Stadt Münster: Verkehrsplanung - Startseite

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Mobilitätsplanung

Mobilität in Münster - heute und morgen

Münster ist bundesweit als Fahrradstadt bekannt und wird auch deshalb von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen für seine Lebens- und Aufenthaltsqualität geschätzt. Allerdings beschränkt sich Verkehrsplanung in Münster nicht ausschließlich auf das Fahrrad. Funktionierende Mobilität ist aus unserer Sicht nur dann gewährleistet, wenn alle Verkehrsarten berücksichtigt und bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Dieser integrative Ansatz ist seit vielen Jahren Leitgedanke einer nachhaltigen städtischen Mobilitätsplanung. Auch deshalb ist das Verkehrsverhalten der Münsteranerinnen und Münsteraner bereits heute vorbildlich: 71 % aller Wege werden per Fahrrad, mit Bus und Bahn oder zu Fuß zurückgelegt.

Wir kümmern uns um die Verkehrsentwicklungsplanung, die Planung sowie den Entwurf von Verkehrsanlagen und die Verkehrssteuerung. Dabei geht es meist um die Erarbeitung von (teils komplexen) Konzepten und die anschließende Umsetzung.

Seit dem 1. April 2019 sind die Mobilitätsplanung und das Tiefbauamt der Stadt Münster als Amt für Mobilität und Tiefbau vereint. Informationen aus dem Bereich Tiefbau - wie aktuelle Baumaßnahmen, Informationen zur Gewässerunterhaltung, zu Beiträgen und Gebühren sowie zu Sondernutzungen und Gestattungen - finden Sie unter www.stadt-muenster.de/tiefbau


Aktuelles

Velorouten: Weitere Variantenuntersuchungen liegen vor

Da die bisher vorgesehene Art der Beteiligung der Politik (in Form einer gemeinsamen Befahrung der Trassenvarianten) und der Bürgerschaft (Anliegerversammlung) aufgrund der aktuellen Corona-Situation derzeit und auch in naher Zukunft nicht möglich ist, stellen wir Variantenuntersuchungen für verschiedene Velorouten online zur Verfügung. Wir freuen uns über Ideen und Anregungen zu den vorgelegten Ergebnissen bis zum 15. bzw. 21. Juni.
Infos zu den Velorouten


Lastenradstellplätze am Domplatz

Stellplätze für Lastenräder

Lastenräder erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Sie sind eine attraktive Transportalternative zum Auto, ob für den Wocheneinkauf oder für die garantiert staufreie Fahrt zur Kita. Um diese Art der nachhaltigen Mobilität komfortabler zu machen, haben wir an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet insgesamt 16 Stellplätze für Lastenräder eingerichtet. Weitere Infos zu Lastenradstellplätzen


Übergabe des Förderbescheids durch NRW-Verkehrsminister Wüst

Land fördert „Hiltrup on Demand“ mit fünf Millionen Euro

Mit der Förderhöchstsumme von fünf Millionen Euro wird das ÖPNV-Projekt „Hiltrup on Demand“ vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt. Verkehrsminister Hendrik Wüst übergab der Stadt den Förderbescheid. Münster hatte sich mit dem im Rahmen des Masterplans Mobilität Münster 2035+ entwickelten Projekt als eine von 15 Kommunen im Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“  durchgesetzt.
„Hiltrup on Demand“ ergänzt zukünftig das ÖPNV-Angebot in Münsters Süden. Damit zukünftig mehr Menschen die Angebote nutzen, werden kleine Fahrzeuge mit bis zu sechs Sitzplätzen durch Hiltrup und in benachbarte Stadtteile fahren. Sie folgen keinem festen Linienweg, benötigen keine Haltestellen und haben keinen festen Fahrplan. Stattdessen können Fahrtwünsche telefonisch oder per App angemeldet werden. Eine Software bündelt die Anfragen und errechnet die optimalen Fahrtwege zu deren Erfüllung. Mit seinem bedarfsgesteuerten Ansatz und emissionsarmen Fahrzeugen leistet das Pilotprojekt einen Beitrag zu einem flexibleren und klimaschonenderen Nahverkehr in Münster.
Das Projekt ist zunächst auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Stadt und Stadtwerke arbeiten intensiv an der Umsetzung, die noch in diesem Jahr erfolgen soll.


Trassenvarianten der Veloroute Münster-Everswinkel

Veloroute Münster-Everswinkel: Variantenuntersuchung liegt vor

In Kürze steht für die Veloroute Münster-Everswinkel via Wolbeck eine wichtige "Richtungsentscheidung" zum künftigen Routenverlauf an. Da die bisher vorgesehene Art der Beteiligung der Politik (in Form einer gemeinsamen Befahrung der Trassenvarianten) und der Bürgerschaft (Anliegerversammlung) aufgrund der aktuellen Corona-Situation derzeit und auch in naher Zukunft nicht möglich ist, stellen wir die Variantenuntersuchung online zur Verfügung. Wir freuen uns über Ideen und Anregungen zu den vorgelegten Ergebnissen bis zum 15. Juni.
Mehr zur Veloroute Münster-Everswinkel


Zwei Lastenräder mit tiefer Ladefläche vorn

Kaufprämie für Lastenräder und Fahrradanhänger sehr beliebt

Seit dem 1. April können Münsteranerinnen und Münsteraner Anträge stellen. Bereits nach drei Wochen war der Fördertopf in Höhe von 250.000 Euro vorläufig ausgeschöpft. Alle, die bis zum 21. April einen vollständigen und richtlinienkonformen Förderantrag gestellt haben, können sich aber schon freuen: Sie erhalten eine Förderzusage. Derzeit eingehende Förderanträge werden auf eine Warteliste gesetzt. Antragsteller rücken nach, falls bereits bewilligte Fördermittel in den kommenden Wochen nicht (komplett) abgerufen oder Anträge zurückgezogen werden. Weitere Infos zur Lastenradförderung


Viele Radfahrer auf der Promenade

Münster zählt (auf) seine Radfahrer

Um ein realistisches Abbild des münsterschen Radverkehrsaufkommens als Grundlage für eine angebotsorientierte Planung zu bekommen, werden an neun Dauerzählstellen im Stadtgebiet Radverkehrsmengen erhoben. Die Zählergebnisse 2019 liegen nun als Datentabellen (Tages- und Stundenauswertung) sowie in Berichtsform aufbereitet vor. Zu den Radverkehrszählungen


Visualisierung der neuen Radroute

Kanalpromenade: Zweiter Abschnitt soll fahrradfreundlich ausgebaut werden

Die Planungen für den zweiten Abschnitt der Fahrradroute entlang des Dortmund-Ems-Kanals Richtung Greven sind abgeschlossen. Der Ausbau des Abschnitts zwischen Schleuse und Stadtgrenze soll am 17. März im Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen beraten werden. Der Baubeginn ist für Herbst 2020 geplant.
Die Planungen im Detail


Gruppenfoto vor dem Gebäude der FH

Fahrradparken: FH Münster und Stadt Münster starten Kooperationsprojekt

Abgestellte Fahrräder sind in Münsters Stadtbild allgegenwärtig. Das beliebteste Verkehrsmittel der Münsteranerinnen und Münsteraner wird nahezu überall geparkt. Um die aktuelle Situation systematisch zu erfassen und daraus Planungsvorschläge zu entwickeln, kooperiert das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau mit dem Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster. Für das Kooperationsprojekt wurden die Innenstadt sowie drei innenstadtnahe Wohnquartiere ausgewählt (Bereiche des Kreuz-, Hansa- und Erphoviertels).



Das neue Verkehrschild mit dem bekannten, verkleinerten, Grünpfeil und der Einschränkung „nur“ über einem Fahrrad-Piktogramm

Das neue Verkehrsschild ist in der Straßenverkehrsordnung noch nicht vorgesehen.

Pilotversuch: Grüner Pfeil für Radfahrer

Ab Januar 2019 soll an sieben Standorten in der Stadt Radfahrerinnen und Radfahrern testweise das Rechtsabbiegen bei Rotlicht ermöglicht werden. Voraussetzung für die Nutzung des grünen Pfeils ist, wie auch beim Kfz-Verkehr, dass andere Verkehrsteilnehmende nicht gefährdet oder bedrängt werden und vor dem Abbiegen eindeutig gestoppt wird.

Der Versuch soll an folgenden Stellen laufen: Frauenstraße – Schlossplatz / Melchersstraße – Grevener Straße / Maximilianstraße – Kanalstraße / Kanalstraße – Maximilianstraße / Schillerstraße (Höhe Berufskolleg) – Hansaring / Hafenstraße – Engelstraße / Engelstraße – Hafenstraße.



Bürgerinformation zur WLE-Strecke

Am 15. Mai hatte die Stadt Münster eingeladen, um über die Fortschreibung des 3. Nahverkehrsplans zu informieren. Im Mittelpunkt des Abends stand die Reaktivierung der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE). Vorträge und eine begleitende Ausstellung erläuterten den aktuellen Stand, außerdem bot der Abend Gelegenheit, Fragen zum Projekt zu stellen.
Die Dokumentation der Veranstaltung, die Vorträge und die Fragen und Antworten gibt es jetzt zum Nachlesen. Informationen zum WLE-Projekt


Abbildung der Auszeichnung

Ausgezeichnete Fahrradstadt für Pendler

Im Städtevergleich um das Prädikat "Fahrradregion des Jahres 2018" belegt Münster den ersten Rang in der Kategorie "Pendler". Im Wettbewerb "Fahrradregion des Jahres 2018" wurden Städte und Regionen aus dem deutschsprachigen Raum in acht Kategorien bewertet, ausgelobt vom Onlinefachhändler fahrrad.de, der Fahrradcommunity Bikemap und dem Magazin Bike Bild. In der Pendler-Kategorie hat sich die Fahrradstadt Münster deutlich durchgesetzt. In ihrer Begründung verweist die Fachjury auf die besondere Bedeutung der Leeze in Münster: "Münster und Fahrrad, das gehört zusammen wie Öl und Essig, Schraube und Mutter oder Salz und Pfeffer".



Was passiert auf der Ostseite des Hauptbahnhofs?

Zeichnung

Geplanter Neubau auf der Bahnhof-Ostseite (Quelle: Landmarken AG)

Die Ostseite des Hauptbahnhofs und die Grünfläche am Bremer Platz bekommen in den nächsten Jahren ein neues Gesicht: Am Ostausgang entsteht ein Neubau, u. a. mit Hotel, Appartements und Fahrradparkhaus. Die Verkehrsführung im Bahnhofsumfeld ändert sich während der Bauzeit. Die Hintergründe zur Planung und alle aktuellen Informationen zu den Bauarbeiten bündelt die neue Themenseite zum Bremer Platz:
www.stadt-muenster.de/bremerplatz


Illustration zur Kampagne

Kampagne zur klimafreundlichen Mobilität

Münster wächst. Und mit der wachsenden Bevölkerung steigen auch die Anforderungen an das städtische Verkehrsnetz. Die Mobilitätskampagne "Münster fährt ab auf klimafreundliche Mobilität" zeigt mit vielen Beispielen, wie man sich in Münster flexibel und umweltfreundlich fortbewegen kann.
www.muensterfaehrtab.de


Foto

3. Nahverkehrsplan für Münster

Der Nahverkehrsplan ist die Grundlage für alle strategischen Entscheidungen und Maßnahmen einer Kommune in ÖPNV-relevanten Planungen, also grundsätzliche Festlegungen der Linien- und Netzgestaltung sowie der Angebots- und Beförderungsqualität. Der Plan ist gleichzeitig Entscheidungsgrundlage für die Genehmigung von Linienkonzessionen und für Vergaben.
Der jetzt vorliegende 3. Nahverkehrsplan Stadt Münster (2016) definiert für den Stadtbus- und den münsterbezogenen Regionalbusverkehr die Bedienungsqualitäten (Netze, Linien, Takte, Bedienungszeiten) und die Beförderungsqualitäten (Personal, Fahrzeuge, Infrastruktur, Kommunikation und Information). Ziel ist die Steigerung des ÖPNV am Modal-Split in Münster auf 15%.
Zum Download: 3. Nahverkehrsplan Stadt Münster (PDF, 5 MB)


 

Zusatzinfos

Kontakt

Amt für Mobilität und Tiefbau

Stadthaus 3
Albersloher Weg 33
48155 Münster

Telefon: 02 51/4 92-66 01
Fax: 02 51/4 92-77 35
mobilitaet(at)stadt-muenster.de

Ampel-Hotline
Anregungen, Störungsmeldungen:
02 51/4 92-61 66

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