Stadt Münster: Verkehrsplanung - Startseite

Seiteninhalt

Mobilität in Münster - heute und morgen

Münster ist bundesweit als Fahrradstadt bekannt und wird auch deshalb von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen für seine Lebens- und Aufenthaltsqualität geschätzt. Allerdings beschränkt sich Verkehrsplanung in Münster nicht ausschließlich auf das Fahrrad. Funktionierende Mobilität ist aus unserer Sicht nur dann gewährleistet, wenn alle Verkehrsarten berücksichtigt und bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Dieser integrative Ansatz ist seit vielen Jahren Leitgedanke einer nachhaltigen städtischen Mobilitätsplanung. Auch deshalb ist das Verkehrsverhalten der Münsteranerinnen und Münsteraner bereits heute vorbildlich: 71 % aller Wege werden per Fahrrad, mit Bus und Bahn oder zu Fuß zurückgelegt.

Wir kümmern uns um die Verkehrsentwicklungsplanung, die Planung sowie den Entwurf von Verkehrsanlagen und die Verkehrssteuerung. Dabei geht es meist um die Erarbeitung von (teils komplexen) Konzepten und die anschließende Umsetzung.


Aktuelles

Karte zeigt Münsteraner Stadtgebiet mit den drei Netzebenen Velo-, Haupt- und Basisroute

Politischer Beschluss für das Fahrradnetz 2.0

In den vergangenen Monaten hat die Stadt Münster unter intensiver Einbindung der Öffentlichkeit und einer Vielzahl relevanter Stakeholder ein hierarchisches und lückenloses Radverkehrsnetz erarbeitet: das Fahrradnetz 2.0. Das soll voraussichtlich am 1. Juni 2022 im Ausschuss für Verkehr und Mobilität politisch beschlossen werden.
Zur Vorlage V/0249/2022, "Fahrradnetz 2.0"


Plakat Stadtradeln Münster 2022: Blick auf Radfahrende am Aasee

Stadtradeln Münster: 1. bis 21. Mai 2022

Die Stadt Münster nimmt vom 1. Mai bis 21. Mai 2022 am STADTRADELN teil. Alle, die in der Stadt Münster wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können bei der Aktion mitmachen und so ein deutliches Zeichen für Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität setzen. Wie in den vergangenen Jahren, werden auch in diesem Jahr wieder die besten Leistungen prämiert. Darüber hinaus gibt es attratives Fahrradzubehör zu gewinnen, das mehrere münsterische Händler zur Verfügung stellen. Der Hauptpreis: Eine Radreise im Wert von über 600 €, gesponsert durch das münsterische Dienstradleasing-Unternehmen "Radelnde Mitarbeiter". Anmeldungen sind auch nach Beginn des Stadtradeln-Zeitraums weiterhin möglich!
Mehr Infos zum Stadtradeln in Münster


abgeändertes Logo der Stadt Münster mit Dankesbotschaft an die Teilnehmenden

Rege Beteiligung am „Fahrradnetz 2.0“

Vom 7. bis zum 20. März konnte auf einer digitalen Beteiligungsplattform der Entwurf des "Fahrradnetz 2.0" kommentiert werden. 613 Interessierte haben sich mit über 3000 Hinweisen beteiligt. Eine Vielzahl der Anregungen bezieht sich auf gewünschte Ergänzungen des Basisrouten-Netzes. Größtenteils handelt es sich bei den Vorschlägen um bereits bestehende und mit dem Rad nutzbare Verbindungen, die bislang aber nicht als Teil des künftigen hierarchischen "Radverkehrsnetzes 2.0" vorgesehen waren. Auch diese Vorschläge fließen in die Prüfungen mit ein.
Mehr Infos zum Fahrradnetz 2.0


Plan Aegidiitor Bestand

Stadtverwaltung stellt Varianten für Verkehrsknoten Aegidiitor vor

Wie kann der Rad-und Fußverkehr am Aegidiitor komfortabler und verkehrssicherer werden? Mit dieser Fragestellung hatte der Hauptausschuss die Verwaltung im Zusammenhang mit der Diskussion um die Radverkehrsbrücke Flyover beauftragt. Das nun vorliegende Ergebnis der Untersuchung wird am 22. März in der BV-Mitte und am 30. März im Verkehrsausschuss beraten.

Der Bereich Aegidiitor (Promenade / Aegidiistraße / Weseler Straße / Am Stadtgraben / Bismarckallee) ist einer der am höchsten belasteten Knotenpunkte in Münster. Hier treffen pro Tag 35.000 Kfz auf 30.000 Radfahrer und geschätzte 20.000 Fußgänger. Ziel der aktuellen Untersuchungen ist es daher, mehr Komfort und Sicherheit für Fuß- und Radverkehr zu erreichen.

Im Auftrag der Stadt hat ein Planungsbüro hierfür Varianten für unterschiedliche ebenerdige Radverkehrsführungen und Fußwege entwickelt und bewertet. Auch eine Brückenlösung wurde dabei betrachtet. In den Varianten wurden unter anderem Zweirichtungsradwege, veränderte Wegeführungen sowie bestandsoptimierte Bestandteile in der Variantenuntersuchung skizziert.



Das Foto zeigt die Hörsterstraße während des Verkehrsversuches: Ein Teilstück war für Autos gesperrt und so konnte für Zufußgehende und Radfahrende ein Raum mit Aufenthaltsqualität geschaffen werden

Endbericht zu den Verkehrsversuchen aus dem Sommer 2021 veröffentlicht

Erfahrungen, Ergebnisse und Empfehlungen aus den Verkehrsversuchen vom Sommer 2021 in Münster sind jetzt in einem 190 Seiten starken Endbericht zusammengefasst. Die Verwaltung hatte drei eng miteinander verknüpfte Verkehrsversuche in der Innenstadt durchgeführt, und zwar zur Bevorrechtigung der Promenade am Neubrückentor, zur Verkehrsreduzierung und Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Hörsterstraße und am Bült sowie zur Schaffung einer durchgehenden Busspur zwischen Ludgeriplatz und Landeshaus. Die Verkehrsversuche haben sich als neues Instrument im "Werkzeugkasten" der Verkehrsplanung in Münster bewährt, um die Vor- und Nachteile einer Planung probehalber für alle erfahr- und erlebbar zu machen.
Endbericht zu den Verkehrsversuchen 2021  (PDF, 13.3 MB) - barrierearm


Visualisierung des integrierten Fahrradparkhauses

Das Parkhaus Bremer Platz wird eine moderne Mobilstation

Die Stadt Münster ist mit ihrem Beitrag „Münster Mobility Hub – Multimodale und intermodale Mobilität am Münsteraner Hauptbahnhof stärken“ als eine von sieben Kommunen erfolgreich aus dem Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Mobilität in lebenswerten Städten“ hervorgegangen. Der münstersche Beitrag sieht den Umbau des Parkhauses Bremer Platz in eine moderne Mobilstation mit integriertem Fahrradparkhaus vor. Er war bereits im vergangenen April von einer Fachjury ausgezeichnet und für die zweite Stufe des Landeswettbewerbs zugelassen worden. Insgesamt wurden 29 Projekte im Wettbewerb eingereicht.
Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr NRW zum Landeswettbewerb


Das Bild zeigt die Zählstelle am Neutor und einen Radfahrenden

Radverkehrszahlen: Rückblick 2021

Wie schon im Jahr zuvor haben sich auch im Jahr 2021 die anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie deutlich auf die Radverkehrszahlen in Münster ausgewirkt. An den zehn Zählstellen im Stadtgebiet wurden mit einer Gesamtzahl von rund 20 Millionen zwar etwa so viele Radfahrende erfasst wie im Vorjahr, doch im Vergleich zum „Vor-Corona“-Jahr 2019 bedeutet dies weiterhin einen Rückgang von über 4 Millionen Fahrten. Ein Blick auf die Kennzahlen der einzelnen Zählstellen macht jedoch deutlich wie prägend der Radverkehr auch unter Corona-Bedingungen für die Stadt Münster bleibt: So waren etwa auf der Promenade im letzten Jahr täglich durchschnittlich mehr als 12.000 Radfahrende unterwegs, an Spitzentagen über 20.000!
Weitere Infos zu den Radverkehrszählungen


Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff halten die Verlängerungsurkunde der AGFS in der Hand (Foto: Meike Reiners)

Münster verlängert Mitgliedschaft in der AGFS

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS) ist mit insgesamt 94 NRW-Kommunen eines der größten gemeindlichen Netzwerke und versteht sich als Vorreiter zukunftsweisender Nahmobilität. Die Mitglieder müssen sich alle sieben Jahre erneut bewerben und zeigen, welche Fortschritte im Fuß- und Radverkehr gemacht wurden. Mit Münster haben für dieses Jahr insgesamt 34 weitere Kommunen erfolgreich einen Antrag auf Mitgliedschaftsverlängerung gestellt, die allesamt bewilligt wurden. Münster ist seit Gründung der AGFS im Jahr 1993 dabei.
Mehr über die Kooperation mit der AGFS


Darstellung des gezeichneten Baustellenbanners: Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen 'rollen den Asphalt' an der Kanalpromenade wie einen Teppichs aus, hinter ihnen sind Radfahrende und Zufußgfehende. Im Hintergrund erkennt man Münster mit seinem typischen Stadtbild.

Kanalpromenade: Umbau schreitet voran

In den Bauabschnitten 1, 3, 4 und 6 gehen die Umbaumaßnahmen des Betriebsweges voran. Die Kanalpromenade wird verbreitert, asphaltiert und mit einer intelligenten Beleuchtung ausgestattet, damit Radfahrende und Zufußgehende diese künftig komfortabel nutzen können. So lässt sich auf einer 27 Kilometer langen Strecke eine durchgängige und attraktive Fahrradroute von Stadtgrenze zu Stadtgrenze realisieren. Alle Interessierten können sich über die aktuellen Baumaßnahmen informieren.
Aktuelles zur Kanalpromenade


Visualisierung des FlyOvers

Informationen zum Projekt "FlyOver"

Die Stadt Münster hat im Rahmen eines bundesweiten Förderprogramms das Projekt FlyOver – eine Fahrradbrücke über die Weseler-Straße in Höhe des Aasees – eingereicht. Die Fördermittel sind bewilligt worden, sodass dieses innovative verkehrliche und städtebauliche Projekt umgesetzt werden kann. Im Sommer 2020 ist durch die Politik eine Prüfung der verschiedenen Linienführungen beschlossen worden. In der Ratssitzung am 19. Mai wird eine Entscheidung zum weiteren Vorgehen getroffen. Die Machbarkeitsstudie sowie eine informative Präsentation über den aktuellen Planungsstand können nun eingesehen werden:



Bildcollage der roten Fahrradstraßen in Münster

Platz 2 für die Fahrradstraßen!

Die Stadt Münster hat mit den Fahrradstraßen nach neuem Qualitätsstandard den 2. Preis des deutschen Fahrradpreises gewonnen. Die Jury würdigte die zukunftsweisenden Standards und die damit verbundene Neuaufteilung des öffentlichen Straßenraumes. Anlässlich der Preisverleihung sagte Oberbürgermeister Markus Lewe: „Die Auszeichnung mit dem Deutschen Fahrradpreis bestärkt uns darin, dass wir den richtigen Weg verfolgen. Mit den neuen Qualitätsstandards sind wir bundesweites Vorbild. Auch in den kommenden Jahren wollen wir die Infrastruktur für Radfahrende in Münster weiterentwickeln, damit wir noch mehr Menschen für die Leeze als Alltagsverkehrsmittel begeistern.“
Mehr zum Deutschen Fahrradpreis


Das Bild zeigt viele an einer Wand aufgehängte Briefkästen

Newsletter des Fahrradbüros

Ab sofort informiert das Fahrradbüro mit einem Newsletter regelmäßig über alle Themen rund ums Rad in Münster. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte aus der Stadtverwaltung zu aktuellen und zukünftigen Fahrradprojekten und erhalten Hinweise zu Veranstaltungen und Aktionen.
Anmeldung zum Newsletter


Das Bild zeigt voll besetzte Fahrradanlehnbügel in der Stadt

Das 3.000-Fahrradstellplätze-Programm

Mit dem „3.000-Fahrradstellplätze-Programm“ möchte die Stadt Münster möglichst zügig 1.500 Anlehnbügel vornehmlich in der Altstadt, innenstadtnahen Quartieren und Stadtteilzentren sowie an Bushaltestellen errichten. Das Besondere: Die Anlehnbügel werden vornehmlich auf Flächen errichtet, die aktuell von Kraftfahrzeugen in Anspruch genommen werden. Dabei ist die lokale Expertise der Münsteranerinnen und Münsteraner gefragt, denn sie wissen, wo der Fahrradparkdruck besonders hoch ist. Die Standortvorschläge nimmt das Fahrradbüro gerne online entgegen.
Standorthinweis an das Fahrradbüro melden


Ausschnitt aus dem Fahrradstadtplan

Fahrradstadtplan kostenlos herunterladen

Dank der detaillierten Darstellung der (touristischen) Radrouten im Stadtgebiet sowie Hinweisen zur Fahrradinfrastruktur bietet der Fahrradstadtplan allen, die neu in Münster sind, eine perfekte Übersicht, um sich mit der Fahrradstadt vertraut zu machen. Auch alle anderen Radfahrenden finden in dem digitalen Plan nützliche Tipps und Infos. Das gedruckte Exemplar bleibt weiterhin erhältlich.
Weitere Infos zum Fahrradstadtplan


Das Logo der Velorouten zeigt einen Schriftzug und beinhaltet außerdem ein lachendes Gesicht

Neue Website rund um die Velorouten

veloregion.de: Unter dieser Web-Adresse finden die Radfahrenden in der Stadtregion Münster ab sofort ein Informationsportal rund um das Veloroutennetz. Die 14 neuen Radrouten werden die Nachbarkommunen Münsters mit der Promenade verbinden. Herzstück der neuen Seite ist das Kartenmodul, mit dem alle Streckenabschnitte digital erlebbar werden. Die Rubriken "Magazin" und "Hintergrund" bieten wissenswerten Lesestoff.
www.veloregion.de


 

Zusatzinfos

Kontakt

Amt für Mobilität und Tiefbau

Stadthaus 3
Albersloher Weg 33
48155 Münster

Telefon: 02 51/4 92-66 01
Fax: 02 51/4 92-77 35
mobilitaet(at)stadt-muenster.de

Ampel-Hotline
Anregungen, Störungsmeldungen:
02 51/4 92-61 66

Fahrradbüro
Telefon: 02 51/4 92-72 72
fahrradbuero(at)stadt-muenster.de

Weiterer Bereich des Amtes