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Publikationen
Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster
In der traditionsreichen Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster" werden Ergebnisse von Forschungsprojekten oder auch Quelleneditionen veröffentlicht. Ihre Begründung fand 1898 statt. Nach einer Unterbrechung während der Kriegs- und Nachkriegszeit wurde sie 1960 mit einer neuen Folge wieder aufgelegt. Die Neue Folge der Reihe erscheint ab 1989 in drei Serien: Serie A: Sammelbände, Serie B: Monographien, Serie C: Quelleneditionen.
Buchcover von Band 29: Das Urkataster von Lamberti 1828-29
Band 29: Das Urkataster der Gemeinde Lamberti 1828-1829
Im Zuge der preußischen Urvermessung der 1820er Jahre ist auch die ehemalige Landgemeinde St. Lamberti, die in etwa den breiten Streifen des heutigen Stadtgebiets von Mecklenbeck bis zur Loddenheide umfasste, 1828 in einer bis heute beeindruckenden Genauigkeit kartiert worden. Dieter Overhageböck zeichnete auf Grundlage der Urvermessung die Karten der zwölf Fluren von St. Lamberti neu und stellte sie der aktuellen Deutschen Grundkarte gegenüber. Den dazugehörigen Flurbüchern entnahm der Autor eine exakte Aufstellung aller Grundeigentümer und verzeichnete deren Besitz mit einem alphabetischen Register. Die neubearbeiteten Karten sind interessant für die Bewohnerinnen und Bewohner der heutigen Stadtteile auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde St. Lamberti. Sie bieten wertvolle Erkenntnisse für die Besitz- und Siedlungsgeschichte Münsters.
Mit diesem vierten Band setzt Dieter Overhageböck die Veröffentlichung der preußischen Urkataster von Münster fort. In der von Archivleiter Dr. Peter Worm herausgegebenen Schriftenreihe „Quellen und Forschungen“ des Stadtarchivs sind bereits die Urkataster der Gemeinden Nienberge und St. Mauritz sowie der Altstadt Münsters erschienen. Abschließend ist eine Veröffentlichung für die Gemeinde Überwasser geplant.
Band 28: Das Urkataster der Gemeinde St. Mauritz 1826-1830
Zwischen 1826 und 1830 wurde Westfalen neu vermessen. Auf Grundlage dieser preußischen Urvermessung zeichnet Dieter Overhageböck im neuesten Band Nr. 28 der Stadtarchiv-Schriftenreihe "Quellen und Forschungen" die Geschichte der alten Landgemeinde St. Mauritz nach. Die neubearbeiteten Karten bieten wertvolle Erkenntnisse über die Besitz- und Siedlungsgeschichte in Münsters Osten. Dr. Peter Worm und Anja Gussek, Herausgeber der Schriftenreihe, präsentierten den Band zusammen mit dem Autor nun beim Aschendorff-Verlag. Dort ist er zum Kauf erhältlich.
Band 27: Das Urkataster der Gemeinde Nienberge 1825-1829
Der neueste Band 27 widmet sich ebenso wie Band 26 dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstandenen Urkatasters. Im Zentrum des Buches steht die Neubearbeitung und Neuzeichnung des Urkatasters der Gemeinde Nienberge. Wie in Nienberge bietet es in ganz Westfalen in der Regel die erste exakte Vermessung, die die preußische Verwaltung zu Steuerzwecken durchführen ließ.
Dieter Overhageböck zeichnete die Karten der 20 Fluren der Gemeinde neu und stellte sie in einer weiteren Karte im selben Maßstab der aktuellen Deutsche Grundkarte von 2013 parallel gegenüber. Daneben bietet die Publikation eine Aufstellung der Grundeigentümer nach dem Flurbuch zum Urkataster. Eine alpabetisch sortierte Aufstellung der Grundeigentümer ermöglicht den Zugriff über die Familiennamen. Neben der Urkatasterkarten enthält der Band einige thematische Sonderkarten so etwa zur Dorfentwicklung oder zur Stromversorgung des Dorfes Nienberge von ca. 1930.
Als nächsten Band 28 bereitet Dieter Overhageböck einen Urkatasterband zur Gemeinde Mauritz vor, dessen Erscheinen für 2022 geplant ist.
Band 26: Das Urkataster der Altstadt von Münster
Der Band 26 der Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster" widmete sich dem zwischen 1828 und 1830 entstandenen Urkataster der Altstadt Münsters. Im Stadtgebiet Münster gibt es bis heute Fluren, die auf die Urvermessungen in den Jahren 1828 bis 1830 zurückgehen. Das Werk bietet neben einer Einführung in die Entstehung des münsterischen Urkatasters eine neue Gestaltung der Urkatasterkarten und eine Erfassung der jeweiligen Grundstücksbesitzer. Dieter Overhageböck zeichnete die Karten der 18 Altstadtfluren Münsters neu und stellte sie der aktuellen Deutsche Grundkarte von 2013 parallel gegenüber. Aus den jeweiligen Flurbüchern entstand eine exakte Aufstellung der Grundeigentümer der Altstadt Münster. 2.280 Häuser wurden insgesamt erfasst. Der größte Gewinn der neuen Publikation liegt vor allem auch in der Erfassung der jeweiligen Grundeigentümer sowie der Nutzung der Grundstücke in der Altstadt Münsters.

