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Stadtarchiv Münster

Herzlich willkommen!

Das Stadtarchiv versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle, die Interesse an der Geschichte der Stadt Münster haben. Als "Gedächtnis der Stadt" archivieren wir vor allem wichtige Originalunterlagen aus der Stadtverwaltung Münster, die Sie während der Öffnungszeiten in unserem Lesesaal einsehen können. Über unsere Bestände können Sie sich vorab informieren. Falls Sie einmal einen "Blick hinter die Kulisse" werfen möchten, melden Sie sich zu einer Führung an. Falls Sie mehr über Münsters Stadtgeschichte erfahren möchten, besuchen Sie einen Themenabend.


Foto zur Revolution 1918 in Münster

Revolutionär gestimmte Soldaten ziehen am 9. November 1918 über den Prinzipalmarkt.

Novemberrevolution 1918

Der nächste Themenabend am 22. November 2018 wirft einen Blick zurück auf revolutionäre Zeiten, die im November 1918 anbrachen. "Münster bietet das Bild einer Stadt vor dem Sturm", schrieb der Stadtchronist Eduard Schulte über die Tage um den 9. November 1918. Mit dem Kriegsende, Soldatenprotesten und der Abdankung des Kaisers brach eine neue Zeit an. Ablauf, Ursachen und Auswirkungen der Umwälzungen in der Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg beleuchtet die Referentin Anja Gussek.
Wegen begrenzter Platzanzahl ist eine Anmeldung per Telefon unter 02 51/4 92-47 01 oder per E-Mail erforderlich.
Themen und Termine 2018


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Buchcover: Kleine Schriften Band 15 zum "Wiedertäufermythos"

Neues Buch: Der "Wiedertäufermythos"

Warum hängen mit den drei Eisenkörben in Münster bis heute Hinrichtungszeugnisse am Kirchturm von St. Lamberti? Die Suche nach den Hintergründen dieses einzigartigen weit bekannten und auch umstrittenen Denkmals hat Jan Matthias Hoffrogge aufgenommen. Seine Ergebnisse liegen als 15. Band der Reihe "Kleine Schriften aus dem Stadtarchiv Münster" vor.  Hermann Landois, Karnevalsvereine, Bischof von Galen, Reichs- und Bundeskanzler - alle nutzten die Täufer als Wertmaßstab und schufen den "Wiedertäufermythos". Der Autor untersucht und reflektiert öffentlich präsente Deutungen des Täuferreiches. Er findet auch Antworten auf die Frage nach einem angemessenen Umgang mit Münsters umstrittenem Erinnerungsort.
Mehr zum neuen Buch



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Motto des Geschichtswettbewerbs 2018/19

Geschichtswettbewerb 2018/19

Der Startschuss des neuen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten ist gefallen. Diesmal geht es um das Thema "So geht’s nicht weiter! Krise, Umbruch, Aufbruch". Dazu gehen junge Forscherinnen und Forscher auf Spurensuche. Kleine Krisen und große Umbrüche beeinflussen unser Leben. Auch in früheren Zeiten sahen sich die Menschen solchen Veränderungen ausgesetzt. Wie gingen sie damit um? Wie wurden Krisen bewältigt? Das sind Fragen, die auch mit historischen Quellen beantwortet werden können, die im Stadtarchiv aufbewahrt werden.
Das Stadtarchiv berät bei der Themensuche, Auswahl von Quellen oder Literatur und hilft den Spurensuchern mit Tipps und Anregungen



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Kriegerdenkmal am Mauritztor von 1909.

Erinnern im öffentlichen Raum

Die neue stadtgeschichtliche Präsentation "Erinnern im öffentlichen Raum" vermittelt einen Überblick über die Denkmallandschaft Münsters. Sie bietet Basisinformationen, geschichtliche Hintergründe und Hinweise zur öffentlichen Wahrnehmung sämtlicher Kriegerdenkmäler, Ehrenmale, Mahnmale und Kriegsgräberstätten, die in Münsters öffentlichem Raum im Kontext von Krieg und Gewalt entstanden sind.
Stadtgeschichte online: "Erinnern im öffentlichen Raum"



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Buchtitel "Kleine Schriften" - Band 14

Entnazifizierung in Münster

Wer nach Ende des Zweiten Weltkriegs im öffentlichen Dienst oder in leitenden Stellungen tätig werden sollte, musste sich entnazifizieren lassen. Für Münster hat Philipp Erdmann diesen Prozess untersucht und seine Ergebnisse in Band 14 der Reihe "Kleine Schriften aus dem Stadtarchiv Münster" unter dem Titel Entnazifizierung in Münster. Eine Stadt verhandelt ihre Vergangenheit 1945-1952 publiziert. Seine detailreiche Arbeit nimmt lokale Entwicklungen und Eigenheiten wie einen "Entnazifizierungsskandal" in den Blick. Ausgewählte Einzelfälle zeigen die vielfältigen Interaktionen zwischen Belasteten, den "Entnazifizierern" in Ausschüssen, Interessenverbänden, der katholischen Kirche und den Behörden. Die dieser Studie zugrundeliegende Arbeit zeichnete die Stadt Münster 2017 mit einem Förderpreis aus.



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Personenstandsregister im Stadtarchiv

Bis 2009 bei den Standesämtern geführt, nun Archivgut - Personenstandsregister der Stadt Münster und einiger Umlandgemeinden ab 1874. Verfügbar sind die Geburtsregister bis 1907, Heiratsregister bis 1937, Sterberegister bis 1987. Registerauszüge sind online bestellbar.



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Mobilmachung, 2. August 1914

Kriegschronik - Münster im Ersten Weltkrieg

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs präsentiert das Stadtarchiv die Kriegschronik der Stadt Münster online. Ausdrucksstarke Texte und Bilder des Kriegschronist Eduard Schulte führen durch die 'denkwürdigen Tage der Mobilmachung', die bitteren Kriegsjahre bis zur Kapitulation Ende 1918. Chroniknotizen, Fotos, Bekanntmachungen und andere Zeitzeugnisse spiegeln den belasteten Alltag der Münsteraner in dieser Zeit.
www.muenster.de/stadt/kriegschronik1914



 

Zusatzinfos

Adresse

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster

Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27

So erreichen Sie uns:
Vom Hauptbahnhof Buslinie 6 Richtung Coerde, Haltestelle "Speicherstadt", RegioBus R 51 Richtung Lengerich

Beratung im Lesesaal
02 51/4 92-47 11

Öffnungszeiten des Lesesaals
Montag, Dienstag geschlossen
Mittwoch 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag geschlossen

Aushebung von Archivalien
vormittags 10.30 und 12.30 Uhr
nachmittags 14.30 und 15.30 Uhr
donnerstags zusätzlich 16.30 Uhr
Vorbestellungen per E-Mail möglich.