Stadt Münster: Villa ten Hompel - Startseite

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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.


Aktuelle Meldungen

Eingangsbereich der Villa, rechts Bilderinstallation, Schild mit Besuchshinweisen

Wir haben geöffnet!

Geschichte erleben – das ist seit März in der Villa ten Hompel wieder möglich! Nach coronabedingter Schließung öffnet der Geschichtsort für Einzelbesucherinnen und -besucher wieder seine Türen. Der Besuch der Dauerausstellung „Geschichte – Gewalt – Gewissen“ ist in begrenzter Personenanzahl möglich. Voraussetzung für den Besuch ist das Tragen einer medizinischen Maske.

Aber auch außerhalb ihrer Räumlichkeiten bietet die Villa durch Außenausstellungen und Online-Veranstaltungen Raum für die Auseinandersetzung mit der Geschichte.


Sommerschließzeit

Ferienzeit bedeutet auch in der Villa, dass alles etwas ruhiger abläuft: In den Sommerferien bleibt der Geschichtsort daher vom 12. Juli bis einschließlich 8. August geschlossen. Wir wünschen allen eine schöne und erholsame Sommerzeit!


links vier sitzende Menschen in der Ausstellung, die zwei Mitarbeitenden der Villa zuhören

Führung durch die Dauerausstellung

Öffentliche Führung: Das Massaker von Bialystok

Am 27. Juni 1941 begingen Polizisten eines Polizeibataillons im ostpolnischen Bialystok ein Massaker an der jüdischen Bevölkerung. Den 80. Jahrestag des Massenmordes nehmen wir zum Anlass, die polizeilichen Verbrechen und deren Aufarbeitung in einer öffentlichen Führung durch unsere Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" zu thematisieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.
Mehr zur Führung


Titelseite des Magazins

Kultumagazin 2020/21

Das neue Kulturmagazin ist erschienen!

Die Stadt Münster blickt auf die Kulturszene des vergangenen Jahres zurück und berichtet im Magazin "Kultur in Münster" über Münsters Kulturakteure in Kunst, Literatur, Musik, Film, Medien und Geschichte - so auch über die Aktivitäten der Villa und über Themen, die den Geschichtsort im letzten Jahr beschäftigt haben.
Kultur in Münster 2021/21  (PDF, 3.56 MB)


Porträtfoto

Dr. Axel Doßmann

Dr. Axel Doßmann wird neuer Leiter der Villa ten Hompel

Noch kuratiert Dr. Axel Doßmann das fotohistorische Ausstellungsprojekt „Sozialismus im Bild“ in Thüringen, doch ab September wird der gebürtige Ostberliner dann „mit Enthusiasmus nach Münster kommen“ – in der Westfalenmetropole hat Doßmann dann eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen: Er folgt auf Christoph Spieker als Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel.
Mehr zu Dr. Axel Doßmann


Porträtfoto

Christoph Spieker

Christoph Spieker verlässt die Villa

Gut 17 Jahre leitete und prägte Dr. Christoph Spieker die Villa ten Hompel als Münsters Geschichtsort. Im Mai schied er nun aus dem aktiven Dienst in der Villa aus.  
Die Arbeit in der Villa hat er stets durch seinen offenen, dialogischen Führungsstil, viel Teamgeist und Kreativität geprägt. Hierfür und seinen großen Einsatz möchten wir uns bedanken und wünschen das Beste für den bald beginnenden Ruhestand. Mehr über den Abschied von Christoph Spieker


schwarz-weiß Foto eines Mannes mit einer Zeitung in der Hand vor einer Tafel mit der Aufschrift "Menschenrechte"

Stefan Querl als junger Reporter

Erinnern an die Opfer rechtsextremer Gewalt

„Hünxe, Mölln und Solingen haben mich wachgerüttelt seiner Zeit als Teenager“, erinnert sich Stefan Querl an die rechtsextremen Übergriffe der 1990er Jahre, die als politisch motivierte Gewalt die Gesellschaft heftig erschütterten. Seit 20 Jahren ist er am Geschichtsort Villa ten Hompel tätig und organisiert Projekte zur Erinnerungskultur. Im Herbst vor 30 Jahren schrieb er am Niederrhein erstmals einen Artikel über den Anschlag in der Nacht zum Tag der Deutschen Einheit 1991 in Hünxe und die schwer brandverletzten Opfer im Kindesalter und wurde jetzt erneut um einen Gastbeitrag zu 1991 und zu der heutigen Situation im Dorf gebeten anlässlich des Jubiläums der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung. Vor 75 Jahren war das Blatt in Essen von einem jüdischen NS-Verfolgten als erste freie Presse im Ruhrgebiet nach dem Krieg und der Shoah gegründet worden. Am 3. Oktober wird Stefan Querl in Hünxe den offiziellen ökumenischen Gedenkgottesdienst mitgestalten und mit Zeitzeugen diskutieren.
Zum Gastbeitrag in der NRZ


Zeichnung von zwei Personen, die sich die Hand reichen

Rejoignez-nous: Beteiligung der Villa am deutsch-französischen Freiwilligendienst Münster - Orléans

Die Städtepartnerschaft zwischen Orléans und Münster besteht seit nunmehr über 60 Jahren. In diesem Zusammenhang suchen beide Stadtverwaltungen ab September 2021 eine junge Person (18-25 Jahre), die im Rahmen des Deutsch-Französischen Freiwilligendienstes die Partnerschaftsarbeit für die Dauer von einem Jahr unterstützt. Dabei soll ein/e Freiwillige/r jeweils aus einer Partnerstadt in die andere gehen. Die/der französische Freiwillige aus Orléans wird das Büro Internationales der Stadt Münster und uns in der Villa unterstützen. Der/die deutsche Freiwillige beteiligt sich in Orléans u. a. an der Organisation von Projekten der Städtepartnerschaft und bekommt die Möglichkeit, an verschiedenen europäischen und internationalen Veranstaltungen teilzunehmen.
Mehr zur Ausschreibung


Foto von Didaktischem Material

Didaktische Mappe zum Massaker in Bialystok

Jüdisches Leben erinnern - Den Tätern der Polizei auf der Spur: Einladung zur Workshop-Teilnahme

Am 27. Juni 1941 ermordeten deutsche Polizisten mindestens 2000 polnische Jüdinnen und Juden. In der breiten Öffentlichkeit ist das Massaker, das sich in diesem Jahr zum 80. Mal jährt, weitgehend in Vergessen geraten. In drei Veranstaltungen und einer optionalen Bildungsreise nach Warschau und Bialystok soll die didaktische Mappe „Entscheiden und Handeln. Bialystok – 27. Juni 1941: Das Massaker und seine Auswirkungen nach 1945“ vorgestellt und ihr Einsatz im Unterricht, in Seminaren und Workshops diskutiert und erprobt werden. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Gedenkstätten und anderen Bildungseinrichtungen können sich nun für den Workshop anmelden.
Mehr zum Workshop


Ausstellungsplakat, auf dem in verschieden großer Schriftgröße  'Demokratie als Feind' steht

"Demokratie als Feind": Gallery Walk informiert noch bis Ende September über das "Völkische Westfalen"

In der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen stellt sich zwangsläufig die Frage, wie es möglich war, dass dieses verbrecherische Regime an die Macht kommen und weitläufige Unterstützung erhalten konnte. Die Nationalsozialisten erschienen keineswegs aus dem Nichts: In kleinen Schritten erfolgte der Aufstieg der NSDAP aus völkischen und rechten Splitterbewegungen, die ihre Ideologie verbreiteten und die junge Demokratie der Weimarer Republik mit allen Mitteln bekämpften. Die Angriffe ereigneten sich dabei direkt vor der Haustür: Auch in Westfalen gibt es zahllose Beispiele, an denen sich antidemokratische Mechanismen völkisch-nationalistischer Gruppen der Weimarer Zeit ablesen lassen. Diese Mechanismen thematisiert der Gallery Walk mit dem Titel „Demokratie als Feind – Das Völkische Westfalen“ am Außenzaun der Villa.
Mehr zum Gallery Walk


 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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