Verloren-Gefunden, Wege aus der Ukraine nach Deutschland
Welche Spuren hinterlässt der Krieg?
In Deutschland haben sich seit dem russischen Großangriff auf die Ukraine im Februar 2022 zahlreiche Ukrainerinnen und Ukrainer wiedergefunden Manche sind bewusst zu ihren Verwandten und Bekannten gekommen. Die meisten wurden aber eher zufällig hierher verteilt. Seitdem müssen sie sich hier zurechtfinden.
Sich „(wieder)finden" und „sich zurechtfinden" beschreiben in Abstufungen zwei Prozesse: die innere Suche nach sich selbst und das äußere Vertrautmachen mit den Gegebenheiten in einer Stadt und Gesellschaft Beides ist notwendig, um im Leben klarzukommen
In der Ausstellung sind Bilder von Menschen zu sehen, die ihr altes Leben verloren haben und nun in Deutschland wohnen. Wir fragen sie: Wen und was haben sie verloren? Was mussten sie auf der Flucht zurücklassen? Und was haben sie in Deutschland gefunden? Wie finden sie sich jetzt in unserem Land zurecht?
In 15 großformatigen Fotografien nehmen uns die Menschen an „ihre" Orte in Deutschland mit und erzählen uns in kurzen Texten von ihren Geschichten des Verlustes und des Findens.
Auf einen Blick
- Ort: Überwasserkirche Münster
- Zeit: 26. Januar - 27. Februar 2026
- Eintritt: frei
- Veranstaltende: Bistum Münster, Caritasverband für die Diözese Münster e.V.; UAre; Stadt Greven; Flüchtlingshilfe St. Martinus Greven