Stadt Münster: Villa ten Hompel - Die Ausstellung

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Geschichtsort Villa ten Hompel

Die Dauer-Ausstellung

In der Villa ten Hompel gibt es eine neue Ausstellung.
Die Ausstellung ist für lange Zeit in der Villa.
Darum heißt sie: Dauer-Ausstellung.

Die Dauer-Ausstellung zeigt die Geschichte von der Villa.
Durch die Villa passierten viele schlimme Dinge.
Die Polizisten töteten Juden und Sinti.
Sie bekamen dafür kaum eine Strafe.

Die Opfer mussten sehr viel leiden.
Viele auch noch nach dem Krieg.

Heute wollen wir von der Geschichte lernen.
Um besser zusammen zu leben.


Darum geht es in der Dauer-Ausstellung

Die Dauer-Ausstellung gibt es in 7 Räumen:



Raum 1

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So sieht Raum 1 aus

Rudolf ten Hompel war ein reicher Mann.
Er baute vor fast 100 Jahren dieses große Haus.
Ein großes Haus nennt man auch: Villa.
Darum heißt es: Villa ten Hompel.

Erst lebte hier die Familie ten Hompel.
Danach arbeiteten viele Menschen hier.

Einige haben schlimme Dinge gemacht.
Vor allem Polizisten im 2. Welt-Krieg.

Heute erinnern wir uns an die Opfer vom Krieg.
Und an die Täter, die auch in der Villa waren.
Damit so ein Krieg nie wieder passiert.

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Raum 2

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So sieht Raum 2 aus

Vor mehr als 70 Jahren passierten schlimme Dinge.
Die National-Sozialisten hatten in Deutschland die Macht.
Sie werden auch kurz Nazis genannt.
Die Nazis hielten sich für besser als andere Menschen.
Sie fingen den 2. Welt-Krieg an.

Die Nazis behandelten viele Menschen sehr schlecht.
Vor allem Menschen mit jüdischem Glauben und Sinti.  
Sinti sind die Menschen, die man früher Zigeuner nannte.  
Für Sinti ist das Wort „Zigeuner“ ein Schimpfwort.

Die Nazis haben diese Menschen in Lager gebracht.
Dort ging es den Menschen sehr schlecht.
Das Wegbringen in diese Lager nennt man Deportation.

Die Polizisten haben bei allem mitgemacht.

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Raum 3

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So sieht Raum 3 aus

Die Nazis unterteilten die Menschen.
In wert-volle und wert-lose Menschen.
Sie sagten, Juden und Sinti sind wert-los.

Polizisten töteten diese Menschen.
Das ist ein Verbrechen.

In dieser Villa arbeitete ein wichtiger Polizist.
Er glaubte den Ideen von den Nazis.
Deshalb half er die Verbrechen zu planen.

Viele Deutsche wussten von diesen Verbrechen.
Aber sie machten nichts dagegen.
Viele fanden das sogar in Ordnung.

 

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Raum 4

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So sieht Raum 4 aus

4 Länder kämpften gegen die Nazis im Krieg.
Und zwar England, Frankreich, Amerika und Russland.

Sie gewannen den Krieg gegen die Nazis.
Sie teilten Deutschland in 4 Bereiche.
Das Münster-Land gehörte zu dem Bereich von England.

Die Engländer bauten eine Demokratie auf.

Das bedeutet, alle Menschen sind gleich.
Polizisten hatten keine Macht mehr über Juden und Sinti.

Aber Juden und Sinti hatten es schwer nach dem Krieg.
Sie erlebten im Krieg viele schlimme Dinge.
Sie bekamen danach nur wenig Hilfe in Deutschland.

Die Nazis und die Nazi-Polizisten hatten es leichter.
Die Engländer bestraften nur wenige.

 

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Raum 5 und 6

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So sieht Raum 6 aus

Die Engländer wollten nach dem Krieg keine Nazis mehr.
Die Nazis sollten keine wichtigen Aufgaben mehr machen.
Aber die Engländer haben das nicht geschafft.
Auch viele Nazi-Polizisten konnten weiter arbeiten.

Viele Menschen mussten unter den Nazis leiden.
Das sollten die Deutschen wieder gut machen.
Das heißt: Geld geben.

Geld macht nicht alles wieder gut.
Aber es kann helfen.

Doch die Deutschen gaben erst spät Geld.
Die Engländer mussten sie dazu zwingen.

 

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Raum 7

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So sieht Raum 7 aus

Viele wollten die Nazi-Zeit vergessen.
Die Opfer konnten nicht darüber sprechen.
Weil die Zeit für sie sehr schlimm war.

Die Nazis sprachen nicht über ihre Verbrechen.
Viele sagten: ich habe nichts Schlimmes getan.
Manche sagten sogar: ich war ein Opfer.

Erst die Kinder von den Nazis stellten Fragen.
Sie wollten wissen, was Schlimmes passiert war.

Heute erinnern viele an die Nazi-Zeit.
Das heißt: Sie denken an die Opfer von den Nazis.
Zum Beispiel an die Juden und die Sinti.
Alle Opfer sollen nicht vergessen werden.

 

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Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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