Stadt Münster: Kulturamt - Kultur in den Stadtteilen

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Kultur in den Stadtteilen

Eines der zentralen Handlungsfelder des Kulturamtes ist die Stadtteilkultur. Dazu gehören die Bürgerhäuser und Begegnungszentren in den Stadtteilen in öffentlicher wie in freier Trägerschaft. Sie bieten die passenden Räume für Vernetzung und Eigeninitiative und ein vielfältiges und niveauvolles Kulturprogramm. Die Programme, die oft durch Vereine, Gruppen, Initiativen und aktive Bürgerinnen und Bürger organisiert und getragen werden, haben für Menschen jeden Alters das Passende zu bieten.

Veranstaltungen in den Stadtteilen

Abbildung des Duos Harbois

Duo Harbois: Sandra Schumacher und Johanna Welsch

Rüschhaus-Konzerte im Kulturforum Nienberge

Die Musikschule Nienberge lädt Liebhaber klassischer Klangkunst schon seit 35 Jahren zu den Rüschhaus-Konzerten ein. Die Kammermusikreihe findet in diesem Jahr coronabedingt nicht wie üblich im Gartensaal statt, sondern im geräumigen Kulturforum in Nienberge.

Für die Spielzeit 2020/2021 stehen sechs Konzerte auf dem Programm.

Das renommierte Minguet Quartett (Ulrich Isfort: 1. Violine, Annette Reisinger: 2. Violine, Arora Sorin: Viola, Matthias Diener: Violoncello) eröffnet die Reihe im September. Unter dem Titel "Beethoven zum 250. Geburtstag" widmet sich der zweiteilige Abend dem von Beethoven inspirierten Streichquartett "Stille, an Diotima" von Luigi Nono sowie Beethovens cis-Moll Quartet, einem der bedeutendsten Kammermusikwerke.

Im November begeistert das Monasteria Gitarrenquartett (Wolfgang Weigel, Hugo Germán Gaido, Günther Lebbing und Bernd Kortenkamp) mit einer Kombination aus Werken des andalusischen Komponisten Antonio Ruiz-Pipó und Musik von Manuel de Falla, Joaquín Turina und David del Puerto. Allen gemeinsam sind die Wurzeln in der andalusischen Musik und zugleich deren Fusion mit neuen und universalen musikalischen Elementen.

In der Adventszeit verzaubern Sandra Schumacher (Oboe) und Johanna Welsch (Harfe) auf besondere Weise, wenn sich die Eigenschaften der Oboe mit ihrem biegsamen, schmeichelnden Ton mit den weichen, perlenden Klängen der Harfe vereinen. Das Duo Harbois verspricht einen Moment der Harmonie und Besinnlichkeit in der oft so betriebsamen Vorweihnachtszeit.

Die erste Veranstaltung im neuen Jahr lädt den Besucher zu einem Barock-Abend mit Musik von Arcangelo Corelli, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach ein. Gudula Rosa an der Blockflöte und Ada Tanir am Cembalo spielen Mixed Baroque von Europäern, die sich gegenseitig schätzten und großartige, zum Teil auch gegenseitig inspirierte Musik komponierten.

Im Programm "Aktion" des Duo Cella (Jiwon Na: Violoncello, Birgit Haverkock: Akkordeon) geht es um stete Bewegung: die tänzerischen Bewegungen in den "Rumänischen Volkstänzen" von Béla Bartòk oder in den Tangos von Christian Dachez und Astor Piazzolla. Das permanente Reagieren auf die Duo-Partnerin in "La Risposta" von Moritz Eggert. Die sanfte Bewegung des Wiegens oder der inneren Erregung in der "Suite Populaire Espagnole" von Manuel de Falla.

Vier Elemente gab es bereits bei den griechischen Philosophen und bis heute sind wir ihnen ausgeliefert. So unterschiedlich sie auch sind, werden sie in diesem Mutter-Tochter-Projekt musikalisch vereint: Die vier Elemente (Hille Perl: Viola da gamba, Marthe Perl: Viola da gamba) bilden den Abschluss der Spielzeit 2019/2020 der Rüschhaus-Konzertreihe.

6. September 2020 bis 14. März 2021
Kulturforum Nienberge, Kirmstraße 1, Münster
Alle Infos: www.muenster.org/musikschule-nienberge


Ausstellungsreihe: "Potenziale"
drunter und drüber

Reinhild Niehoff (Münster) und Elisabeth Richter (Freckenhorst) verbindet die Liebe zum Zeichnen. Seit vielen Jahren nutzen sie diese auch als Vorbereitung für ihre Gemälde. Es ist eine Vorgehensweise, die schon viele Malergenerationen vor ihnen gepflegt hat. Doch nicht nur dieser Zugang eint die beiden, es ist auch ihr Faible, der Realität mit malerischen Mitteln nachzuspüren.
30. August bis 4. Oktober 2020,
Agora des Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, Idenbrockplatz 8, Münster

Eine Einführung zur Ausstellung mit Ausführungen von Dr. Annette Georgi und Statements der Künstlerinnen bietet ein Film von Rudolf Gier-Seibert. Einführungsfilm zur Ausstellung "drunter und drüber"


Logo "Kunst am Rand"

"Kunst am Rand": Kunstpreis Kinderhaus verliehen.

Seit dem 7. Juni läuft die diesjährigen Open-Air-Ausstellung "Kunst am Rand" in Münster-Kinderhaus. Am 30. August wurde der von der Bezirksvertretung Münster Nord ausgelobte Kunstpreis verliehen. Den mit 1500 € dotierten Kunstpreis erhielt Yoana Tuzharova für ihre Arbeit "bitte nehmen sie platz", jeweils eine mit 500 € dotierte Auszeichnung erhielten Uli Haarlammert "Gegenwarten" und Hans-Joachim Hugenroth "Blickfang". Eine lobende Erwähnung gab es für Dirk Schlichting mit der nicht realisierten Arbeit "Kreuzweg".
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. September zu sehen. Das kostenlose Faltblatt zur Ausstellung ist an den einzelnen Schauplätzen in Infoboxen verfügbar. Der Ausstellungskatalog (5 €) ist z.B. in der Münster Information und im Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus erhältlich.
Alle Infos: www.stadt-muenster.de/kunst-am-rand


 

Zusatzinfos

Kontakt

Kulturamt Münster
Stadthaus 1
Klemensstraße 10
48143 Münster

Telefon: 02 51/4 92-41 01
Fax: 02 51/4 92-77 52



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