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Unterstützung von Franken aus für die Villa ten Hompel
Privatdozent Dr. Imanuel Baumann, Direktor des NS-Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, wurde einstimmig in den Fachbeirat berufen
Der Kulturausschuss der Stadt Münster hat den Privatdozenten Dr. Imanuel Baumann in den Fachbeirat der Villa ten Hompel berufen. Der Direktor des vielbeachteten Nürnberger Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, der am kommenden Sonntag sein 52. Lebensjahr vollendet, verstärkt das zwölfköpfige Gremium, das den Geschichtsort in allen Strategie-, Konzeptions-, Forschungs- und Vermittlungsfragen unterstützt. Herzlich dankte Stefan Querl, Leiter der Villa ten Hompel, dem Kulturausschuss für das Vertrauen der einstimmigen Berufung und dem Historikerkollegen für seine Bereitschaft, sich unentgeltlich mit für die Villa ten Hompel und für Münster zu engagieren.
Imanuel Baumann studierte Neuere und Neueste Geschichte, Literatur- und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Er promovierte dort zur Geschichte der Kriminalwissenschaft und zum Umgang mit Straftätern im 20. Jahrhundert und habilitierte sich danach an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat dort die Lehrbefugnis für das Fach Neuere und Neueste Geschichte.
Den Vorsitz des ehrenamtlich arbeitenden Fachbeirates Villa ten Hompel hat Prof. Dr. Markus Köster aus Münster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, inne. Stellvertretende Vorsitzende ist die Professorin Dr. Isabel Heinemann vom Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin, die u. a. auch an den Universitäten in Freiburg, Münster und Bayreuth tätig war.


