Seiteninhalt
Aktuelles
Netzwerktreffen in der Villa ten Hompel
Austausch zu lokaler Holocaust-Bildung
Wie lässt sich NS-Geschichte vor Ort erforschen und vermitteln? Darüber tauschten sich am 15. und 16. Oktober 2026 die Partner des bundesweiten Netzwerks „Erinnern und Handeln – Unsere Nachbarn, unsere Geschichte“ in der Villa ten Hompel aus.
Das Netzwerk begleitet Akteur*innen aus Gedenkstätten, Bildungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft dabei, die NS-Geschichte in ihrem lokalen Umfeld aufzuarbeiten. Ziel ist es einerseits, lokale Geschichte zu erforschen, andererseits, diese öffentlich sichtbar und besprechbar zu machen. Die erarbeiteten Ergebnisse werden in selbsterstellten Ausstellungen, digitalen Formaten oder lokalen Veranstaltungen öffentlich gemacht und die Produkte anschließend in das Netzwerk eingebunden.
Zentrales Element der Netzwerkarbeit ist die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ des United States Holocaust Memorial Museum in Washington D.C. Anhand lokaler Beispiele fragt die Ausstellung danach, wie Menschen in der NS-Zeit auf die Ausgrenzung ihrer Nachbar*innen reagierten und welche Handlungsspielräume sie hatten.
Der Geschichtsort Villa ten Hompel ist assoziierter Partner des Netzwerks und hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Projekte mit der Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ durchgeführt. Nach wie vor steht die Ausstellung in der Villa ten Hompel als Roll-Up-Version zur Ausleihe bereit. Ergänzend können zusätzliche pädagogische Materialien ausgeliehen werden, die barrierearmes Lernen erleichtern sollen. Interessierte können die Ausstellung per E-Mail anfragen.


