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Klimatipps zum Einkaufen und Kochen
Klimabewusst einkaufen
Schon beim Einkauf können Sie einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Lange Transportwege bedeuten ebenso mehr Treibhausgase wie eine energiereiche Lebensmittelerzeugung. Die Zucht von Gemüse oder Obst im Freiland etwa belastet das Klima deutlich weniger als die in Treibhäusern. Klimabewusst einkaufen heißt: Verpackungsmüll vermeiden sowie bevorzugt regionale und saisonale Produkte kaufen. Beispielsweise Kartoffeln, Äpfel und Spargel von Höfen im Münsterland statt weitgereister Importware.
Klimabewusst kochen
Die kleinen alltäglichen Handgriffe beim Kochen haben sich eingespielt und gehen locker von der Hand. Doch wie sieht es mit dem Strom sparen aus? Es gibt eine Vielzahl an kleinen Tricks, die Ihnen das energiesparende Kochen leicht machen.
- Topf und Kochplatte müssen die gleiche Größe haben, sonst geht zu viel Wärme verloren oder das Kochen dauert unnötig lange. Zudem müssen die Böden von Topf und Pfanne eben sein.
- Auf jeden Topf gehört der passende Deckel! Fehlende oder nicht passende Deckel verbrauchen ca. zwei- bis dreimal soviel Strom.
- Topf und Kochplatte müssen die gleiche Größe haben, sonst geht zu viel Wärme verloren oder das Kochen dauert unnötig lange. Zudem müssen die Böden von Topf und Pfanne eben sein.
- Kartoffeln und Gemüse müssen nicht im Wasserbad ertrinken. Es genügt, wenn der Boden des Topfes mit Wasser bedeckt ist und das Gemüse im Dampf gart.
- Nutzen Sie einen Schnellkochtopf, wenn Sie mal wieder etwas Kochen, was länger garen muss. Der Schnellkochtopf spart rund 30% Strom und schont die Vitamine.
- Schalten Sie die Kochplatte ruhig einige Minuten vor Ende der Garzeit ab – die Restwärme reicht sicherlich noch aus.
Brötchen mit Toaster aufbacken
Benutzen Sie nicht den Backofen zum Brötchen aufbacken. Ein Toaster mit Aufsatz braucht 70 Prozent weniger Energie als der Backofen. Das sind pro Frühstück 20 Cent, im Jahr immerhin bis zu 70 Euro.
Tee- und Kaffeewasser mit Wasserkocher erhitzen
Zwischendurch eben mal die leckere Tasse Tee oder Kaffe auf die Schnelle! Da ist der Wasserkocher die beste Lösung, um das Wasser zu erwärmen. Der Wasserkocher ist nicht nur deutlich schneller als der Topf oder Kessel auf dem Elektroherd, sondern verbraucht auch nur die Hälfte an Strom. Achten Sie mal darauf - der Elektroherd strahlt noch etwa 15 Minuten nach der Benutzung Restwärme ab – das ist pure Energieverschwendung, um einen Liter Wasser zu erwärmen. Kleine Wassermengen werden daher besser im Wasserkocher erhitzt. Denken Sie auch daran, immer nur die Menge Wasser einzufüllen, die Sie auch tatsächlich benötigen.


