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Klimatipps zu Computer und Büro
Schaltbare Steckerleisten nutzen
Wenn zu Hause Kontrolllämpchen glimmen, weist das auf Stromfresser hin und die kann man mit einer schaltbaren Steckerleiste eigentlich ganz leicht bändigen. Ein einziger PC mit einem Flachbildschirm von 17-Zoll braucht im Standby-Modus rund drei Watt pro Stunde – das hört sich nach nichts an, oder? Bei rund 100.000 Rechnern in Münsters Privathaushalten werden so aber allein von 22 bis 6 Uhr 2.400 kWh pro Nacht oder 875.000 MWh pro Jahr verbraucht. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 250 Haushalten. Also Steckerleiste mit Schalter an den Computer und komplett vom Stromnetz trennen. Das spart der Umwelt fast 490 Tonnen CO2 jährlich.
TFT- oder LCD-Bildschirm statt Röhrenmonitor
Nicht nur das schlanke Design und gesunkene Preise sprechen für den PC-Flachbildschirm. Auch die Energieeffizienz überzeugt! Im Betrieb verbraucht ein TFT- oder LCD-Monitor bis zu 75 Prozent weniger Strom als ein Röhrenmonitor. Im Standby-Modus zeigt sich der Flachbildschirm mit einer Leistungsaufnahme von 1 Watt ebenfalls sehr sparsam. Wer also richtig Strom sparen will, sollte investieren und seine alte Röhre ersetzen. Aber nicht vergessen – nach getaner Arbeit den gesamten PC mit der Steckerleiste vom Netz trennen!
Bei längeren Pausen Monitor ausschalten
Der Magen knurrt? Die Mittagspause ruft? Denken Sie daran, den Monitor auszuschalten. Das lohnt sich bereits ab einer Abwesenheit von 15 Minuten. Keine Sorge um den Schalter - moderne Monitore halten dies aus. Und nach getaner Arbeit: Den PC komplett vom Stromnetz nehmen! Mit diesen kleinen Maßnahmen können Sie täglich Strom sparen.
Router ausschalten
Die Internet-Autobahn ist schon lange verlassen, die Lämpchen von Router und Modem leuchten noch immer. Trennen Sie auch diese versteckten Stromfresser vom Netz! Am bequemsten ist es, die Geräte an eine schaltbare Steckerleiste anzuschließen.
Bildschirmschoner sind Stromfresser
Die bunten Toaster fliegen, die Eisenbahn schnauft und die Fische schwimmen im Aquarium über den Bildschirm. Jeder kennt sie, die schönen lustigen Bildschirmschoner, die uns die Arbeit am PC versüßen sollen. Doch die Freunde haben es in sich! Eine Messung des Verbrauchs für das beliebte Aquarium als Bildschirmschoner hat beispielsweise ergeben, dass es mehr Strom verbraucht als ein echtes Aquarium! Verzichten Sie also besser auf diese kostspielige Unterhaltung. Aktivieren Sie lieber über die Systemsteuerung in der Energieverwaltung Ihres Rechners die Funktion "Monitor ausschalten". Je nach Einstellung fährt der Bildschirm so bei Nichtnutzung automatisch in den Ruhemodus. Abhängig vom Modell sinkt der Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent.
PC-Power-Management nutzen
Nicht nur Sie brauchen ein richtiges Power-Management um fit zu bleiben – auch Ihr Rechner muss richtig fit gemacht werden, damit er nicht zu viel Energie verbraucht. Grundsätzlich gilt: ausschalten, wenn der PC längere Zeit nicht benutzt wird. Ist die Pause jedoch so kurz, dass sich das Abschalten nicht lohnt, hilft das Power-Management des Computers. Dieses versetzt den Rechner nach vorgegebener Zeit in den Strom sparenden Ruhezustand. Mit Tastendruck oder Mausklick und nach einer kurzen Verzögerung wird weiter gearbeitet. Ein weiterer Vorteil im sommerlich heißen Büro: es entsteht weniger Abwärme. Was viele nicht wissen: Häufig muss die Energiesparfunktion nach dem Kauf aktiviert werden. Wie das geht, erfahren Sie bei der Umweltberatung der Stadt Münster
Scanner vom Netz
Hand aufs Herz! Wie oft benötigen Sie Ihren Scanner zu Hause und im Büro? Nehmen Sie ihn bei Nichtgebrauch einfach vom Netz und sparen Sie bis zu 20 Euro jährlich für den Bereitschaftsmodus.
Papierverbrauch reduzieren
Papier brauchen wir alle täglich – genauso wie Strom und Wasser – und das ist immer da, oder? Die Herstellung von Papier ist sehr aufwendig und kostet viel Energie, zudem ist Holz eine Ressource, mit der wir sparsam umgehen sollten. Auch das ist Klimaschutz! Den Papierverbrauch kann man mit ganz einfachen Tricks deutlich reduzieren. Denken Sie daran, alles hat zwei Seiten:
- Nutzen Sie die Rückseite von alten Schriftstücken als Konzeptpapier.
- Viele Drucker und Kopierer haben ein so genanntes Duplex-Fach, mit dem Sie komfortabel beidseitig drucken können. Ansonsten können Sie das Papier auch einfach von der anderen Seite erneut einlegen.
- Überlegen Sie, ob jeder Computerausdruck sein muss oder ob es auch ohne geht. So manche Datei liegt besser auf der Festplatte als im Papierstapel.


