Stadt Münster: Villa ten Hompel - Startseite

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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.


Aktuelle Meldungen

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Die Gruppe aus NRW-Gedenkstätten in Israel, Foto: Stefan Querl

Delegation der Villa ten Hompel in Israel

(9.11.2018) Die deutsch-israelische Schulbuchkommission lud kürzlich Gedenkstättenmitarbeitende aus NRW und Israel an die Open University in Tel Aviv und nach Yad Vashem in Jerusalem ein. Unter der Leitung von Prof. Dr. Alfons Kenkmann folgten auch Stefan Querl und Lukas Esser aus der Villa ten Hompel der Einladung des Vorsitzenden des Arbeitskreises NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW. Im Fokus des mehrtägigen Workshops an der Open University stand der intensive Austausch über die gemeinsam entwickelten digitalen Bildungsmaterialien.
Ausführlicher Bericht zur Reise


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Ausschnitt aus dem Cover von "Taxi am Shabbat", C.H. Beck-Verlag

Forum am Donnerstag: Taxi am Shabbat

(5.11.2018) Im kommenden "Forum am Donnerstag" am 15. November um 19 Uhr stellen Eva Gruberová und Helmut Zeller aus Dachau und München ihre "Reise zu den letzten Juden Osteuropas" vor und bieten einen faszinierenden Einblick über das jüdische Leben in Städten wie Prag, Krakau oder Budapest nach 1945.
Informationen zum "Forum am Donnerstag"


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Prof. Dr. Annette Leo in der Villa ten Hompel

Nachbericht: Forum am Donnerstag mit Annette Leo

(5.11.2018) Willy Blum stand im Zentrum des Interesses im Forum am Donnerstag am 25. Oktober in der Villa ten Hompel. Wem der Name bis dato unbekannt war, braucht sich nicht grämen: Über Willy Blum und seine Familie wusste man bislang nichts. Annette Leo aus Berlin brachte für das interessierte Publikum nun Licht ins Dunkle - und ermöglicht den Dialog über eine in der Nachkriegszeit fast vergessene Opfergruppe im NS: die der Sinti und Roma.
Mehr zum Forum am Donnerstag mit Annette Leo


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Hans Gummersbach (links) als "Erinnerungspate" von Imo Moskowicz (rechts)

Yad Vashem Lecture: Erinnerungspaten stellen sich vor (III)

(2.11.2018) Wie sollte man angesichts nur noch weniger verblieber Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der bestehenden Neugierde an Überlebenden des Holocaust begegnen? Auf diese Frage gibt das Projekt "Erinnerungspaten" eine Antwort. In den "Yad Vashem Lectures" am Mittwoch, 14. November, um 14.30 Uhr stellt sich Dr. Hans Gummersbach als Pate von Imo Moszkowicz vor. Seine Geschichte wird er in den Mittelpunkt der Lecture stellen.
Mehr zur Yad Vashem Lecture am 14. November


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Bestseller-Autor Volker Kutscher

Sonderveranstaltung 2019:
Volker Kutscher liest aus „Marlow“

(31.10.2018) Volker Kutscher kommt am 22. Januar 2019 um 19 Uhr in den Saal des Erbdrostenhofes. Sein Roman "Der nasse Fisch" ist Vorlage für die erfolgreiche Fernsehserie "Babylon Berlin". Dieser Bestseller findet in "Marlow" seine sechste Fortsetzung. Im Erbdrostenhof wird Kutscher aus "Marlow" lesen und mit Peter Körte (FAS) über die Gereon-Rath-Romane und die Fernsehserie "Babylon Berlin" reden. Die Lesung ist bereits ausverkauft.
Mehr zur Veranstaltung mit Volker Kutscher


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Wiesław Wysok führte die Exkursionsteilnehmenden durch die Gedenkstätte Majdanek

Exkursion auf den Spuren der Verbrechen der "Aktion Reinhardt"

(29.10.2018) Rund um Münsters Partnerstadt Lublin finden sich zahlreiche Relikte der unter dem Namen "Aktion Reinhardt" getarnten NS-Massenverbrechen. Dies war Anlass für eine Exkursion unter Regie des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW, des Fördervereins Villa ten Hompel, des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes Dortmund und des Staatlichen Museums Majdanek. Dr. Paul Ciupke und Wiesław Wysok leiteten die Exkursion gemeinsam mit Stefan Querl aus dem Team des Geschichtsortes Villa ten Hompel.
Bericht über die Exkursion nach Ostpolen


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"Leben nach dem Überleben" - beeindruckende Porträts

Doppelausstellung: AMCHA - Leben - nach dem Überleben

(23.10.2018) Gleich zwei Ausstellungen werden vom 2. bis 15. November in der LWL-Bürgerhalle gezeigt. Sie handeln vom "Leben nach dem Überleben". So begleitete die Fotografin Helena Schätzle im Auftrag der israelischen Hilfsorganisation AMCHA Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel. Der münstersche Fotograf Ralf Emmerich hat ehemalige Mitglieder der jüdischen Gemeinde Münster ausfindig gemacht und in Deutschland, England und den Niederlanden porträtiert.
Eröffnet werden die Ausstellungen am 5. November um 17 Uhr.
Mehr zu den Ausstellungen "Leben nach dem Überleben"


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Thomas Köhler und Götz Aly im Rahmen des Mittwochsgesprächs

Bericht: Mittwochsgespräch mit Götz Aly

(19.10.2018) Das Mittwochsgespräch mit Götz Aly war ein echtes Highlight. In der Jüdischen Gemeinde Münsters ging Aly der Frage nach, wie es zu erklären ist, dass sich eine ganze Nation in eine derartige Exklusionsgesellschaft wandelte, deren zerstörerisches Potential sich ab 1938 öffentlich seinen Weg bahnte und in einem „totalen Krieg“ mündete. Drei Ansätze stellte der Politikwissenschaftler und Historiker zur Beantwortung dieser Frage zur Diskussion.
Mehr über die Inhalte des Mittwochsgesprächs mit Götz Aly



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Übergabe des Freya Stephan-Kühn-Preises: Ministerin Yvonne Gebauer mit Dr. Christoph Spieker (links) und Dr. Peter Johannes Droste

NRW-Geschichtslehrer zeichnen die Villa ten Hompel aus

(15.10.2018) Eine hohe Auszeichnung erhielt die Villa ten Hompel: Am 28. September, anlässlich des Historikertages in Münster, hat Landesschulministerin Yvonne Gebauer den Freya-Stephan-Kühn-Preis an das Team der NS-Erinnerungsstätte der Stadt Münster übergeben. Prämiert wurde die historisch-politische Bildungsarbeit des Geschichtsortes, etwa in den "Demokratiedschungeln" und den Führungen vor Ort.
Mehr über die Preisübergabe


 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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