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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!
Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.
Veranstaltungen: Gespräche, Lesungen, Seminare und mehr
© Stadt Münster Münster View
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte finden Sie in dem
Veranstaltungskalender der Villa ten Hompel
Aktuelle Meldungen
Kostenlose öffentliche Stadtteilführung „Rund um die Villa“ am 20. September 2026
Geschichte(n) vor der eigenen Haustür
Saßen in Münster auch Gestapo und SS? Wo fanden hier Deportationen aus dem Stadtgebiet heraus statt? Finden sich heute noch Spuren von Tätern und Verfolgten des NS-Regimes? Nicht nur die Villa ten Hompel ist als ehemaliger Sitz der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI ein geschichtsträchtiger Ort aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Auch in der näheren Umgebung befinden sich teilweise weniger bekannte und sogar versteckte Orte, deren Geschichte oft eng mit der Villa verbunden ist.
Rund um die Villa ten Hompel führt die Historikerin Dr. Michaela Kipp zu den verschiedenen Stationen im Erpho- und Mauritzviertel.
Start: 14 Uhr
Dauer: ca. zwei Stunden
Treffpunkt vor der Villa ten Hompel, keine Anmeldung erforderlich.
Vorbereitung einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag
Yad Vashem Lecture am 23. September 2026
Wir möchten alle Schulen aus Münster und Umgebung herzlich einladen, sich am 11. gemeinsamen Gedenktag am 27. Januar 2027 auf dem Platz des Westfälischen Friedens zu beteiligen. Unter der Schirmherrschaft von Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs bietet dieser Tag Raum für kleine und große Projekte, um gemeinsam ein Zeichen des Erinnerns zu setzen.
Vorbereitung I: Mittwoch, 23. September, 16–18 Uhr
Die Anwesenheit bei allen drei Terminen ist erwünscht, jedoch keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme einer Schule am Gedenktag.
Öffentlicher Rundgang durch die Ausstellung am 27. September 2026
Die Ausstellung der Villa ten Hompel © Sebastian Lehrke, Münsterland e.V.
Die Polizei und der Holocaust
Die deutsche Polizei war an allen Formen der Diskriminierung, Ausgrenzung, Verfolgung, Verschleppung und Ermordung der europäischen Jüdinnen*Juden beteiligt. An der Seite der SS trug sie eine Hauptverantwortung für die Durchführung des Genozids. Jedes zehnte Todesopfer wurde direkt durch einen Polizisten ermordet, der sogenannte „Holocaust by bullets“. Der Rundgang wird sich mit der Geschichte der Täter während des Nationalsozialismus sowie mit der Wirkungsgeschichte nach 1945 beschäftigen, aber auch den Blick der Verfolgten auf die Polizei thematisieren.
Start: 15 Uhr
Dauer: 90 Minuten
Keine Anmeldung erforderlich, Treffen im Foyer der Villa ten Hompel


