Stadt Münster: Verkehrsplanung - Startseite

Seiteninhalt

Verkehrsplanung

Mobilität in Münster - heute und morgen

Münster ist bundesweit als Fahrradstadt bekannt und wird auch deshalb von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen für seine Lebens- und Aufenthaltsqualität geschätzt. Allerdings beschränkt sich Verkehrsplanung in Münster nicht ausschließlich auf das Fahrrad. Funktionierende Mobilität ist aus unserer Sicht nur dann gewährleistet, wenn alle Verkehrsarten berücksichtigt und bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Dieser integrative Ansatz ist seit vielen Jahren Leitgedanke einer nachhaltigen städtischen Verkehrsplanung. Auch deshalb ist das Verkehrsverhalten der Münsteranerinnen und Münsteraner bereits heute vorbildlich: 71 % aller Wege werden per Fahrrad, mit Bus und Bahn oder zu Fuß zurückgelegt.

Wir kümmern uns um die Verkehrsentwicklungsplanung, die Planung sowie den Entwurf von Verkehrsanlagen und die Verkehrssteuerung. Dabei geht es meist um die Erarbeitung von (teils komplexen) Konzepten und die anschließende Umsetzung.


Aktuelles

Gruppenfoto vor dem Gebäude der FH

Fahrradparken: FH Münster und Stadt Münster starten Kooperationsprojekt

Abgestellte Fahrräder sind in Münsters Stadtbild allgegenwärtig. Das beliebteste Verkehrsmittel der Münsteranerinnen und Münsteraner wird nahezu überall geparkt. Um die aktuelle Situation systematisch zu erfassen und daraus Planungsvorschläge zu entwickeln, kooperiert das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau mit dem Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster. Für das Kooperationsprojekt wurden die Innenstadt sowie drei innenstadtnahe Wohnquartiere ausgewählt (Bereiche des Kreuz-, Hansa- und Erphoviertels).



Radverkehrsthemen in der politischen Beratung

Zur Veloroute Münster-Telgte, zum fahrradtauglichen Ausbau der Seitenwege am Dortmund-Ems-Kanal und zu neuen Qualitätsstandards für Fahrradstraßen haben wir nachstehende Vorlagen erarbeitet. Die notwendigen politischen Beschlüsse wurden am 3. Juli gefasst.



Das neue Verkehrschild mit dem bekannten, verkleinerten, Grünpfeil und der Einschränkung „nur“ über einem Fahrrad-Piktogramm

Das neue Verkehrsschild ist in der Straßenverkehrsordnung noch nicht vorgesehen.

Pilotversuch: Grüner Pfeil für Radfahrer

Ab Januar 2019 soll an sieben Standorten in der Stadt Radfahrerinnen und Radfahrern testweise das Rechtsabbiegen bei Rotlicht ermöglicht werden. Voraussetzung für die Nutzung des grünen Pfeils ist, wie auch beim Kfz-Verkehr, dass andere Verkehrsteilnehmende nicht gefährdet oder bedrängt werden und vor dem Abbiegen eindeutig gestoppt wird.

Der Versuch soll an folgenden Stellen laufen: Frauenstraße – Schlossplatz / Melchersstraße – Grevener Straße / Maximilianstraße – Kanalstraße / Kanalstraße – Maximilianstraße / Schillerstraße (Höhe Berufskolleg) – Hansaring / Hafenstraße – Engelstraße / Engelstraße – Hafenstraße.



Viele Radfahrer auf der Promenade

Münster zählt (auf) seine Radfahrer

Um ein realistisches Abbild des münsterschen Radverkehrsaufkommens als Grundlage für eine angebotsorientierte Planung zu bekommen, werden an neun Dauerzählstellen im Stadtgebiet Radverkehrsmengen erhoben. Die Zählergebnisse 2018 liegen nun als Datentabellen (Tages- und Stundenauswertung) sowie in Berichtsform aufbereitet vor. Zu den Radverkehrszählungen


Bürgerinformation zur WLE-Strecke

Am 15. Mai hatte die Stadt Münster eingeladen, um über die Fortschreibung des 3. Nahverkehrsplans zu informieren. Im Mittelpunkt des Abends stand die Reaktivierung der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE). Vorträge und eine begleitende Ausstellung erläuterten den aktuellen Stand, außerdem bot der Abend Gelegenheit, Fragen zum Projekt zu stellen.
Die Dokumentation der Veranstaltung, die Vorträge und die Fragen und Antworten gibt es jetzt zum Nachlesen. Informationen zum WLE-Projekt


Abbildung der Auszeichnung

Ausgezeichnete Fahrradstadt für Pendler

Im Städtevergleich um das Prädikat "Fahrradregion des Jahres 2018" belegt Münster den ersten Rang in der Kategorie "Pendler". Im Wettbewerb "Fahrradregion des Jahres 2018" wurden Städte und Regionen aus dem deutschsprachigen Raum in acht Kategorien bewertet, ausgelobt vom Onlinefachhändler fahrrad.de, der Fahrradcommunity Bikemap und dem Magazin Bike Bild. In der Pendler-Kategorie hat sich die Fahrradstadt Münster deutlich durchgesetzt. In ihrer Begründung verweist die Fachjury auf die besondere Bedeutung der Leeze in Münster: "Münster und Fahrrad, das gehört zusammen wie Öl und Essig, Schraube und Mutter oder Salz und Pfeffer".



Was passiert auf der Ostseite des Hauptbahnhofs?

Zeichnung

Geplanter Neubau auf der Bahnhof-Ostseite (Quelle: Landmarken AG)

Die Ostseite des Hauptbahnhofs und die Grünfläche am Bremer Platz bekommen in den nächsten Jahren ein neues Gesicht: Am Ostausgang entsteht ein Neubau, u. a. mit Hotel, Appartements und Fahrradparkhaus. Die Verkehrsführung im Bahnhofsumfeld ändert sich während der Bauzeit. Die Hintergründe zur Planung und alle aktuellen Informationen zu den Bauarbeiten bündelt die neue Themenseite zum Bremer Platz:
www.stadt-muenster.de/bremerplatz


Illustration zur Kampagne

Kampagne zur klimafreundlichen Mobilität

Münster wächst. Und mit der wachsenden Bevölkerung steigen auch die Anforderungen an das städtische Verkehrsnetz. Die Mobilitätskampagne "Münster fährt ab auf klimafreundliche Mobilität" zeigt mit vielen Beispielen, wie man sich in Münster flexibel und umweltfreundlich fortbewegen kann.
www.muensterfaehrtab.de


Foto

3. Nahverkehrsplan für Münster

Der Nahverkehrsplan ist die Grundlage für alle strategischen Entscheidungen und Maßnahmen einer Kommune in ÖPNV-relevanten Planungen, also grundsätzliche Festlegungen der Linien- und Netzgestaltung sowie der Angebots- und Beförderungsqualität. Der Plan ist gleichzeitig Entscheidungsgrundlage für die Genehmigung von Linienkonzessionen und für Vergaben.
Der jetzt vorliegende 3. Nahverkehrsplan Stadt Münster (2016) definiert für den Stadtbus- und den münsterbezogenen Regionalbusverkehr die Bedienungsqualitäten (Netze, Linien, Takte, Bedienungszeiten) und die Beförderungsqualitäten (Personal, Fahrzeuge, Infrastruktur, Kommunikation und Information). Ziel ist die Steigerung des ÖPNV am Modal-Split in Münster auf 15%.
Zum Download: 3. Nahverkehrsplan Stadt Münster (PDF, 5 MB)


 

Zusatzinfos

Kontakt

Amt für Mobilität und Tiefbau

Stadthaus 3
Albersloher Weg 33
48155 Münster

Telefon: 02 51/4 92-66 01
Fax: 02 51/4 92-77 35
mobilitaet(at)stadt-muenster.de

Ampel-Hotline
Anregungen, Störungsmeldungen:
02 51/4 92-61 66

Weiterer Bereich des Amtes