilitätsplanung und das Tiefbauamt der Stadt Münster als Amt für Mobilität und Tiefbau vereint. Informationen aus dem Bereich Tiefbau - wie aktuelle Baumaßnahmen, Informationen zur Gewässerunterhaltung, zu Beiträgen und Gebühren sowie zu Sondernutzungen und Gestattungen - finden Sie unter www.stadt-muenster.de/tiefbau


Aktuelles

Das Bild zeigt den Screenshot mit den drei Gewinnerstädten des ADFC-Fahrradklimatests in in der Klasse der Städte zwischen 200.000 bis 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner

Fahrradklima-Test: Münster wieder auf dem Siegertreppchen

Münster ist beim aktuellen Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wieder der Sprung aufs Siegertreppchen gelungen. Im Städtevergleich (in der Klasse der Städte zwischen 200.000 bis 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner) belegt Münster erneut den zweiten Platz hinter Karlsruhe. Stadtbaurat Robin Denstorff nahm die Auszeichnung am Dienstag (16. März) im Rahmen einer digitalen Veranstaltung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und dem ADFC-Bundesvorsitzenden Ulrich Syberg entgegen.
Weiterführende Informationen vom ADFC


Das Bild zeigt viele an einer Wand aufgehängte Briefkästen

Newsletter des Fahrradbüros

Ab sofort informiert das Fahrradbüro mit einem Newsletter regelmäßig über alle Themen rund ums Rad in Münster. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte aus der Stadtverwaltung zu aktuellen und zukünftigen Fahrradprojekten und erhalten Hinweise zu Veranstaltungen und Aktionen.
Anmeldung zum Newsletter


Das Bild zeigt voll besetzte Fahrradanlehnbügel in der Stadt

Das 3.000-Fahrradstellplätze-Programm

Mit dem „3.000-Fahrradstellplätze-Programm“ möchte die Stadt Münster möglichst zügig 1.500 Anlehnbügel vornehmlich in der Altstadt, innenstadtnahen Quartieren und Stadtteilzentren sowie an Bushaltestellen errichten. Das Besondere: Die Anlehnbügel werden vornehmlich auf Flächen errichtet, die aktuell von Kraftfahrzeugen in Anspruch genommen werden. Dabei ist die lokale Expertise der Münsteranerinnen und Münsteraner gefragt, denn sie wissen, wo der Fahrradparkdruck besonders hoch ist. Die Standortvorschläge nimmt das Fahrradbüro gerne online entgegen.
Standorthinweis an das Fahrradbüro melden


Darstellung des gezeichneten Baustellenbanners: Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen 'rollen den Asphalt' an der Kanalpromenade wie einen Teppichs aus, hinter ihnen sind Radfahrende und Zufußgfehende. Im Hintergrund erkennt man Münster mit seinem typischen Stadtbild.

Kanalpromenade: Umbau schreitet voran

In den Bauabschnitten 1, 4 und 6 gehen die Umbaumaßnahmen des Betriebsweges voran. Die Kanalpromenade wird verbreitert, asphaltiert und mit einer intelligenten Beleuchtung ausgestattet, damit Radfahrende und Zufußgehende diese künftig komfortabel nutzen können. So lässt sich auf einer 27 Kilometer langen Strecke eine durchgängige und attraktive Fahrradroute von Stadtgrenze zu Stadtgrenze realisieren. Alle Interessierten können sich über die aktuellen Baumaßnahmen informieren.
Aktuelles zur Kanalpromenade


Ausschnitt aus dem Fahrradstadtplan

Fahrradstadtplan kostenlos herunterladen

Dank der detaillierten Darstellung der (touristischen) Radrouten im Stadtgebiet sowie Hinweisen zur Fahrradinfrastruktur bietet der Fahrradstadtplan allen, die neu in Münster sind, eine perfekte Übersicht, um sich mit der Fahrradstadt vertraut zu machen. Auch alle anderen Radfahrenden finden in dem digitalen Plan nützliche Tipps und Infos. Das gedruckte Exemplar bleibt weiterhin erhältlich.
Weitere Infos zum Fahrradstadtplan


Das Bild zeigt die Zählstelle am Neutor und einen Radfahrenden

Radverkehrszahlen: Rückblick 2020

Das Jahr 2020 war geprägt durch die Corona-Pandemie, die sich auch auf die Radverkehrszahlen in Münster ausgewirkt hat. Insbesondere der Lock-Down im Frühjahr, die fast ganzjährige Absage nahezu aller Präsenzveranstaltung der Hochschulen und die Einschränkungen im Schulbetrieb haben dazu geführt, dass die Radverkehrszahlen im Vergleich zum Vorjahr in Münster um rund 18 % zurückgegangen sind. Mit insgesamt rund 20 Millionen registrierten Radfahrenden an neun Zählstellen im Stadtgebiet wurden etwa 4 Millionen weniger Fahrten erfasst als in 2019. Am deutlichsten ist der Einbruch an den von studentischen Fahrten geprägten Standorten. So wurden am Neutor sowie an der Hüfferstraße ca. 30 % weniger Radfahrende gezählt als im Jahr zuvor. An der Promenade – dem Hotspot des Radverkehrs – gingen die Zahlen dagegen „nur“ um 13 % zurück.
Weitere Infos zu den Radverkehrszählungen


Das Logo der Velorouten zeigt einen Schriftzug und beinhaltet außerdem ein lachendes Gesicht

Neue Website rund um die Velorouten

veloregion.de: Unter dieser Web-Adresse finden die Radfahrenden in der Stadtregion Münster ab sofort ein Informationsportal rund um das Veloroutennetz. Die 14 neuen Radrouten werden die Nachbarkommunen Münsters mit der Promenade verbinden. Herzstück der neuen Seite ist das Kartenmodul, mit dem alle Streckenabschnitte digital erlebbar werden. Die Rubriken "Magazin" und "Hintergrund" bieten wissenswerten Lesestoff.
www.veloregion.de


Drohnenaufnahme der neu gestalteten Fahrradstraße Goldstraße mit der "Skyline" Münsters im Hintergrund

Umgestaltung von Fahrradstraßen

Derzeit sind sie in aller Munde: Münsters rote Fahrradstraßen. Um den Komfort und die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen, erhalten die bestehenden und künftigen Fahrradstraßen in Münster mittels unterschiedlicher Bauverfahren ein rotes Erscheinungsbild. So können alle Verkehrsteilnehmenden erkennen, dass sie sich auf einer Fahrradstraße befinden. Darüber hinaus sollte dringend eine ausreichend breite Fahrbahn zur Verfügung stehen, um Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Dies ist häufig nur durch eine Umverteilung der Verkehrsfläche zu Lasten des ruhenden Kfz-Verkehrs möglich.
Weitere Infos zu Fahrradstraßen


Baustellen in Münster: Symbolbild

Radverkehrsmaßnahmen wochenaktuell online einsehbar

Um einen Überblick über unser Fahrrad-Bauprogramm 2020 zu geben, stellen wir dieses ab sofort online zur Verfügung. Hier werden zunächst die Maßnahmen mit Radverkehrsbezug aus dem Straßenerhaltungsprogramm aufgezeigt. Wir werden es sukzessive um neue Maßnahmen erweitern und fortführen, um eine Aktualität zu gewährleisten.



Übergabe des Förderbescheids durch NRW-Verkehrsminister Wüst

Land fördert „Hiltrup on Demand“ mit fünf Millionen Euro

Mit der Förderhöchstsumme von fünf Millionen Euro wird das ÖPNV-Projekt „Hiltrup on Demand“ vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt. Verkehrsminister Hendrik Wüst übergab der Stadt den Förderbescheid. Münster hatte sich mit dem im Rahmen des Masterplans Mobilität Münster 2035+ entwickelten Projekt als eine von 15 Kommunen im Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“  durchgesetzt.
„Hiltrup on Demand“ ergänzt zukünftig das ÖPNV-Angebot in Münsters Süden. Damit zukünftig mehr Menschen die Angebote nutzen, werden kleine Fahrzeuge mit bis zu sechs Sitzplätzen durch Hiltrup und in benachbarte Stadtteile fahren. Sie folgen keinem festen Linienweg, benötigen keine Haltestellen und haben keinen festen Fahrplan. Stattdessen können Fahrtwünsche telefonisch oder per App angemeldet werden. Eine Software bündelt die Anfragen und errechnet die optimalen Fahrtwege zu deren Erfüllung. Mit seinem bedarfsgesteuerten Ansatz und emissionsarmen Fahrzeugen leistet das Pilotprojekt einen Beitrag zu einem flexibleren und klimaschonenderen Nahverkehr in Münster.
Das Projekt ist zunächst auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Stadt und Stadtwerke arbeiten intensiv an der Umsetzung, die noch in diesem Jahr erfolgen soll.


 

Zusatzinfos

Kontakt

Amt für Mobilität und Tiefbau

Stadthaus 3
Albersloher Weg 33
48155 Münster

Telefon: 02 51/4 92-66 01
Fax: 02 51/4 92-77 35
mobilitaet(at)stadt-muenster.de

Ampel-Hotline
Anregungen, Störungsmeldungen:
02 51/4 92-61 66

Fahrradbüro
Telefon: 02 51/4 92-72 72
fahrradbuero(at)stadt-muenster.de

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