Seiteninhalt
Kühlschrank & Co: Zum richtigen Umgang mit Haushaltsgeräten
Regelmäßig abtauen
Sie schauen in den Kühlschrank und denken, dass er mal wieder abgetaut werden könnte. Wenn das der Fall ist, sollten Sie es wirklich machen! Denn Reifbildung im Kühlschrank verringert die Kühlleistung und erhöht den Energieverbrauch. Hier hilft nur regelmäßiges Abtauen. Zu schnelles Vereisen deutet übrigens auf ein schlechtes Schließen der Tür. Überprüfen Sie daher immer mal wieder die Türdichtungen. Sparen können Sie außerdem, indem Sie nicht zu stark kühlen. Bei 7 Grad Celsius im Kühlschrank werden 15 Prozent weniger Energie verbraucht als bei einer Kühlung auf 5 Grad. Das sind je nach Gerät zwischen 10 und 20 Kilowattstunden pro Jahr oder 2 bis 4 Euro.
Kühlschranktür schnell wieder schließen
Alles in Reih und Glied: Wer Ordnung hat im Kühlschrank, muss nicht lange suchen. Tür auf, Tür zu – und schon hat man den Joghurt oder die Limonade gefunden. Wer lange suchen muss und die Tür lange offen hält, verbraucht unnötig Kälteenergie.
Kühlen Standort wählen
Der Kühlschrank: Jeder hat ihn, jeder braucht ihn und jeder weiß, dass er eine ganze Menge Energie verbraucht! Aber man kann ihn dabei auch etwas unterstützen, in dem man für ihn den richtigen Platz sucht. Der Kühlschrank mag keine Nähe zum Herd. Direkte Sonneneinstrahlung gefällt ihm auch nicht. Der optimale Standort ist ein kühles, trockenes und luftiges Plätzchen. Gönnen Sie ihm auch ein wenig Rückenfreiheit, damit er genug Raum zum „Atmen“ hat. Halten Sie dafür auch die Lüftungsgitter frei und sauber. Wird die Temperatur in der Umgebung des Kühlschranks um ein Grad Celsius gesenkt, verbraucht das Gerät sechs Prozent weniger Energie.
Nur kalte Lebensmittel einstellen
Die Reste vom Mittagessen sind noch warm - trotzdem ab damit in den Kühlschrank. Stopp - das sollten Sie nicht tun. Wenn Sie Reste vom Mittagessen für den nächsten Tag aufbewahren wollen, sollten die Speisen auf Raumtemperatur abgekühlt sein, bevor sie in den Kühlschrank wandern. Denn sonst steigt die Innentemperatur des Kühlschranks an und damit auch der Stromverbrauch.
Auf Energielabel achten
Der alte Kühlschrank hat seinen "Geist" aufgegeben und Sie sind auf der Suche nach einem neuen Gerät. Dann achten Sie auf die Spitzenklasse – die Investition lohnt sich. Bei Kühl- und Gefrierschränken reicht die Skala der Spitzengeräte nicht wie bei anderen Elektrogeräten bis A, sondern bis A++. Darauf sollten Sie beim Kauf eines neuen Geräts achten. 15 Prozent Energie sparen Sie außerdem, wenn Sie statt einer Innentemperatur von 5 Grad auf 7 Grad gehen. Das reicht in der Regel. Die EnergieAgentur NRW führt eine Datenbank über besonders sparsame Haushaltsgeräte.
Vorher gut schleudern
Der Wäschetrockner ist ein wahrer Energieschlucker. Wenn die Wäsche trotzdem schnell trocken sein muss, gibt es auch hier kleine Energiespartipps, die Sie berücksichtigen sollten. Es ist wichtig, die Wäsche vor dem Trocknen gut zu schleudern, und zwar mit mindestens 1.000 Umdrehungen pro Minute.
Wäsche nicht übertrocknen
Achten Sie zudem darauf, die Wäsche nicht zu übertrocknen. Denn das schadet nicht nur den Textilien, sondern auch Ihrer Stromrechnung und dem Klima.
Flusensieb leeren
Denken Sie auch daran, dass das Flusensieb des Trockners leer ist. Denn ein Wäschetrockner mit vollem Flusensieb braucht länger zum Trocknen.
Trommel richtig voll machen
Jede Hausfrau und jeder Hausmann kennt das Thema – heute ist wieder Waschtag! Doch was die meisten nicht wissen ist, dass man beim Wäschewaschen richtig Strom sparen kann und damit das Klima schützt. Ihre Waschmaschine sollten Sie nur dann in Betrieb nehmen, wenn sich so viel Wäsche angesammelt hat, dass die Trommel gut gefüllt ist.
Sparprogramme nutzen
Wenn das nicht klappt, nehmen Sie doch das Sparprogramm. Das haben die meisten Geräte. Auf Vor- und Kochwäsche können Sie heutzutage meist verzichten – bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen reichen 60°C immer aus. Denn je höher die Waschtemperatur, desto höher ist auch der Stromverbrauch. Sie sparen die Hälfte an Strom, wenn Sie Ihre Wäsche statt mit 60°C nur mit 40°C waschen. Bei 30°C verbrauchen Sie nur noch ein Drittel des Stroms.
Volle Spülmaschine statt Spülen per Hand
Wussten Sie, dass der Spülvorgang mit einer voll beladenen Maschine viel sparsamer ist als das Spülen per Hand? Als goldene Regel gilt also: Nicht alles einzeln mit der Hand spülen, sondern immer nur bei vollem Geschirrspüler - das schont die Umwelt! Intensivprogramme nur wählen, wenn der Verschmutzungsgrad wirklich extrem hoch ist.


