Stadt Münster: Villa ten Hompel - Startseite

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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.


Aktuelle Meldungen

Bild Öffnung der Villa

Wir haben geöffnet!

Geschichte real erleben – das ist seit Mittwoch, 10. März, in der Villa ten Hompel wieder möglich! Nach coronabedingter Schließung öffnet der Geschichtsort für Einzelbesucherinnen und -besucher wieder seine Türen. Der Besuch der Dauerausstellung „Geschichte – Gewalt – Gewissen“ ist nach telefonischer Anmeldung in begrenzter Personenanzahl möglich. Voraussetzung für den Besuch ist das Tragen einer medizinischen Maske.

Aber auch außerhalb ihrer Räumlichkeiten bietet die Villa Raum für die Auseinandersetzung mit der Geschichte: Öffentliche Veranstaltungen wie Führungen und Vorträge finden digital statt.


Stefan Querl mit drei weiteren Personen vor Baum auf dem Gelände der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, im Hintergrund weite Landschaft

Stefan Querl als Beauftragter gegen Antisemitismus (mittig) führt oft Delegationen aus Münster in Israel

Dank aus der Villa an die Polizei

Sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls gestern (Dienstag, 11. Mai) vor der Synagoge in Münster und dem Aufruhr in anderen Landesteilen sandte Stefan Querl als Beauftragter gegen Antisemitismus in Münster Solidaritätsbotschaften an alle Aktiven des Vorstands der Jüdischen Gemeinde in Münster. Er dankte unmittelbar auch dem Polizeipräsidenten Falk Schnabel, dass er noch am Abend den Ort des Unruheherds aufgesucht und sich mit Sharon Fehr, dem Vorsitzenden der Gemeinde, ausgetauscht hatte. Sicherheitsvorkehrungen seien verstärkt worden, was angesichts der Lage „bitter nötig“ sei.
Statement des Beauftragten gegen Antisemitismus


Foto von Didaktischem Material

Didaktische Mappe zum Massaker in Bialystok

Jüdisches Leben erinnern - Den Tätern der Polizei auf der Spur: Einladung zur Workshop-Teilnahme

Am 27. Juni 1941 ermordeten deutsche Polizisten mindestens 2000 polnische Jüdinnen und Juden. In der breiten Öffentlichkeit ist das Massaker, das sich in diesem Jahr zum 80. Mal jährt, weitgehend in Vergessen geraten. In drei Veranstaltungen und einer optionalen Bildungsreise nach Warschau und Bialystok soll die didaktische Mappe „Entscheiden und Handeln. Bialystok – 27. Juni 1941: Das Massaker und seine Auswirkungen nach 1945“ vorgestellt und ihr Einsatz im Unterricht, in Seminaren und Workshops diskutiert und erprobt werden. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Gedenkstätten und anderen Bildungseinrichtungen können sich nun für den Workshop anmelden.
Mehr zum Workshop


Porträtfotos von Spieker und Nachtwei

Christoph Spieker (l.) und Winfried Nachtwei

Versöhnung durch Politische Bildung: Gespräch mit Christoph Spieker und Winfried Nachtwei

Wie kann historische und politische Bildung dazu beitragen, Konflikten vorzubeugen, konstruktive Diskussionen zuzulassen und so eine Versöhnung zu ermöglichen? Über Perspektiven aus der Praxis der Erinnerungsarbeit bzw. aus Zeitzeugensicht am Beispiel des Ost-West-Konflikts sprachen Christoph Spieker, Leiter des Geschichtsortes, und Winfried Nachtwei, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Grünen und engagiert in der Friedens- und Erinnerungsarbeit, in einer Online-Veranstaltung des Evangelischen Forums Münster e. V. und plädierten für eine "Erinnerung für die Zukunft".
Zum Gespräch


Stefan Querl auf einer bunten Bank, ein Wohnhaus im Hintergrund

Stefan Querl referierte beim Ausflug über die Geschichte Münsters

Geschichte digital er-fahren: Ein Zeichen für bunt, statt braun

„Hitler darf nirgends das letzte Wort haben“ – Gegen Führerkult, Verführung und Gewalt und für die Erinnerung an die Verfolgten des NS-Regimes setzten der ADFC, die Villa ten Hompel und die Vereinigung Gegen Vergessen - Für Demokratie im Münsterland am 20. April, an dem sich der Geburtstag Hitlers jährte, mit einer gemeinsamen Veranstaltung ein Zeichen. In einem digitalen Ausflug „radelten“ die Teilnehmenden zu Geschichts- und Erinnerungsorten in Münster, hörten zu und diskutierten mit Stefan Querl.
Zur digitalen Radtour


Drei nebeneinanderstehende Personen

Ludger Hiepel (l.) mit Gisela Möllenhoff und Stefan Querl

Neue Möglichkeiten auch auf digitalen Wegen

Die Villa ten Hompel gratuliert dem Förderverein des Jüdischen Friedhofes in Münster: Fachministerin Ina Scharrenbach und Regierungspräsidentin Dorothee Feller übergaben dem Vorstand den Förderbescheid für das Projekt „Jüdische Heimat Münster. Digitale Stadtrundgänge mit augmented reality“. Stefan Querl vom Geschichtsort zählte zu den ersten Gratulanten und Gratulantinnen.
Mehr zu der Übergabe


Ausstellungsplakat, auf dem in verschieden großer Schriftgröße  'Demokratie als Feind' steht

"Demokratie als Feind": Neuer Gallery Walk informiert über das "Völkische Westfalen"

In der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen stellt sich zwangsläufig die Frage, wie es möglich war, dass dieses verbrecherische Regime an die Macht kommen und weitläufige Unterstützung erhalten konnte. Die Nationalsozialisten erschienen keineswegs aus dem Nichts: In kleinen Schritten erfolgte der Aufstieg der NSDAP aus völkischen und rechten Splitterbewegungen, die ihre Ideologie verbreiteten und die junge Demokratie der Weimarer Republik mit allen Mitteln bekämpften. Die Angriffe ereigneten sich dabei direkt vor der Haustür: Auch in Westfalen gibt es zahllose Beispiele, an denen sich antidemokratische Mechanismen völkisch-nationalistischer Gruppen der Weimarer Zeit ablesen lassen. Diese Mechanismen thematisiert der neue Gallery Walk mit dem Titel „Demokratie als Feind – Das Völkische Westfalen“ am Außenzaun der Villa.
Mehr zum Gallery Walk


 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher, beim Besuch in der Villa ten Hompel eine OP- oder FF2-Maske zu tragen und um vorherige telefonische Anmeldung.

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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