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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!
Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.
Veranstaltungen: Gespräche, Lesungen, Seminare und mehr
© Stadt Münster Münster View
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte finden Sie in dem
Veranstaltungskalender der Villa ten Hompel
Aktuelle Meldungen
Volos führen Volos am 9. Oktober 2026 für Volontär*innen aus NRW
Unsere Volontärin Hannah Voß führt durch das Haus und die Dauerausstellung
Die Ausstellung Geschichte – Gewalt – Gewissen erzählt in Anlehnung an die Hausgeschichte der Villa ten Hompel von den Verbrechen der Ordnungspolizei im Zweiten Weltkrieg und den Versuchen der Aufarbeitung in der Nachkriegszeit.
Thematisiert werden die enorme Dimension der Beteiligung der uniformierten Polizei am Zweiten Weltkrieg und an den Genoziden gegenüber Jüdinnen*Juden sowie Sinti* und Roma*, die öffentliche und personelle Entnazifizierung und Kontinuitäten nach 1945, die juristische Aufarbeitung des NS-Unrechts sowie der bürokratische Versuch einer „Wiedergutmachung“ der Bundesrepublik gegenüber ehemals Verfolgten.
ca. 11 Uhr bis 15.30 Uhr
Die Anmeldung ist ausschließlich für Volos.
Die Teilnahme ist kostenlos und auf 25 Personen begrenzt.
Kostenlose öffentliche Stadtteilführung „Rund um die Villa“ am 11. Oktober 2026
Geschichte(n) vor der eigenen Haustür
Saßen in Münster auch Gestapo und SS? Wo fanden hier Deportationen aus dem Stadtgebiet heraus statt? Finden sich heute noch Spuren von Tätern und Verfolgten des NS-Regimes? Nicht nur die Villa ten Hompel ist als ehemaliger Sitz der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI ein geschichtsträchtiger Ort aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Auch in der näheren Umgebung befinden sich teilweise weniger bekannte und sogar versteckte Orte, deren Geschichte oft eng mit der Villa verbunden ist.
Rund um die Villa ten Hompel führt die Historikerin Dr. Michaela Kipp zu den verschiedenen Stationen im Erpho- und Mauritzviertel.
Start: 14 Uhr
Dauer: ca. zwei Stunden
Treffpunkt vor der Villa ten Hompel, keine Anmeldung erforderlich.
Bedeutsamer Preis für ein Lebenswerk
Die Preisträgerinnen des Karl-Zuhorn-Preises in der Kategorie Ehrenamtliche Forschung Rita Schlautmann-Overmeyer (2.v.l.) und Gisela Möllenhoff (3.v.l.) mit Dr. Christian Schulze Pellengahr (v.l./Vorsitzender des LWL-Kulturausschusses), Anneli Hegerfeld-Reckert (Präsidium LWL-Landschaftsversammlung), Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL-Kulturdezernentin), Eva Irrgang (Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung) und Ludger Samson (Präsidium LWL-Landschaftsversammlung) © LWL
Gisela Möllenhoff und Rita Schlautmann-Overmeyer wurden vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen und der Villa ten Hompel ausgezeichnet
Grund zur Freude und Anerkennung eines Lebenswerkes: Das Team der Villa ten Hompel gratuliert den Historikerinnen Gisela Möllenhoff und Rita Schlautmann-Overmeyer zum hoch dotierten Karl-Zuhorn-Preis, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jüngst in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster verliehen hat. Stefan Querl moderierte als Leiter des Geschichtsorts dort in der Feierstunde das Podium mit den beiden Preisträgerinnen, das mit einer handfesten freudigen Überraschung endete: Aus Stockholm war Michael Kaufmann, der Sohn eines jüdischen NS-Verfolgten Hans Kaufmann sel. A. angereist, um persönlich auf Deutsch seine Glückwunschrede zu halten. „Die Wahrheit über die Vergangenheit, die Ihr herausgefunden habt bei Euren Forschungen, kann niemand mehr in Frage stellen, verwässern oder relativieren“, betonte der Gast an die Preisträgerinnen gewandt und vor dem Hintergrund der aktuellen Situation des politischen Rechtsrucks.
Hochamt ehrt alle Stolperstein-Initiativen in den Bistümern Münster und Essen
Für die nordrhein-westfälischen NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte gratulierte am Niederrhein Stefan Querl aus der Villa ten Hompel in Münster zum feierlich verliehenen „Licht von Xanten“ im Dom. © Stadt Münster / Villa ten Hompel
Ein „Licht von Xanten“ erinnert an den NS-Widerstandskämpfer Nikolaus Groß
Mit einem festlichen Hochamt und klaren Worten gegen Extremismus jeder politischen Ausprägung haben Kirchenvertreter und Aktive aus der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im vollbesetzten Dom Sankt Viktor zu Xanten an den im Nationalsozialismus hingerichteten Widerstandskämpfer Nikolaus Groß erinnert. Die Dankesmesse im Gedenken an den seliggesprochenen „Märtyrer“ und christlichen Gewerkschafter stand im Zeichen einer Ehrung für alle Stolperstein-Initiativen im Bereich der beiden Bistümer Münster und Essen, wie Regionalbischof Rolf Lohmann, Probst Stefan Notz, Pastor Emeritus Michael Prinz und Diakon Martin Berendes in ihren Ansprachen und in Auszeichnungen extra unterstrichen. Auch die Villa ten Hompel war in der Feier vertreten.


