Stadt Münster: International - Europa

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Europa

Europa ist längst zu einer viele Bereiche der Kommunalpolitik und -verwaltung beeinflussenden Angelegenheit geworden. Die Kommunen sind durch Europa gefordert, können jedoch auch durch Europäische Programme gefördert werden. Außerdem können die Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger aktiv die Europäische Union mitgestalten. Es gibt eine Vielzahl an Partizipationsmöglichkeiten. Die Europaarbeit des Büros für Internationales, Europa und Städtepartnerschaften umfasst folgende Säulen:

  • Verankerung des Themas Europa in der Verwaltung und in der Bürgerschaft
  • Kommunikation und Information über europäische Themen
  • Fördermittelberatung und -akquise für die Fachämter der Stadt, aber auch für freie Träger, Vereine und sonstige Institutionen
  • Seminare, Fortbildungen zum Thema Europäische Förderprogramme
  • Einflussnahme auf die EU-Rechtsetzung und die EU-Politik im Rahmen von EU-Konsultationen
  • Mitarbeit in verschiedenen europäischen Netzwerken
Plakat: Wissenschaftswettbewerb "Europa und die EU"

Plakat: Wissenschaftswettbewerb "Europa und die EU"

Wissenschaftswettbewerb "Europa und die EU"

Die Bürgerinitiative "Pulse of Europe" führte gemeinsam mit der WWU Münster, der Universitätsgesellschaft, der Stadt Münster, den Jungen Europäischen Föderalisten und der Hochschulgruppe "Visionen für Europa" einen Wettbewerb zur Einreichung von wissenschaftlichen Beiträgen durch, die sich mit Themen rund um Europa und die Europäische Union beschäftigen. Am 9. Oktober wurden die Sieger des Wettbewerbs gekürt. Mit ihrem Essay "Attachment to the European Union in the Light of Islamist Terrorism" gewann Anna Nowak den ersten Platz. Jan Wessel und Kathrin Goldmann haben sich mit dem Ausbau des Straßenverkehrsnetzes im Osteuropa beschäftigt und belegten den zweiten Platz. Jörg Becker (Sprecher des Centrum Europa) lobte die Gewinner: "Sie liefern einen Beitrag für ein Europa der Zukunft."


Signet Beneluxjahr.NRW 2019

Bilder vom Treffen im August

NRW.Dialog.BENELUX

Seit zehn Jahren besteht ein Kooperationsabkommen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Benelux-Union. Das zehnjährige Bestehen dieser Partnerschaft hat die Landesregierung zum Anlass genommen und das Jahr 2019 zum ersten Beneluxjahr in der Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen ausgerufen, um die bestehende Nachbarschaft zu vertiefen. Deshalb möchte sie mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen: Was macht eine gute Nachbarschaft eigentlich aus? Wie kann die Partnerschaft mit den Beneluxländern ausgebaut werden?
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger wurden am 31. August in den Festsaal des Rathauses eingeladen, an einem moderierten Dialogverfahren zur zukünftigen Zusammenarbeit mit Belgien, Niederlande und Luxemburg teilzunehmen. Bei den Themen Klimaschutz, Mobilität, Bildung, Kultur oder Digitalisierung stand "Querdenken" im Fokus - über Disziplinen und Landesgrenzen hinweg. Alle Ergebnisse werden nach der Abschlussveranstaltung am 15. November 2019 in Essen in einen gemeinsamen Abschlussbericht überführt, der an die Landesregierung übergeben wird.



Europawahl-Plakatkampagne

Europawahl-Plakatkampagne

Europawahl - Plakatkampagne

An der Fachhochschule Münster hat man sich mit der Europawahl im vergangenen Mai beschäftigt: Design-Studierende des Seminars "Aspekte der Kommunikationsgestaltung" haben Plakate entworfen, um für eine hohe Beteiligung zu werben. Drei Kampagnen wurden von der Jury ausgewählt und waren überall in der Stadt zu sehen. Am 8. April wurde das Projekt in der EU-Wahlarena der Öffentlichkeit präsentiert.
Mehr Infos über die Plakat-Kampagne


EU-Wahlarena

Die EU-Wahlarena

Die EU-Wahlarena

Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament. Mit dem Brexit, euroskeptischen Regierungen in einigen Mitgliedsstaaten, der Flüchtlings- und Migrationskrise sowie noch immer nicht bewältigten Wirtschafts- und Finanzproblemen fällt die Europawahl in eine Zeit großer Herausforderungen. Gerade jetzt ist es umso wichtiger, sich über die verschiedenen politischen Argumente klar zu werden. Sie gegeneinander abzuwägen. Sich vor der Wahl ein vollständiges Bild zu machen.

Am Montag, 8. April 2019, haben die Stadt Münster, die JEF Münster und die Europa-Union Münster um 18 Uhr zu einer großen Podiumsdiskussion mit den Münsterischen Kandidaten zum Europäischen Parlament in der Aula im Schloss eingeladen.

An der Podiumsdiskussion haben MdEP Dr. Markus Pieper (CDU), EP-Kandidatin Sarah Weiser (SPD), EP-Kandidatin Anna Blundell (Grüne), EP-Kandidat Paavo Czwikla (FDP) und EP-Kandidat Martin Schiller (AfD) teilgenommen. Durch die spannende Debate führte Ralph Sina, Leiter des WDR/NDR-Studios Brüssel.
Zum Bericht von JEF Münster


Münster in Europa

Der Kurzfilm zeigt, wie der europäische Gedanke in Münster gelebt wird. Münster wird als Stadt vorgestellt, die sich durch eine Kultur der Vielfalt und Offenheit, lebendige Partnerschaften und Neugier für die europäischen Nachbarn auszeichnet.

Muenster4Europe

Muenster4Europe

Münster4Europe

Die Wurzeln unserer Demokratie liegen in den Städten – also auch in Münster.
Mit den Veranstaltungen der Kampagne "#Cities4Europe" des Städtenetzwerks EUROCITIES machte sich auch Münster stark für eine europäische Gemeinschaft und für europäische Werte.
Mit dem Aktionstag  "Münster4Europe" am 6. Mai hat die Stadt Münster, gemeinsam mit starken europapolitischen Akteuren (Visionen für Europa, JEF und Pulse of Europe), einen Beitrag dazu geleistet, dass es auch in Zukunft ein starkes, vereintes und demokratisches Europa gibt!
Münster4Europe war zudem Teil der Europawoche des Landes NRW.



Unterzeichnung Letter of Intent

Unterzeichnung Letter of Intent

Letter of Intent

Bereits seit vielen Jahren pflegen die Städte Enschede und Münster enge Beziehungen, u.a. in den Netzwerken der EUREGIO als auch im Städtenetzwerk MONT (Münster, Osnabrück, Netwerkstad Twente). Ein Ergebnis der langjährigen Kooperation ist nun ein von den beiden Stadtspitzen verabschiedeter Letter of Intent, in dem Arbeitsfelder definiert werden, in denen Münster und Enschede zukünftig verstärkt zusammenarbeiten werden.



Die Generalsekretärin von Europas Städtenetzwerk Eurocities, Anna Lisa Boni, besuchte Münster

Anna Lisa Boni in Münster

Anna Lisa Boni in Münster

Oberbürgermeister Markus Lewe hatte sie beim jüngsten Eurocities-Jahrestreffen eingeladen, die westfälische Regionalhauptstadt kennen zu lernen. Dem Netzwerk gehören mehr als 130 Großstädte und 40 "Partnerstädte" aus 35 Ländern an. Damit steht es für 130 Millionen Einwohner in europäischen Kommunen. Münster ist seit 1999 Eurocities-Mitglied.

OB Lewe hat Generalsekretärin Boni im Friedenssaal empfangen und mit ihr bei einer Fahrrad-Exkursion mehrere Stationen in Münster angesteuert.


Sonderpreis für die Stadt Münster im Rahmen des Wettbewerbs "Europaaktive Kommune"

Verleihung des Sonderpreises

"Europaaktive Kommune"

Europäisch denken und handeln, EU-Projekte für Münster nutzen und Europa in Münster mitgestalten - dafür schafft die Stadtverwaltung die Voraussetzungen, indem sie systematisch die erforderlichen Strukturen aufbaut. Das Rückgrat bilden eine interfraktionelle Arbeitsgruppe "Internationales" des Rates der Stadt Münster, eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe und das Büro Internationales, Europa und Städtepartnerschaften im Amt für Bürger- und Ratsservice.

Für den systematischen Aufbau der europaunterstützenden Verwaltungsstrukturen hat die Stadt Münster im November 2014 innerhalb des Wettbewerbs "Europaaktive Kommune" einen Sonderpreis in der Kategorie "Organisieren" erhalten.

Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW überreichte die Urkunde bei einer Feierstunde im Rathaus an Oberbürgermeister Markus Lewe. Mitgefeiert haben Vertretungen aus Politik, Schulen und weiteren europaaktiven Einrichtungen. In der Feierstunde wurde u.a. ein neues EU-Projekt des Ludwig-Erhard-Berufskollegs mit dem Titel "European Values" vorgestellt.


 

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Europabeauftragter der Stadt Münster

Jürgen Kupferschmidt
Telefon: 02 51/4 92-33 00

Ansprechpartnerin

Christiane Lösel
Telefon: 02 51/4 92-33 25