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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!
Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.
Aktuelle Meldungen
Am 5. Juni 2026 bleibt die Villa ten Hompel geschlossen. Das Sekretariat ist an diesem Tag nicht erreichbar.
Kostenlose öffentliche Stadtteilführung "Rund um die Villa"
Sonntag, 7. Juni um 14 Uhr
Saßen in Münster auch Gestapo und SS? Wo fanden hier Deportationen aus dem Stadtgebiet heraus statt? Finden sich heute noch Spuren von Tätern und Verfolgten des NS-Regimes? Nicht nur die Villa ten Hompel ist als ehemaliger Sitz der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI ein geschichtsträchtiger Ort aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Auch in der näheren Umgebung befinden sich teilweise weniger bekannte und sogar versteckte Orte, deren Geschichte oft eng mit der Villa verbunden ist.
Rund um die Villa ten Hompel führt die Historikerin Dr. Michaela Kipp zu den verschiedenen Stationen im Erpho- und Mauritzviertel.
Treffpunkt vor der Villa ten Hompel, keine Anmeldung erforderlich. Dauer ca. zwei Stunden.
Wenn die Polizei zur Täterin wird
Ergebnisse eines Workshops zur Geschichte der Polizei im Nationalsozialismus in Ostfriesland
Am 12. März 2026 fand im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft in Aurich ein Workshop unter dem Titel „Polizei im Nationalsozialismus in Ostfriesland“ statt. Peter Römer, pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Villa ten Hompel, sprach dort über Möglichkeiten und Herausforderungen einer regionalen Erforschung der Polizei im Nationalsozialismus, unter anderem am Beispiel der Villa ten Hompel.
Stifter für Gedenkprojekte von Vereinen, Schulen und Hochschulen im Münsterland ist neuer Ehrenbürger der Stadt Billerbeck
Geschichtsort Villa ten Hompel gratuliert dem Unternehmer Wolfgang Suwelack und der früheren Bürgermeisterin Marion Dirks
In einer feierlichen Sondersitzung in der Geschwister-Eichenwald-Aula hat der Rat der Stadt Billerbeck dem Unternehmer Wolfgang Suwelack die Ehrenbürgerwürde verliehen und Marion Dirks zur neuen Ehrenbürgermeisterin erklärt. Zu den ersten Gratulant*innen nach Bürgermeister Marco Lennertz gehörten Stefan Querl von der Villa ten Hompel, Ulla Ewelt aus dem Vorstand der Wolfgang-Suwelack-Stiftung, der Wolbecker Künstler und Designer Christoph Sandkötter und Stiftungsberaterin Anja Leiers von der kirchlichen DKM-Bank, die für das nachhaltige regionale Engagement in der Geschichtskultur und im jüdisch-christlichen Dialog lobten. So beispielsweise durch die besondere Gestaltung des früheren jüdischen Gebetsraumes und des Friedhofs, auf dem zwei leere großformatige Rahmen mahnend an die beiden während der Shoah verschollenen jüdischen Kinder erinnern, nach denen die Stadt- und Schulaula benannt ist. In Münster ermöglicht die Wolfgang-Suwelack-Stiftung in erheblichem Umfang Gedenkstättenfahrten, Friedens- und Kunstprojekte von Vereinen, Religionsgemeinschaften, Schulen und Hochschulen zur Zeitgeschichte, wie der Leiter des Geschichtsortes der Stadt Münster als neu berufenes Mitglied im dreiköpfigen Stiftungsvorstand dankbar betonte. Auch Begegnungen zwischen verschiedenen Generationen im Baltikum und konkrete Hilfe für hochbetagte Ghetto- und KZ-Überlebende in Riga seien durch Förderlinien möglich, hieß es.
Unterstützung von Franken aus für die Villa ten Hompel
Portrait Imanuel Baumann, © Christine Dierenbach
Privatdozent Dr. Imanuel Baumann, Direktor des NS-Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, wurde einstimmig in den Fachbeirat berufen
Der Kulturausschuss der Stadt Münster hat den Privatdozenten Dr. Imanuel Baumann in den Fachbeirat der Villa ten Hompel berufen. Der Direktor des vielbeachteten Nürnberger Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, der am kommenden Sonntag sein 52. Lebensjahr vollendet, verstärkt das zwölfköpfige Gremium, das den Geschichtsort in allen Strategie-, Konzeptions-, Forschungs- und Vermittlungsfragen unterstützt. Herzlich dankte Stefan Querl, Leiter der Villa ten Hompel, dem Kulturausschuss für das Vertrauen der einstimmigen Berufung und dem Historikerkollegen für seine Bereitschaft, sich unentgeltlich mit für die Villa ten Hompel und für Münster zu engagieren.
Imanuel Baumann studierte Neuere und Neueste Geschichte, Literatur- und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Er promovierte dort zur Geschichte der Kriminalwissenschaft und zum Umgang mit Straftätern im 20. Jahrhundert und habilitierte sich danach an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat dort die Lehrbefugnis für das Fach Neuere und Neueste Geschichte.
Den Vorsitz des ehrenamtlich arbeitenden Fachbeirates Villa ten Hompel hat Prof. Dr. Markus Köster aus Münster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, inne. Stellvertretende Vorsitzende ist die Professorin Dr. Isabel Heinemann vom Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin, die u.a. auch an den Universitäten in Freiburg, Münster und Bayreuth tätig war.
Drehbuch Geschichte 2026: Die vierte Gewalt - Journalismus im Film
Gestalten die Reihe „Die vierte Gewalt – Journalismus im Film“ gemeinsam © Christopher Neumann
Ab 17. März startet die Filmreihe zum Thema „Die vierte Gewalt - Journalismus im Film“ im Cinema, Warendorfer Straße. Das Programm bietet eine breite Auswahl verschiedener Filmgenres – von klassischen Werken über Politdramen – bis hin zur klassischen Dokumentation. Neben den Filmvorführungen besteht an allen Abenden auch die Möglichkeit zur Diskussion.
Der Vorverkauf läuft online und an der Kinokasse.
Details zur Filmreihe
Flyer zur Filmreihe


