Stadt Münster: Stadtarchiv - Quellen und Forschungen

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Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster

In der traditionsreichen Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster" werden Ergebnisse von Forschungsprojekten oder auch Quelleneditionen veröffentlicht. Ihre Begründung fand 1898 statt. Nach einer Unterbrechung während der Kriegs- und Nachkriegszeit wurde sie 1960 mit einer neuen Folge wieder aufgelegt. Die Neue Folge der Reihe erscheint ab 1989 in drei Serien: Serie A: Sammelbände, Serie B: Monographien, Serie C: Quelleneditionen.


Band 27: Das Urkataster der Gemeinde Nienberge 1825-1829

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Buchpräsentation "Urkataster der Gemeinde Nienberge", 2020.

Der neueste Band 27 widmet sich ebenso wie Band 26 dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstandenen Urkatasters. Im Zentrum des Buches steht die Neubearbeitung und Neuzeichnung des Urkatasters der Gemeinde Nienberge. Wie in Nienberge bietet es in ganz Westfalen in der Regel die erste exakte Vermessung, die die preußische Verwaltung zu Steuerzwecken durchführen ließ.

Dieter Overhageböck zeichnete die Karten der 20 Fluren der Gemeinde neu und stellte sie in einer weiteren Karte im selben Maßstab der aktuellen Deutsche Grundkarte von 2013 parallel gegenüber. Daneben bietet die Publikation eine Aufstellung der Grundeigentümer nach dem Flurbuch zum Urkataster. Eine alpabetisch sortierte Aufstellung der Grundeigentümer ermöglicht den Zugriff über die Familiennamen. Neben der Urkatasterkarten enthält der Band einige thematische Sonderkarten so etwa zur Dorfentwicklung oder zur Stromversorgung des Dorfes Nienberge von ca. 1930.

Als nächsten Band 28 bereitet Dieter Overhageböck einen Urkatasterband zur Gemeinde Mauritz vor, dessen Erscheinen für 2022 geplant ist.


Band 26: Das Urkataster der Altstadt von Münster

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Buchtitel zum Urkataster

Der Band 26 der Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster" widmete sich dem zwischen 1828 und 1830 entstandenen Urkataster der Altstadt Münsters. Im Stadtgebiet Münster gibt es bis heute Fluren, die auf die Urvermessungen in den Jahren 1828 bis 1830 zurückgehen. Das Werk bietet neben einer Einführung in die Entstehung des münsterischen Urkatasters eine neue Gestaltung der Urkatasterkarten und eine Erfassung der jeweiligen Grundstücksbesitzer. Dieter Overhageböck zeichnete die Karten der 18 Altstadtfluren Münsters neu und stellte sie der aktuellen Deutsche Grundkarte von 2013 parallel gegenüber. Aus den jeweiligen Flurbüchern entstand eine exakte Aufstellung der Grundeigentümer der Altstadt Münster. 2.280 Häuser wurden insgesamt erfasst. Der größte Gewinn der neuen Publikation liegt vor allem auch in der Erfassung der jeweiligen Grundeigentümer sowie der Nutzung der Grundstücke in der Altstadt Münsters.


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