Stadt Münster: Villa ten Hompel - Startseite

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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.


Aktuelle Meldungen

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"Geschichts-Stunde" - ein neues, partizipatives Format

Öffentliche "Geschichts-Stunde"

Mitarbeitende des Geschichtsortes präsentieren am Sonntag, 25. Oktober, ab 15 Uhr das neue partizipative Angebot "Geschichts-Stunde - 60 Minuten in der Villa ten Hompel". Es ersetzt unter Corona-Bedingungen die "klassische" öffentliche Führung, ist aber ein eigenständiges Format, das "Villa"-Mitarbeitende und Teilnehmende in den Dialog bringt und Raum für Diskussionen und die Erkundung von wichtigen Aspekten der Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" lässt.

Die "Geschichts-Stunde" ist für bis zu 15 Teilnehmende auch individuell über das Sekretariat der Villa ten Hompel zu den Bürozeiten buchbar.
Mehr zur "Geschichts-Stunde"


Bild aus einer Fortbildung zum Thementag 'Antisemi... was? Reden wir darüber'

Der neue Thementag wurde intensiv vorbereitet.

Neuer Thementag: "Antisem... was? Reden wir darüber"

Der Geschichtsort bietet einen neuen antisemitismuskritischen Thementag an. Der Studientag (auf 4,5 Stunden angelegt) eignet sich für Gruppen mit bis zu 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab der 9. Klasse und junge Erwachsene. Ziel ist es, die teilnehmende Gruppe für aktuelle Judenfeindschaft zu sensibilisieren, sodass sie lernen, Antisemitismus in ihrem Alltag zu erkennen und eigene Haltungen und Umgangsweisen dagegen zu entwickeln.
Der Thementag greift dabei die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt "Antisemi... was? Reden wir darüber" auf, das von 2018 bis 2020 durch ein Team aus dem Geschichtsort Villa ten Hompel und dem Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten entwickelt und durchgeführt wurde. Nun fließen die Erfahrungen des Pilotprojektes in unsere Bildungsarbeit zurück. Der Thementag "Antisemi... was?" kann ab sofort über unser Sekretariat gebucht werden.
Mehr zum Thementag und zur Buchung


Bild des Teams, dass die Radiosendung aufnahm

Dr. Ronen Steinke stellt das Buch "Terror gegen Juden" vor. Foto: Regina Schmeken

Mittwochsgespräch mit Dr. Ronen Steinke über "Terror gegen Juden"

Am 25. November um 19 Uhr wird Dr. Ronen Steinke im Rahmen unserer "Mittwochsgespräche" über die unhaltbaren Zustände des Judenhasses in Deutschland heute sprechen. Er klagt dabei an - und macht Vorschläge zur Verbesserung der Situation. Aufgrund der Pandemie-Situation findet das Gespräch nicht in der Villa ten Hompel, sondern im Rathausfestsaal am Prinzipalmarkt statt. Interessierte können und sollten sich ab Donnerstag, 15. Oktober, 9 Uhr über unser Sekretariat zum Mittwochsgespräch anmelden.
Weitere Informationen zum Mittwochsgespräch und zur Anmeldung


Portätbild über Philipp Gut

Dr. Philipp Gut aus Zürich über Ben Ferencz

Mittwochsgespräch mit Dr. Philipp Gut

Am 2. Dezember um 19 Uhr rückt ein Jahrhundertzeuge ins Mittelpunkt des Interesses: Dr. Philipp Gut spricht dann über Ben Ferencz, Chefankläger der Nürnberger Prozesse, der SS-Generäle jagte, Opfer entschädigte und für den Weltfrieden kämpfte. Aufgrund der Pandemie-Situation findet das Gespräch nicht in der Villa ten Hompel, sondern im Rathausfestsaal am Prinzipalmarkt statt. Interessierte können und sollten sich ab Donnerstag, 15. Oktober, 9 Uhr über unser Sekretariat zum Mittwochsgespräch anmelden.
Mehr zum Mittwochsgespräch und zur Anmeldung


Stefan Querl vor einem Flipchart

Stefan Querl gab Impulse für einen Pädagogik-LK in Coesfeld. Foto: Sandra Rogel

Workshop am Heriburg-Gymnasium Coesfeld

Die Villa ten Hompel hat im Heriburg-Gymnasium Coesfeld einen Workshop mitgestaltet. Der Pädagogik-Leistungskurs hat mit Stefan Querl, stellvertretender Leiter des Geschichtsorts, Konflikte von KZ-Häftlingen während der NS-Herrschaft untersucht. Eine vorherige Auseinandersetzung mit Fragen der „Erziehung nach Auschwitz“ (Theodor W. Adorno) ermöglichte den Schülerinnen und Schüler tiefgehende Debatten mit Stefan Querl.
Mehr zum Workshop in Coesfeld


Gruppenbild rund um Gertrude Schneider

Gertrude Schneider bei einem Besuch in der Villa ten Hompel

"Meine Bücher sollen weiter sprechen, wenn die letzten Zeugen schweigen"

Wir trauern um Prof. Dr. Gertrude Schneider, eine Überlebende des Ghetto Riga - die über ebendieses Ghetto als Historikerin forschte. Wir hatten das Glück, sie auch persönlich kennenzulernen. Mehr noch: Sie übergab ihre Bücher an die Wolfgang-Suwaleck-Stiftung in Billerbeck. Aus dieser Übergabe entstand unter Konzeption der Villa ten Hompel die Wanderausstellung "EX LIBRIS Prof. Gertrude Schneider", die nach wie vor ausgeliehen werden kann. Mehrmals war sie in Münster und Umgebung, etwa zur Erforschung der Deportationsgeschichte der Villa ten Hompel (mit einer Sonderausstellung im alten Hauptbahnhof Münsters) oder zu Zeitzeugengesprächen. Sie starb am 7. September 2020.
Mehr zur ausleihbaren Ausstellung "EX LIBRIS Gertrude Schneider"


Das Bild zeigt die Zusammenkunft bei der Kooperationsunterzeichnung

Die Münsteraner Delegation in Bremen bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Villa ten Hompel kooperiert künftig mit der Bremer Polizei in ihrer Aus- und Fortbildung

Eine neue Kooperation haben der Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster und die Bremer Polizei geschlossen. Partnerin ist die Hochschule für Öffentliche Verwaltung (HfÖV) an der Weser. Eine Vereinbarung zur Unterstützung der Aus- und Fortbildung von Polizeibeamtinnen und -beamten wurde jetzt unterzeichnet. Besonderes Augenmerk der Zusammenarbeit liegt in der historischen Bildungsarbeit. Dabei geht es besonders um die Rolle von Polizisten bei NS-Verbrechen während der Shoah. Regelmäßige Besuche im Münsterschen Geschichtsort sind vorgesehen. Auch der Umgang mit Antisemitismus und Verschwörungs-Ideologien gehört zum Themenspektrum. Die Villa ten Hompel begleitet zudem ein Bremer Programm zur Begegnung mit Israel und der dortigen Gedenkstätte Yad Vashem. Hochschul-Rektorin Luise Greuel und Christoph Spieker, Leiter des städtischen Geschichtsorts Villa ten Hompel, schlossen den Vertrag im Beisein des Bremer Polizeipräsidenten Lutz Müller und der Beigeordneten Cornelia Wilkens, zu deren Dezernat für Soziales und Kultur in Münster die Erinnerungsstätte gehört.
Mehr auf der Seite der HföV Bremen


 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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