Stadt Münster: Kulturamt - Kultur in den Stadtteilen

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Kultur in den Stadtteilen

Eines der zentralen Handlungsfelder des Kulturamtes ist die Stadtteilkultur. Dazu gehören die Bürgerhäuser und Begegnungszentren in den Stadtteilen in öffentlicher wie in freier Trägerschaft. Sie bieten die passenden Räume für Vernetzung und Eigeninitiative und ein vielfältiges und niveauvolles Kulturprogramm. Die Programme, die oft durch Vereine, Gruppen, Initiativen und aktive Bürgerinnen und Bürger organisiert und getragen werden, haben für Menschen jeden Alters das Passende zu bieten.

Veranstaltungen in den Stadtteilen

Innenansicht der Dyckburg-Kirche

Dyckburg-Kirche

The Great Charm in der Dyckburg-Kirche

1997 gründete das Blockflötenduo Baldrick Deerenberg & Gudrun Herb das Barockensemble The Great Charm zusammen mit den belgischen Musikern Frank Agsteribbe (Cembalo) und Mark Lambrechts (Barockcello). Nun ist das Ensemble zu Gast in der Dyckburg-Kirche. Blockflöten und Gambe spielen Himmlisches und preisen die Liebe. Die Komponisten Dufay und Damett u. a. "singen" von der Jungfrau Maria, Hume und Cordier preisen die irdische Liebe.
Gudrun Herb ist vor einem halben Jahr verstorben. Auf Wunsch von Baldrick Deerenberg findet das Konzert zur Ehre an seine Muse dennoch statt. Die gemeinsame gute Freundin Susanne Gersch übernimmt die Vertretung.
Sonntag, 5. Dezember 2021, 17 Uhr
(Einlass für Geimpfte und Genesene)
Dyckburg-Kirche, Dyckburgstraße 220, Münster-Handorf

Informationen zu den Dyckburger Konzerten: www.facebook.com/DyckburgerKonzerte


Thomas Prautsch: "Täglich gleich"
Kurzfilme auf der Glassfassade des Kap.8

Bild einer Szene aus dem Film 'Täglich gleich': Schattenriss einer Person auf einem Fahrrad

Film still aus "Täglich gleich"

Eigentlich ist Thomas Prautsch Maler. In seinen Stadtansichten, Feuerdarstellungen, Treppen und Landschaften spielt immer das Licht eine wesentliche Rolle. Seine Motive fand der Künstler oft auf Reisen. Doch die Einschränkungen der Pandemie führten den Maler nun zur Auseinandersetzung mit dem scheinbar immer Gleichen, seinem steten Weg ins Atelier. Die Reduktion auf die alltägliche Konstante wurde zum Anlass für Prautsch, sich neben seiner Malerei einem für ihn neuen Medium zuzuwenden: dem Film. Seine bewegten Bilder sind zu einem Brückenschlag zwischen Malerei und Film geworden, die alles andere als gleichförmig erscheinen. Thomas Prautsch lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Münster.  
Die Filme sind zu sehen:
22. November bis 6. Dezember 2021
Mo. bis So. 16-21 Uhr und Do. 9-13 Uhr
Glasfassade am Haupteingang zur Agora des Kap.8, Idenbrockplatz 8, Münster-Kinderhaus

Alle Infos: www.stadt-muenster.de/kap8/ausstellungen


Abstraktion und Zwischenzeit
Ausstellung mit Michael Loddenkemper

Fotografie, die eine Wasserquelle auf Island zeigt

Michael Loddenkemper: Island, Fotografie, 2019

Michael Loddenkemper ist ein versierter Fotograf. Seine Motive fängt er oft auf Reisen ein. Es sind Landschaften, Architekturen oder Szenen, die an das Unterwegssein erinnern. Er sucht in seiner Fotografie nicht nach präziser Abbildung, sondern nach einer den Bildern innewohnenden Wahrheit. Dazu nutzt er neben den klassischen Kamera-Techniken wie Fokussierung, Blende, Brennweite, Verschlusszeit, die digitale Bearbeitung durch bildspezifische Programmierung. Diese Bildbearbeitung abstrahiert das Dargestellte. Die Fotografien wirken seltsam aus der Zeit gefallen. Nun präsentiert Michael Loddenkemper seine Arbeiten in der Ausstellung "Abstraktion und Zwischenzeit" im Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus.
15. November 2021 bis 13. Februar 2022
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9–12 Uhr und Mo. bis Do. 15–22 Uhr
Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, Idenbrockplatz 8, Münster-Kinderhaus

Alle Infos: www.stadt-muenster.de/kap8/ausstellungen


Rüschhaus-Konzerte im Kulturforum Nienberge

Katarzyna Myćka an der Marimba

Seit 36 Jahren existiert die beliebte Konzertreihe „Kammermusik im Haus Rüschhaus“, veranstaltet von der Musikschule Nienberge. Aufgrund der erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln weicht die Reihe nun zum zweiten Mal in das Kulturforum Nienberge aus. Das Programm der Spielzeit 2021/22:

Die Kritik hat der Marimba-Virtuosin und Kammermusikerin Katarzyna Myćka den Beinamen „Die mit den Schlägeln tanzt“ verliehen: „Höchste Geläufigkeit“, „perfekte Anschlagstechnik“ und eine „traumhafte rhythmische Präzision“ seien charakteristisch für die Musikerin, die auf ihrer Konzertmarimba mit den 60 schmalen Holzplatten und Resonanzrohren aus Metall bis zu sechs Töne gleichzeitig zum Klingen bringt. In Münster ist sie am Sonntag, 5. September 2021, um 18 Uhr zu hören.

Für viele heutige Chansonpoeten ist er ein großes Vorbild und einer der größten in Sachen Liebeslyrik: Charles Aznavour. Mit der Hommage "Formidable" erinnert Jean-Claude Séférian an den großen armenisch-französischen Chansonnier. Zu Jean-Claude Séférians charaktervoller Stimme und Christiane Séférians einfühlsamem Klavierspiel gesellt sich an diesem Abend Saxofonist Jan Klare, der eine andere Note in die teils weltbekannten Chansons bringt. Zu hören am Samstag, 5. Oktober 2021 um 20 Uhr.

Die drei Gitarristen Hugo Gaido, Günther Lebbing und Wolfgang Weigel kennen und schätzen sich seit Jahrzehnten und teilen miteinander die Liebe und Passion zur spanischen Musik. "Mirando al sur - Den Blick nach Süden gerichtet" haben sie auch im münsterschen Konzert am Samstag, 18. Dezember 2021, um 20 Uhr: eine musikalische Reise in die iberische Welt mit Kompositionen aus dem 16. Jahrhundert sowie dem Repertoire der späten Romantik und des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Sie waren Freunde und Konkurrenten, tauschten Blumen und Pflanzen aus (Telemann und Händel), schrieben ehrfürchtig voneinander ab (Bach und Telemann) und konnten auch schon mal heftig aneinandergeraten (Händel und Corelli). Als wahre barocke Europäer aber schätzten sie sich gegenseitig und komponierten großartige, zum Teil auch gegenseitig inspirierte Musik. Gudula Rosa (Blockflöte) und Ada Tanir (Cembalo) bringen die barocken Werke mit ihrem Programm "Mixed Baroque" am Samstag, 16. Januar 2022, um 20 Uhr zu Gehör.

Mit Frankreich als Zentrum der europäischen Harfenmusik erkundet dass Duo Harbois mit seinem Publikum das Klangbild und die Klangfarben der französischen Musik.
Es erklingen Werke aus vier Jahrhunderten französischer Musikgeschichte. Sandra Schumacher (Oboe) und Johanna Welsch (Harfe) sind am Sonntag, 27. Februar 2022, um 18 Uhr zu Gast.

Ein sechstes Konzert findet im März 2022 statt. Das Programm wird noch bekannt gegeben.
Alle Infos zu Konzerten und Karten


 

Zusatzinfos

Kontakt

Kulturamt Münster
Stadthaus 1
Klemensstraße 10
48143 Münster

Telefon: 02 51/4 92-41 01
Fax: 02 51/4 92-77 52



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