Stadt Münster: Villa ten Hompel - Startseite

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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.


Aktuelle Meldungen

Eingangsbereich der Villa, rechts Bilderinstallation, Schild mit Besuchshinweisen

Wir haben geöffnet!

Nach coronabedingter Schließung sind die Türen des Geschichtsortes seit März wieder für Einzelbesucherinnen und -besucher geöffnet. Der Besuch der Dauerausstellung „Geschichte – Gewalt – Gewissen“ ist in begrenzter Personenanzahl möglich. Voraussetzung für den Besuch ist das Tragen einer medizinischen Maske.

Aber auch außerhalb ihrer Räumlichkeiten bietet die Villa durch Außenausstellungen und Online-Veranstaltungen Raum für die Auseinandersetzung mit der Geschichte.


Porträtfoto

Pauline van Moll

NS-Täterbilder seit 1945: Vortrag der "Jungen Wissenschaft" mit Pauline van Moll

Am 20. Oktober wird die Erziehungswissenschaftlerin Pauline van Moll ihre Masterarbeit vorstellen und ins Gespräch kommen: Unter dem Titel "NS-Täterbilder seit 1945 und in der gedenkstättenpädagogischen Arbeit von heute am Beispiel des Geschichtsortes Villa ten Hompel" arbeitete sie die Entwicklung verschiedener Täterbilder heraus, die geprägt von politischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und popkulturellen Einflüssen in den Nachkriegsjahrzehnten bis in die Gegenwart entstanden und sich weiterentwickeln. Veranstaltungsbeginn in der Villa ten Hompel ist 19 Uhr. Es gelten die 3G-Bestimmungen.
Mehr zur Veranstaltung mit Pauline van Moll


Dennis Grunendahl am Strand vor einer Gruppe Teilnehmenden während der Führung

Dennis Grunendahl (mittig) und Teilnehmende bei der Führung

Propaganda mit Meerblick?

In etwa so könnte das Ziel der Nationalsozialisten bei der Errichtung eines riesigen Seebads in Prora (Rügen) zusammengefasst werden. Mehr als 20.000 Menschen sollten hier gleichzeitig Urlaub machen können, als Belohnung für ihre harte Arbeit und um für kommende Aufgaben gewappnet zu sein. Spannende Informationen zur Geschichte des Ortes in der NS-Zeit und in der DDR erhielten Teamerinnen und Teamer der Villa ten Hompel und des Franz-Hitze-Hauses während einer zentralen Arbeitstagung vom 30. September bis 2. Oktober in der Bildungsstätte PRORA-ZENTRUM. Zur Arbeitstagung


Stefan Querl redend mit Mikrofon in der Kirche

Stefan Querl in Hünxe

Toleranz und Akzeptanz stets aufs Neue „würdig buchstabieren und einüben“

Erinnerung an den Brandanschlag 1991 in Hünxe mit maßgeblicher Beteiligung aus der Villa ten Hompel: Mit einem Plädoyer für wachsames und würdiges „Buchstabieren des Miteinanders von Kulturen, Religionen und Nationen“ ist in Hünxe am Niederrhein im Kreis Wesel an die Opfer des dortigen rechtsextremen Anschlags 1991 erinnert worden. Stefan Querl aus der Villa ten Hompel war auf Einladung des Bürgermeisters, der Kommunal- und Kirchengemeinden als Hauptredner Gast am Ort des Übergriffs, am damals ersten freien "Tag der Deutschen Einheit".
Mehr zum Gottesdienst


Lehrerinnen und Lehrer mit Stefan Querl vor einem Gebäude auf dem Gedenkstättengelände

Lehrerinnen und Lehrer erkunden mit Stefan Querl die Gedenkstätte.

"Auschwitz im Unterricht"

Münsters Beauftragter gegen Antisemitismus, Stefan Querl aus dem Team der Villa ten Hompel, lädt mit dem Maximilian-Kolbe-Werk Lehrerinnen und Lehrer zu einer Fortbildung 2022 nach Polen ein, sofern es die Pandemie-Lage zulässt. „Auschwitz im Unterricht“ lautet die Themen- und Fragestellung, bei der u .a. Überlebende des Holocaust zu Wort kommen und neue didaktische Materialien und Methoden in Workshops zur intensiven fachlichen Diskussion stehen. Eine Anmeldung ist möglich bis zum 10. November.
Mehr zur Fortbildung


Esther und Hostmann nebeneinander auf dem Balkon der Villa

Matthias M. Ester und Peter Horstmann

Lehren der Geschichte in der Gegenwart verankern

Zu einem persönlichen Austausch trafen sich kürzlich der Warendorfer Bürgermeister Peter Horstmann und der Historiker Matthias M. Ester, Sprecher des Arbeitskreises "Jüdisches Leben in Warendorf" der Altstadtfreunde Warendorf und der Stolperstein-Initiative Warendorf, auf Einladung des Beauftragten gegen Antisemitismus in Münster, Stefan Querl, in der Villa ten Hompel. Der Besuch bot Peter Horstmann auch Gelegenheit, den neuen Leiter der Villa ten Hompel, Dr. Axel Doßmann, zu seiner neuen Funktion zu beglückwünschen und erste Erfahrungen auszutauschen.
Zum Austausch


Gedenk- und Hinweisschild im Wald von Józefów

Der Wald von Józefów

Jugend erinnert - "Den Tätern auf der Spur"

Jeden Tag um viele eindrückliche Lern- und Lebenserfahrungen reicher wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Teils des Projekts „Den Tätern auf der Spur“. Auch aus Sicht des „Villa“-Teams hat es bisher selten eine vergleichbare Begegnungsreise gegeben, die vor allem durch Dr. Andreas Kahrs als externe Leitung und Anita Borkowska als Sprachmittlerin und Guide ermöglicht worden ist. Sie machten Spuren und Perspektiven sichtbar, die in Warschau und der Region um Münsters Partnerstadt Lublin heute vielfach überformt sind und sonst sicher nicht zum Tragen gekommen wären.
Rückblick zum Austauschprojekt


 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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