Stadt Münster: Verkehrsplanung - Velorouten

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In Münster unterwegs mit dem Rad

Velorouten in der Stadtregion Münster

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Kombinierter Geh-/Radweg an der Warendorfer Straße

Die Münsteraner/innen erledigen täglich 727.000 Wege mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Bus und Bahn und lediglich 296.000 Wege mit dem Kfz. Noch einmal die gleiche Anzahl an Kfz-Fahrten erfolgen durch Auswärtige, Besucher wie Pendler. Hier setzt das Konzept der stadtregionalen Velorouten an, das auf Anregung der stadtregionalen Bürgermeisterrunde maßgeblich von der Stadt Münster in enger Abstimmung mit den Kommunen der Stadtregion erarbeitet wurde.
Quasi als Anti-Stau-Programm wurden alltagstaugliche Routen von der Promenade in die Außenstadtteile und weiterführend in die Umlandgemeinden der Stadtregion Münster entwickelt. Vorwiegend am Bestand orientiert sollen diese zeitnah anforderungsgerecht ausgebaut und verkehrssicher optimiert werden.
Grundlage ist das gemeinsam getragene Entwicklungsziel "Implementierung der stadtregionalen Velorouten", das alle Kommunen der Stadtregion beschlossen haben.



Für alle 13 geplanten stadtregionalen Velorouten hat die AG Velorouten – Mitglieder sind die Kommunen und Kreise der Stadtregion Münster, der Landesbetrieb Straßen.NRW und die Bezirksregierung Münster – 2017 eine Nutzwertabschätzung unter Berücksichtigung der Nutzungspotenziale und des voraussichtlichen Ertüchtigungsaufwands durchgeführt. Aus der Nutzwertabschätzung ergibt sich die Priorisierung für die notwendige Vergabe der Planungsleistungen sowie die anschließende bauliche Umsetzung der Velorouten. Der höchste Nutzwert wurde für die Routen Münster-Telgte via Handorf ermittelt. Mit den Planungsleistungen hat die Verwaltung das externe Büro ISAPLAN beauftragt, dessen Vorplanung für den Streckenabschnitt im Stadtgebiet Münster den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt worden ist.
Vorplanung der Veloroute Münster-Telgte


Mindestanforderungen

Vorwiegend am Bestand orientiert werden die Velorouten anforderungsgerecht ausgebaut und verkehrssicher optimiert. Dafür wurden in der Stadtregion einheitliche Mindestanforderungen definiert:

  • Außerorts soll eine beidseitige Fahrbahnrandmarkierung in Form eines weißen Schmalstrichs aufgebracht werden, die auch bei verminderten Sichtverhältnissen eine bessere Orientierung und mehr Sicherheit bietet.
  • Die Fahrbahndecke sollte stets aus Asphalt oder Betonsteinpflaster ohne Fase bestehen. Auf eine wassergebundene Decke wird verzichtet. Außerdem müssen Schlaglöcher oder Wurzelschäden ausgeschlossen sein.

Ziel ist es insgesamt, eine durchgängige Verbindung ohne Netzunterbrechungen zu gewährleisten.

Velorouten sollen künftig mindestens folgende Breiten aufweisen:

  • Separater Radweg eine Richtung:
    2 m Breite zuzüglich Sicherheitstrennstreifen
  • Separater Radweg zwei Richtungen:
    3 m Breite zuzüglich Sicherheitstrennstreifen
  • Kombinierter Geh-/Radweg:
    3 m Breite zuzüglich Sicherheitstrennstreifen

 

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