Seiteninhalt
Tipps zum Klimaschutz im Alltag
Treppen statt Aufzug nutzen
Lassen Sie doch einfach mal den Aufzug heute Morgen links liegen und benutzen die Treppe. Sie sparen dabei Energie und fördern gleichzeitig Ihre Fitness.
Stromfresser finden
Der Stromverbrauch steigt und Sie können sich einfach nicht vorstellen, wo jetzt die Stromfresser in Ihrem Haushalt lauern. Da gibt es eine einfache Hilfe – ein Strommessgerät. Mit einem Strommessgerät zwischen Gerät und Steckdose können Sie den Stromverbrauch Ihrer Elektrogeräte feststellen und herausfinden, wie viel Energie sie brauchen, auch wenn sie ausgeschaltet sind. Sie können damit auch feststellen, wie viel weniger Ihre Waschmaschine bei 60 statt bei 90 Grad verbraucht. Bei der Umweltberatung im Stadtwerke CityShop, der Verbraucherzentrale und den Stadtwerken können Sie sich die Geräte ausleihen.
Steckerleiste mit Schalter nutzen
Wenn zu Hause Kontrolllämpchen glimmen, weist das auf Stromfresser hin und die kann man mit einer schaltbaren Steckerleiste eigentlich ganz leicht bändigen. Ein einziger PC mit einem Flachbildschirm von 17-Zoll braucht im Standby-Modus rund drei Watt pro Stunde - das hört sich nach nichts an, oder? Bei rund 100.000 Rechnern in Münsters Privathaushalten werden so aber allein von 22 bis 6 Uhr 2.400 kWh pro Nacht oder 875.000 MWh pro Jahr verbraucht. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 250 Haushalten. Also Steckerleiste mit Schalter an den Computer und komplett vom Stromnetz trennen. Das spart der Umwelt fast 490 Tonnen CO2 jährlich.
Viel Fahrradfahren
Sie wollen fit in den Frühling starten und überlegen doch wieder ins Fitness-Studio zu gehen, obwohl die Zeit so knapp ist? Wie wäre es denn mit dem eigenen Fahrrad als Fitness-Gerät? Der nächste Wochenendausflug der Familie könnte doch auch mal mit dem Fahrrad stattfinden. Das macht Spaß, ist gut für Ihre Gesundheit und belastet das Klima nicht.
Fernseher am Gerät ausschalten
Auf Komfort will und soll keiner verzichten – doch muss Ihr Fernseher wirklich startbereit sein, wenn Sie gemütlich im Bett schlafen oder fleißig im Büro Ihre Akten wälzen? Schalten Sie Ihren Fernseher nach dem gemütlichen Fernsehabend doch nicht nur über die Fernbedienung aus, sondern betätigen Sie den Schalter am Gerät. Der Knopfdruck am nächsten Abend ist nicht aufwändig und danach können Sie wieder normal alle Programme anwählen. Zwei Großkraftwerke laufen in Deutschland für den sinnlosen Stand-by-Verbrauch von Elektrogeräten.
Wasserspar-Taste nehmen
130 Liter Trinkwasser verbraucht jeder Bundesbürger im Durchschnitt pro Tag – das ist eine ganze Menge! Dabei jagt jeder einen Teil des kostbaren Guts durch die Toilettenspülung. Ein wassersparender WC-Spülkasten kommt mit deutlich weniger Wasser aus und kann das Gleiche. Und denken Sie daran: gerade beim "kleinen" Geschäft immer die Wasserspar-Taste nehmen oder den Spülstopp drücken.
Sparduschkopf installieren
Duschen macht Spaß und erfrischt am trüben Morgen so richtig. Doch auch das hat seinen Preis, denn Wasser ist ein teures Gut. Die Wasserreserven sind endlich und für die Reinigung wird viel Energie aufgewendet. Dabei kann man mit wenig Aufwand Wasser sparen: durch Sparduschköpfe. Statt 15 bis 17 Liter rauschen da nur etwa sieben bis zehn Liter Wasser pro Minute durch. Die Duschköpfe sind im Fachhandel ab 20 Euro zu haben. Allein mit den Einsparungen beim Wasser hat sich das nach einem Jahr bei täglicher Dusche gerechnet. Dabei sind die Einsparungen für das Erwärmen des Wassers noch gar nicht eingerechnet.
Ökostrom beziehen
Alle reden über die steigenden Stromkosten – doch für viele Bürger ist in der heutigen Zeit Ökostrom eine wichtige und gute Lösung. Denn Ökostrom ist sauber, umweltfreundlich und risikoarm. Bei den Stadtwerken Münster kostet der Ökostrom je nach Tarif nur 1,0 bis 1,5 Cent je Kilowattstunde mehr als herkömmlicher Strom. Der Wechsel ist sinnvoll, denn Sie beteiligen sich mit mindestens 1 Cent an der Errichtung neuer Ökostrom-Projekte in Münster und die Stadtwerke Münster verdoppeln die ersten fünf Millionen Cent. Damit rückt das Ziel näher, in und um Münster mehr CO2–neutralen Strom aus Sonne, Wind und Wasser zu erzeugen.
Netzteile aus der Steckdose ziehen
Die versteckten Stromfresser machen uns manchmal das Leben schwer, denn man merkt sie nicht. Wussten Sie, dass z.B. das externe Netzteil Ihres Handys, MP3-Players oder der elektrischen Zahnbürste auch Strom braucht, wenn das Gerät gar nicht geladen wird? Den Energieverbrauch kann man sogar spüren: Das Netzteil fühlt sich warm an, wenn es die ganze Zeit in der Steckdose wartet. Da hilft nur, das Netzteil aus der Steckdose zu ziehen. Viele Mobiltelefone unterstützen ihre Nutzer, indem sie sich bemerkbar machen, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.


