Stadt Münster: Villa ten Hompel - Thomas Köhler

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Über uns

Thomas Köhler

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Thomas Köhler

Pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschichtsort Villa ten Hompel
Assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU)

Arbeitsbereiche:

Forschung, historisch-politische Bildung für Erwachsene, wissenschaftliche Anfragen, Sammlung und Archiv, Ausstellungskonzeptionen

Kontakt:

Tel. 02 51/4 92-71 02
koehlert@stadt-muenster.de

Lebenslauf

  • 1995-2001 Studium der Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Universität Münster (WWU)
  • 1998-2000 studentischer Volontär am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte, Münster
  • 2001-2003 Stipendiat am Geschichtsort Villa ten Hompel Münster
  • 2003-2004 Projekt "Lublin-Majdanek. Das Konzentrations- und Vernichtungslager im Spiegel von Zeugenaussagen" im Auftrag des Justizministeriums des Landes NRW
  • 2004-2006 wissenschaftliche Leitung des NRW-Landesprojekts „Dienst am Volk? Düsseldorfer Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur“ (zusammen mit Prof. Dr. Carsten Dams uund Klaus Dönecke)
  • 2007-2011 Lehrbeauftragter u. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Prof. Thamer) der WWU Münster
  • seit 2008 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW
  • seit 2011 Assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der WWU Münster
  • seit 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschichtsort Villa ten Hompel Münster

Forschungsschwerpunkte

  • Deutsche und europäische Geschichte im 20. Jahrhundert, Schwerpunkt Nationalsozialismus
  • Polizei- und Gewaltgeschichte
  • Erinnerungs- und Geschichtskultur
  • Völkische Literatur
  • Reiseliteratur
  • Dissertationsprojekt zur „weltanschaulichen Erziehung“ der Ordnungspolizei

Veröffentlichungen

Monographien:

  • "Nicht durch formale Schranken gehemmt". Die deutsche Polizei im Nationalsozialismus, hg. von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Deutschen Hochschule der Polizei, Bonn 2012 (zusammen mit Elke Gryglewski und Wolf Kaiser)
  • Lublin-Majdanek. Das Konzentrations- und Vernichtungslager im Spiegel von Zeugenaussagen, hg. vom Justizministerium des Landes NRW, Düsseldorf 2003, 2. Aufl. 2014 [Juristische Zeitgeschichte NRW, Bd. 12]. (zusammen mit Dieter Ambach)

Herausgeberschaft:

  • „Wer spart, hilft Adolf Hitler“. Nationalsozialismus und Sparkassen – Münster und das östliche Münsterland, Münster 2019 (zusammen mit Christoph Spieker und Karl-Peter Ellerbrock).
  • "Dienst am Volk"? Düsseldorfer Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur 1919 – 1949. Frankfurt a.M. 2007 (zusammen mit Carsten Dams u. Klaus Dönecke)
  • Transparenz und Schatten. Katalog zur Dauerausstellung im Polizeipräsidium Düsseldorf, Düsseldorf 2008 (zusammen mit Carsten Dams und Klaus Dönecke)

Didaktische Mappe:

  • Entscheiden und Handeln. Bialystok – 27. Juni 1941: Das Massaker und seine Auswirkungen nach 1945, hg. von Yad Vashem, World Holocaust Remembrance Center, Jerusalem 2019 (Historische Recherche und Beratung)

Aufsätze:

  • Police, History, Responsibility. The Impact of Ordinary Men on the Perpetration Debate at German Memorial Sites and in Current Police Training, In: Beyond „Ordinray Men“. Christopher R. Browning and Holocaust Historiography, hg. von Thomas Pegelow Kaplan, Jürgen Matthäus u. Mark W. Hornburg, Paderborn u.a. 2019, S. 202-215 (zusammen mit Christoph Spieker)
  • Mörder in grüner Uniform. Die Ordnungspolizei als Schlüsselorganisation in der Umsetzung des Holocaust, in: Im Schatten von Auschwitz. Spurensuche in Polen, Belarus und der Ukraine: begegnen, erinnern, lernen, hg. von Martin Langebach und Hanna Liever, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2017, S. 428-443.
  • Auseinandersetzung mit Täterschaft im Nationalsozialismus als Stärkung der persönlichen "humanen Autonomie"? Entwicklungen und Perspektiven am Beispiel der historisch-politischen Bildungsarbeit mit Polizisten, in: Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie, hg. von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Berlin 2016, S. 148-160.
  • Learning with History? Human Rights Education Work with Police Officers in Germany, in: The Journal of Social Policy Studies, Moscow (Russia) 2015, No. 3.
  • "Mama, wieso löscht die Feuerwehr denn nicht?" Die Feuerwehren als Pogromakteure am 9. und 10. November 1938 - eine Fallstudie aus Nordwestdeutschland, in: Polizei, Verfolgung und Gesellschaft im Nationalsozialismus, hg. von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Berlin 2013.
  • Der alte Eisenbahntunnel Lengerich. KZ-Außenlager – Zufluchtsort – Denkort? Neue Forschungen zur Geschichte des ehemaligen KZ-Außenlagers Lengerich, in: Julia Gottschick (Hg.): Expedition Münsterland. Eine Begegnung von Wissenschaft und Region, Münster 2013, S. 44–50. (zus. mit Sabine Kittel).
  • Tabuisierung der Erinnerung. Der Novemberpogrom als Blinder Fleck in der Erinnerungskultur der Feuerwehr, in: Geschichte im Westen 24 (2009), S. 73 – 97.
  • Ein literarischer Nachkrieg: Der Ruhrkampf 1920 bis 1923 als völkische Erweckung im Spiegel von Blut-und-Boden-Literatur, in: Jan-Pieter Barbian / Hanneliese Palm (Hg.): Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur, Essen 2009, S. 143 – 160.
  • Himmlers Weltanschauungselite: Die Höheren SS- und Polizeiführer West – eine gruppenbiographische Annäherung, in: Wolfgang Schulte (Hg.): Die Polizei im NS-Staat, Frankfurt a.M. 2009, S. 51–79.
  • Kämpfende Schriftsteller. "Literarischer" Nationalsozialismus als ideologische Schulungsgrundlage in der NS-Polizei am Beispiel Werner Beumelburgs, in: Polizei und Geschichte 2 (2009), S. 48–59.
  • Himmlers verlängerter Arm in Rheinland und Westfalen. Der Höhere SS- und Polizeiführer West in Düsseldorf, in: Carsten Dams / Klaus Dönecke / Thomas Köhler (Hg.), "Dienst am Volk"? Düsseldorfer Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur 1919–1949, Frankfurt a.M. 2007, S. 203–233.
  • Die Düsseldorfer Polizei im Spannungsfeld der Umbrüche 1919 bis 1949, in: Carsten Dams / Klaus Dönecke / Thomas Köhler (Hg.), „Dienst am Volk“? Düsseldorfer Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur 1919–1949. Frankfurt a.M. 2007, S. 15–53.
  • Überlegungen zum Sozial- und Berufsprofil der Düsseldorfer Polizei und ihres Personals. Mit biographischen Beispielen und Organigrammen, in: Carsten Dams / Klaus Dönecke / Thomas Köhler (Hg.), "Dienst am Volk"? Düsseldorfer Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur 1919–1949, Frankfurt a.M. 2007, S. 55–95.
  • Die Inszenierung der Volksgemeinschaft. Grimmelshausens Simplicissimus Teutsch in nationalsozialistischer Zeit am Beispiel von Karl Alexander Raidas "Volksoper" Der Jäger von Soest (1887) und deren Aufführung 1936 in Soest, in: Peter Heßelmann (Hg.), Der Simplicissimus in Westfalen, Bern u.a. 2006 [Simpliciana, Beiheft 2], S. 221–239.
  • Historische Realität versus subjektive Erinnerungstradierung. Überlegungen anhand von Zeugenaussagen des "Majdanek-Prozesses", in: Ralph Gabriel u.a. (Hg.), Lagersystem und Repräsentation. Interdisziplinäre Studien zur Geschichte der Konzentrationslager, Tübingen 2004 [Studien zum Nationalsozialismus, Bd. 10], S. 140–155.
  • Lesestoff für Polizisten zum Vernichtungskrieg, in: Kunst – Kommunikation – Macht. 6. Österreichischer Zeitgeschichtetag Salzburg 2003, hg. von Ingrid Bauer u.a., Innsbruck u.a. 2004, S. 232–238.
  • Die Forstersche Vermittlung der Fremderfahrung zwischen europäischer Normverhaftung, Zivilisationskritik und Aufklärungsideal. Georg Forsters "Reise um die Welt" und Johann Reinhold Forsters "Beobachtungen" als komplementäre Verarbeitung einer "philosophischen Reise" in die Südsee, in: Georg-Forster-Studien IX, Kassel 2004, S. 55–80.
  • Anstiftung zu Versklavung und Völkermord. "Weltanschauliche Schulung" durch Literatur. Lesestoff für Polizeibeamte während des "Dritten Reichs", in: Alfons Kenkmann / Christoph Spieker (Hg.), Im Auftrag. Polizei, Verwaltung und Verantwortung, Essen 2001, 130 – 158.

Realisierte Ausstellungen

  • Dauerausstellung "Geschichte – Gewalt – Gewissen. Polizeiverbrechen im Nationalsozialismus, Konsequenzen, Folgerungen" (Projektleitung zusammen mit Christoph Spieker, seit 2015 am Geschichtsort Villa ten Hompel Münster)
  • Dauerausstellung "Transparenz und Schatten. Düsseldorfer Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur 1919 bis 1949", seit 2006 im Polizeipräsidium der Landeshauptstadt Düsseldorf (Projektleitung zusammen mit Prof. Dr. Carsten Dams und Klaus Dönecke)
  • Dauerausstellung "Im Auftrag: Polizei, Verwaltung und Verantwortung", 2001 - 2015 im Geschichtsort Villa ten Hompel Münster (wissenschaftliche Recherche und Mitarbeit)
  • Wanderausstellung "Der alte Eisenbahntunnel Lengerich: KZ-Außenlager, Zufluchtsort, Denkort?" (Projektleitung zusammen mit Sabine Kittel, eröffnet 2012 in Lengerich)
  • Wanderausstellung "Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn", 18. Mai – 15. Juni 2008 im Hauptbahnhof Münster (wissenschaftliche Recherche und Teamer-Ausbildung)

Über uns

 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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