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Stadtarchiv Münster

Herzlich willkommen!

Das Stadtarchiv versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle, die Interesse an der Geschichte der Stadt Münster haben. Als "Gedächtnis der Stadt" archivieren wir vor allem wichtige Originalunterlagen aus der Stadtverwaltung Münster, die Sie während der Öffnungszeiten in unserem Lesesaal einsehen können. Über unsere Bestände können Sie sich vorab informieren. Falls Sie mehr über Münsters Stadtgeschichte erfahren möchten, besuchen Sie einen Themenabend.


Foto der Übergabe am 14. Mai 2020

"Kein Bagger räumt uns weg" - Plakat aus der Übergabe der Vereinsunterlagen

Neu im Archiv: Unterlagen zum Kampf um die Frauenstraße 24

Im Herbst 1973 besetzten Studierende das vom Abriss bedrohte Haus Frauenstraße 24. Der Kulturverein Frauenstraße 24 e. V. deponierte nun seine Unterlagen im Stadtarchiv Münster, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. "Die umkämpfte Geschichte des Hauses soll auch zeigen, dass sich Engagement lohnt", begründet Friedhelm Redlich, zuständig für die Archivalien des Kulturvereins, diese Entscheidung. Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Dr. Joachim Hetscher sowie den ehemaligen Haussprechern Bernd Uppena und Jochen Kämper organisierte er die Übergabe von Dokumenten, Fotos, Plakaten und Liedtexten. Der Fundus erzählt von 50 Jahren Geschichte der Hausbesetzung, von studentischem Protest und alternativen Kulturformaten.


Foto des Lesesaals

Nutzung im Lesesaal ab 5. Mai

Eine persönliche Nutzung des Stadtarchivs ist ab 5. Mai 2020 zu den üblichen Öffnungszeiten und unter Beachtung der Regeln zum Infektionsschutz wieder möglich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen das Stadtarchiv nicht persönlich aufsuchen können, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Gerne stellen wir Ihnen nach Möglichkeit digital Archivgut zur Nutzung zur Verfügung.
Hinweise zum Infektionsschutz bei Nutzung des Lesesaals (PDF, 222 KB)


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Themenabend im Stadtarchiv

Absage der Themenabende bis Ende Juni 2020

Aufgrund der Corona-Krise und der Vermeidung gesundheitlicher Risiken für unsere Themenabend-Besucherinnen und Besucher müssen die Vorträge bis Ende Juni leider ausfallen. Da der Tag des offenen Denkmals am 13. September in den digitalen Raum verlegt wird, kann der April-Vortrag zum Thema "Briten in Westfalen" zu diesem Zeitpunkt leider nicht nachgeholt werden.
Die Themen und Termine 2020


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Kriegerdenkmal am Mauritztor von 1909.

Erinnern im öffentlichen Raum

Die neue stadtgeschichtliche Präsentation "Erinnern im öffentlichen Raum" vermittelt einen Überblick über die Denkmallandschaft Münsters. Sie bietet Basisinformationen, geschichtliche Hintergründe und Hinweise zur öffentlichen Wahrnehmung sämtlicher Kriegerdenkmäler, Ehrenmale, Mahnmale und Kriegsgräberstätten, die in Münsters öffentlichem Raum im Kontext von Krieg und Gewalt entstanden sind.
Stadtgeschichte online: "Erinnern im öffentlichen Raum"



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Personenstandsregister im Stadtarchiv

Bis 2009 bei den Standesämtern geführt, nun Archivgut - Personenstandsregister der Stadt Münster und einiger Umlandgemeinden ab 1874. Verfügbar sind die Geburtsregister bis 1909, Heiratsregister bis 1939, Sterberegister bis 1989. Registerauszüge sind online bestellbar.



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Buchcover: Kleine Schriften Band 15 zum "Wiedertäufermythos"

Neues Buch: Der "Wiedertäufermythos"

Warum hängen mit den drei Eisenkörben in Münster bis heute Hinrichtungszeugnisse am Kirchturm von St. Lamberti? Die Suche nach den Hintergründen dieses einzigartigen weit bekannten und auch umstrittenen Denkmals hat Jan Matthias Hoffrogge aufgenommen. Seine Ergebnisse liegen als 15. Band der Reihe "Kleine Schriften aus dem Stadtarchiv Münster" vor.  Hermann Landois, Karnevalsvereine, Bischof von Galen, Reichs- und Bundeskanzler - alle nutzten die Täufer als Wertmaßstab und schufen den "Wiedertäufermythos". Der Autor untersucht und reflektiert öffentlich präsente Deutungen des Täuferreiches. Er findet auch Antworten auf die Frage nach einem angemessenen Umgang mit Münsters umstrittenem Erinnerungsort.
Mehr zum neuen Buch



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Buchtitel "Kleine Schriften" - Band 14

Entnazifizierung in Münster

Wer nach Ende des Zweiten Weltkriegs im öffentlichen Dienst oder in leitenden Stellungen tätig werden sollte, musste sich entnazifizieren lassen. Für Münster hat Philipp Erdmann diesen Prozess untersucht und seine Ergebnisse in Band 14 der Reihe "Kleine Schriften aus dem Stadtarchiv Münster" unter dem Titel Entnazifizierung in Münster. Eine Stadt verhandelt ihre Vergangenheit 1945-1952 publiziert. Seine detailreiche Arbeit nimmt lokale Entwicklungen und Eigenheiten wie einen "Entnazifizierungsskandal" in den Blick. Ausgewählte Einzelfälle zeigen die vielfältigen Interaktionen zwischen Belasteten, den "Entnazifizierern" in Ausschüssen, Interessenverbänden, der katholischen Kirche und den Behörden. Die dieser Studie zugrundeliegende Arbeit zeichnete die Stadt Münster 2017 mit einem Förderpreis aus.



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Mobilmachung, 2. August 1914

Kriegschronik - Münster im Ersten Weltkrieg

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs präsentiert das Stadtarchiv die Kriegschronik der Stadt Münster online. Ausdrucksstarke Texte und Bilder des Kriegschronist Eduard Schulte führen durch die 'denkwürdigen Tage der Mobilmachung', die bitteren Kriegsjahre bis zur Kapitulation Ende 1918. Chroniknotizen, Fotos, Bekanntmachungen und andere Zeitzeugnisse spiegeln den belasteten Alltag der Münsteraner in dieser Zeit.
www.muenster.de/stadt/kriegschronik1914



 

Zusatzinfos

Adresse

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster

Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27

So erreichen Sie uns:
Vom Hauptbahnhof Buslinie 6 Richtung Coerde, Haltestelle "Speicherstadt", RegioBus R 51 Richtung Lengerich

Beratung im Lesesaal
02 51/4 92-47 11

Öffnungszeiten des Lesesaals
Montag geschlossen
Dienstag 13.30 bis 17 Uhr
Mittwoch 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag geschlossen

Aushebung von Archivalien
vormittags 10.30 und 12.30 Uhr
nachmittags 14.30 und 15.30 Uhr
donnerstags zusätzlich 16.30 Uhr
Vorbestellungen per E-Mail möglich.

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