Stadt Münster: Zuwanderung - Rassismuskritische Arbeit

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Rassismuskritische Arbeit

Die rassismuskritische Arbeit deckt die benachteiligende Behandlung von Menschen mit Migrationsvorgeschichte auf und entwickelt ein öffentliches Bewusstsein mit dem Ziel, sich bewusst gegen Rassismus zu stellen.

Das Kommunale Integrationszentrum arbeitet dafür mit vielen Kooperationspartnern zusammen. Das stadtgesellschaftliche Engagement ist groß. Beispielhaft sind der regelmäßige fachliche Austausch und die starke Beteiligung an den jährlichen Münsteraner Wochen gegen Rassismus zu nennen.

Im Netzwerk Rassismuskritik in Münster sind ca. 40 Akteure organisiert. Das Netzwerk arbeitet an der Umsetzung des Zehn-Punkte-Aktionsplan der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR). Dazu bietet es Workshops an, führt Aktionen für die Auseinandersetzung der Stadtgesellschaft mit Rassismus durch und hat eine Meldestelle für rassistische Vorfälle eingerichtet.

Die rassismuskritische Arbeit erfährt immer höhere Bedeutung. Die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) hat im Februar 2019 das Arbeitspapier "Denkanstöße für eine rassismuskritische Perspektive auf kommunale Integrationsarbeit in den kommunalen Integrationszentren – Ein Querschnittsthema" herausgegeben. Es enthält grundlegende und wissenschaftliche Ausführungen sowie Berichte aus der praktischen rassismuskritischen Arbeit der KI Münster, StädteRegion Aachen, Bonn und Bielefeld.

Kooperation Beratungsstelle Wegweiser

Gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales hat das Kommunale Integrationszentrum ein Netzwerk gegründet, das die Einrichtung einer Anlauf- und Beratungsstelle für gewaltbereiten Salafismus vorbereitet, kommuniziert und handlungsleitende Rückmeldungen zur Trägerausschreibung und personellen Besetzung gab. 2016 hat die Beratungsstelle Wegweiser ihre Arbeit in Münster aufgenommen und im Jahr 2019 auf die Kreise Steinfurt und Warendorf ausgeweitet. Die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums ist Mitglied in der Fachkommission.

 

Zusatzinfos

Kontakt

André Gunsthövel
Tel. 02 51/4 92-70 85