Stadt Münster: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung - Maßnahmen im Bestand

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Wohnraumförderung

Klimafreundliche Wohngebäude der Stadt Münster

Die Stadt Münster fördert vielfältige Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Wohngebäuden im Stadtgebiet. Durch den verbesserten Wärmeschutz der Gebäude soll Heizenergie eingespart und auf diese Weise ein Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen in Münster geleistet werden.

Seit 1997 investiert die Stadt Münster in die Altbausanierung und hat für die Bürger einen Fördertopf bereitgestellt. Seitdem wurde das Förderprogramm kontinuierlich erweitert. Heute umfasst es auch Maßnahmen für energieeffiziente Neubauten sowie die Installation von Photovoltaik- und Solarthermischen Anlagen.

Nicht nur die Verringerung des Energieverbrauches und die damit verbundene CO2-Reduzierung sind die positiven Effekte des Programmes. Auch die heimische Wirtschaft wird durch die vermehrte Bautätigkeit nachhaltig unterstützt.


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Abbau von Barrieren

Das Ziel dieses Angebots im Rahmen der Landesförderung ist die Anpassung des Wohnraumangebots an die Erfordernisse des demografischen Wandels. Der Wohnungsbestand soll baulich so umgestaltet werden, dass er möglichst barrierefrei von allen Altersgruppen und insbesondere auch von älteren Menschen genutzt werden kann. In diesem Sinne werden bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand von Mietwohnungen ebenso wie in Eigenheimen und Eigentumswohnungen gefördert.

Antragsberechtigt für dieses Förderangebot sind sowohl Vermieter von Mietwohnungen als auch Eigentümer/innen von Eigenheimen und Eigentumswohnungen.

Eine Modernisierungsförderung bei selbstgenutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen kann nur erfolgen, wenn die Einkommensgrenzen des sozialen Wohnungsbaus eingehalten werden. Nähere Informationen zu den Einkommensgrenzen erhalten Sie bei den genannten Sachbearbeiterinnen.

Bei Mietwohnungen werden durch die Förderung Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgelöst.


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Förderung des Passiven Schallschutz

Der Beschluss des Rates vom 13.12.2017 zum Lärmaktionsplan der 2. Stufe für Münster (V/0687/2017) sieht mit dem beschlossenen Maßnahmenprogramm auch die Förderung von passiven Lärmschutzmaßnahmen vor. Danach sollen passive Schallschutzmaßnahmen nachrangig zu den Bemühungen eines aktiven Lärmschutzes an der Quelle behandelt werden und insbesondere in den Maßnahmenbereichen zum Einsatz kommen, wo sonst keine Möglichkeiten einer Reduzierung der Lärmemissionen gesehen werden.


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Verbesserung der Energieeffizienz

Förderzweck der Landesförderung ist die nachhaltige Verbesserung der Energieeffizienz und verstärkten CO2-Einsparung im Wohnungsbestand.

Gefördert werden bauliche Maßnahmen, die der Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes (Außenwand-, Keller- und Dachdämmung, Einbau wärmedämmender Fenster) und der Verbesserung bzw. dem erstmaligen Einbau von Heizungs- und Warmwasseranlagen, solarthermischen Anlagen und mechanischen Lüftungsanlagen dienen.

Antragsberechtigt für dieses Förderangebot sind sowohl Vermieter/innen von Mietwohnungen als auch Eigentümer/innen von Eigenheimen und Eigentumswohnungen.

Eine Modernisierungsförderung bei selbstgenutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen kann nur erfolgen, wenn die Einkommensgrenzen des sozialen Wohnungsbaus eingehalten werden. Nähere Informationen zu den Einkommensgrenzen erhalten Sie bei auf dieser Seite genannten Mitarbeiterinnen.

Bei Mietwohnungen werden durch die Förderung Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgelöst.


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Verbesserung der Sicherheit und Digitalisierung

Förderzweck der Landesförderung ist die nachhaltige Verbesserung des Brand- und Einbruchschutzes.
Förderfähige Maßnahmen sind zum Beispiel:

  1. der Einbau von Sicherheitstechnik zum Schutz gegen Einbruch.
  2. der Einbau oder das Nachrüsten von Türen mit Türspion oder Querriegelschloss.
  3. die Verriegelung von Fenstern oder Fenster- und Kellertüren.
  4. das Verbessern der Belichtung am und im Gebäude zum Beispiel durch Bewegungsmelder.
  5. der Einbau von intelligenter Gebäudetechnik (Smart Home) zum Beispiel für optimiertes Bewirtschaften und Steuern des Verbrauchs, für Kommunikation und Vernetzung sowie wohnbegleitende Service- und Assistenzangebote.
  6. Maßnahmen, die ein Brandschutzgutachten empfiehlt.

Antragsberechtigt für dieses Förderangebot sind sowohl Vermieter/innen von Mietwohnungen als auch Eigentümer/innen von Eigenheimen und Eigentumswohnungen.

Eine Modernisierungsförderung bei selbstgenutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen kann nur erfolgen, wenn die Einkommensgrenzen des sozialen Wohnungsbaus eingehalten werden. Nähere Informationen zu den Einkommensgrenzen erhalten Sie bei den auf dieser Seite genannten Mitarbeiterinnen.

Bei Mietwohnungen werden durch die Förderung Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgelöst.


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Verbesserung des Wohnumfeldes

Förderzweck der Landesförderung ist die nachhaltige Steigerung der Attraktivität und der Sicherheit des Wohnumfeldes.
Förderfähige Maßnahmen sind zum Beispiel:

  1. das Verbessern oder Neugestalten des Wohnumfelds, zum Beispiel Quartiersplätze, Spielplätze, Bolzplätze und Bewegungsfelder für Mietwohnungen auf dem Baugrundstück und im Wohnquartier.
  2. das Herstellen der Barrierefreiheit auf Wegen, Freiflächen und Stellplätzen des Grundstücks und im Wohnquartier.
  3. das Verbessern oder Schaffen von alternativen, barrierefrei erreichbaren Nahmobilitätsangeboten für die Hausgemeinschaft (Mietwohnungen) auf dem Baugrundstück und im Wohnquartier, zum Beispiel Abstellanlagen für (Lasten-)Fahrräder, Rollatoren, Kinderwagen.
  4. das Neugestalten der Eingangsbereiche von Wohnanlagen, zum Beispiel der Um- und Anbau oder Einbau von Portierslogen.
  5. der Umbau von Räumen oder Wohnungen im Erdgeschoss zu Abstellräumen oder Gemeinschaftsräumen sowie die Neuordnung der Müllbeseitigungsanlagen.
  6. das Verbessern der inneren Erschließung, zum Beispiel das Durchtrennen langer Erschließungsflure und das (Neu-)Erschließen der geteilten Geschosse durch ein zusätzliches Treppenhaus sowie der Umbau von Kellergeschossen, um Angsträume und schlecht einsehbare Bereiche zu beseitigen.
  7. bauliche Maßnahmen zum Schutz vor Lärm.
  8. das Erstellen von Quartierskonzepten, zum Beispiel für konzeptionelle Beratungsleistungen, sozialplanerische Voruntersuchungen, Beteiligungen oder Befragungen von Bewohnerinnen und Bewohnern im Zusammenhang mit nach dieser Richtlinie geförderten Maßnahmen.

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Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Kontakt

Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung

Stadthaus 3
Albersloher Weg 33
48155 Münster
Postanschrift: 48127 Münster

Tel. 02 51/4 92-64 02
Fax 02 51/4 92-77 33 wohnungsamt@stadt-muenster.de


Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 8 bis 12 Uhr
Donnerstag: 15 bis 18 Uhr
(donnerstags keine Öffnungszeit am Vormittag!)

Persönliche Beratungen zur Förderung von Bestandsmaßnahmen sind in der Regel so umfangreich, dass sie nur nach Terminabsprache mit Ihrer Ansprechperson (siehe unten) möglich sind.

Telefonische Auskünfte

Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag von 8 bis 13 Uhr
Während der Öffnungszeiten des Amtes sind telefonische Auskünfte nur eingeschränkt möglich.

Ansprechpartner/innen:

Zuständigkeit nach Namen der Antragstellenden

A - F
Mechthild Hüttemann

Telefon 02 51/4 92-64 74
Raum E 404
HuettemannM(at)stadt-muenster.de

G - H
Nicole Arning

Telefon 02 51/4 92-64 41
Raum E 406
ArningN(at)stadt-muenster.de

I - K
Christiane Rösner

Telefon 02 51/4 92-64 27
Raum E 403
RoesnerC(at)stadt-muenster.de

L - P
Clara Tauch

Telefon 02 51/4 92-64 40
Raum E 407
Tauch(at)stadt-muenster.de

Q - S
Lea Vollenbröker

Telefon 02 51/4 92-64 91
Raum E 407
VollenbroekerL(at)stadt-muenster.de

T - Z
Sabine Drunkenmölle

Telefon 02 51/4 92-64 43
Raum E 404
Drunkenmoelle(at)stadt-muenster.de