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Partnerstadt Rjasan
Hinweis
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben zahlreiche deutsche Städte ihre Partnerschaften mit russischen Städten ausgesetzt oder beendet. Die Stadt Münster hat sich hingegen dafür entschieden, die Partnerschaft mit Rjasan nicht offiziell zu kündigen, aber keine offizielle Kommunikation zu pflegen.
Auf administrativer Ebene bestehen weiterhin stark eingeschränkte Kontakte, um die Kommunikation nicht vollständig abreißen zu lassen.
Auf bürgerschaftlicher Ebene finden Kontakte in reduziertem Umfang statt, mit dem Schwerpunkt auf dem direkten zwischenmenschlichen Austausch. Dass der individuelle Austausch „von Mensch zu Mensch“ bestehen bleibt, ist eine der Stärken von Städtepartnerschaften.
Rjasan im Kurzporträt
rjasan3_g.jpg rjasan2_g.jpg rjasan5_g.jpg rjasan7_g.jpgRjasan ist die größte unter Münsters Partnerstädten. Ihre Menschen beeindrucken durch ihre herzliche Gastfreundschaft und Offenheit. Ein Gang durch Rjasans Altstadt führt unweigerlich an etlichen Zeugnissen aus der Geschichte vorbei. Repräsentative Gebäude mit weißen Säulen und Giebeln stammen aus dem 18. Jahrhundert, einer Zeit, als Rjasan Gouvernementhauptstadt des russischen Reiches war. Inzwischen beherbergen sie Museen oder Theater. Ein ehemaliges Adelshaus heißt heute "Heiratspalast", weil sich in seinem Festsaal Rjasaner Paare das Jawort geben.
Auch Bauten aus der jüngeren Vergangenheit als Vertreter des "sowjetischen Klassizismus" und typische niedrige Holzhäuser gestalten das Stadtbild. Die markanteste Sehenswürdigkeit Rjasans findet sich indes am Rand der Innenstadt. Der Kreml setzt sich aus mehreren Kirchengebäuden zusammen, die scheinbar zwanglos angeordnet sind. Besonders auffällig sind die vielen größeren und kleineren Türme mit ihren "Zwiebeldächern". Sehenswertes gibt es –nicht nur für Gäste– außerdem im Umland der Stadt: Auch die Rjasaner genießen oft den weiten Blick über das Tal der Oka mit ihren sanften Uferhügeln.


