Die Künstlerinnen Luzia-Maria Derks und Zoe-Aliha Tosun sind mit der Ausstellung „Zeiten des Unbehagens und der Absurdität“ in der Ausstellungshalle Hawerkamp zu Gast. Luzia-Maria Derks arbeitet mit Materialien, die bereits eine Geschichte haben. Papier, Verpackungen, Dinge mit Spuren. Die eigentliche Arbeit liegt dabei nicht im Finden, sondern im Ordnen, im Sortieren, im Dranbleiben über Jahre hinweg. Zoe-Aliha Tosun sammelt keine Dinge, sondern Eindrücke. Gefühle. Innere Zustände. Sie fügt sie neu zusammen, in Farben, in Gesichtern, in Ausdrücken.
Bis 9. August 2026, Sa. 15-18 Uhr und So. 12-18 Uhr
Ausstellungshalle Hawerkamp, Am Hawerkamp 31, Münster
Alle Infos: www.am-hawerkamp.de
Seiteninhalt
Willkommen beim Kulturamt Münster!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an kulturellen Projekten und Themen der Stadt. Auf unseren Seiten gibt es zahlreiche Informationen zu Veranstaltungen und Programmen sowie zu Fördermöglichkeiten kultureller Projekte. Im Folgenden finden Sie die aktuellen Veranstaltungen vom Kulturamt, Neuigkeiten zu kulturellen Themen und die vom Team des Kulturamtes ausgewählten Veranstaltungstipps für die nächsten Tage.
Darüber hinaus finden Sie hier das Programm unserer Stadtteilkulturzentren Kap.8 und Begegnungszentrum Meerwiese sowie weitere ausgewählte Kulturveranstaltungen in den Stadtteilen.
Aktuelles aus dem Kulturamt
Literaturline – Lesung für zuhause oder unterwegs
Dilara Yüksek © Tobias Heyel
Schnell und einfach jederzeit und überall abrufbar – das ist die Literaturline. Hier kommen die Literaturschaffenden selbst zu Wort. Ob Roman oder Gedicht, Poetry Slam oder Autobiografie, Sachbuch, Hörspiel oder Klangcollage – hier finden Sie jeden Monat eine neue Lesung. Das Besondere daran? Die Lesenden kommen aus aller Welt, aber es gibt immer einen Bezug zu Münster. Übrigens: Wussten Sie, dass die Literaturline früher mal eine eigene Telefonnummer hatte? Damals hieß es also: Bei Anruf Literatur. Heute können die Lesungen hier auf unserer Website oder bei Spotify unter „Literaturline Münster“ angehört werden.
Im Juli 2026 liest Dilara Yüksek das Gewinnergedicht des Open Calls der Literaturline sowie eine Auswahl weiterer Gedichte.
Roter Hund 2026
Grafik: Gesa Weber © Kulturamt Münster
An den ersten drei Sonntagen der Sommerferien heißt es wieder: Vorhang auf für die Kinder- und Familientheaterreihe „Roter Hund“. Das Kulturamt präsentiert gemeinsam mit dem Theater Scintilla und mit freundlicher Unterstützung der Westfälischen Schule für Musik spannende Theatererlebnisse für Groß und Klein. Die Vorstellungen finden um 11 Uhr und – dieses Jahr neu – um 15 Uhr auf der auf dem Gelände des alten Zoos statt. Die Compañia Mago del Tiempo aus Köln lädt die Zuschauer*innen mit ihrem Zirkustheaterstück auf eine poetische Reise ein. Mit dem Puppentheaterstück „Mücke macht Picknick“ ist das Theater Lakritz aus Berlin zu Gast in Münster und das theater satt aus München hat ein clowneskes Solo im Gepäck. Gefördert wird der Rote Hund vom NRW Kultursekretariat Wuppertal und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Alle drei Stücke sind als „Kindertheater in den Ferien“ ausgezeichnet. Die Aufführungen finden unter freiem Himmel statt. Das Publikum kann Picknickdecken und Klappstühle mitbringen. Der Eintritt ist frei. Bei Regen bieten die Räume der benachbarten Westfälischen Schule für Musik Ausweichmöglichkeiten.
Sonntag, 19. Juli 2026 / Sonntag, 26. Juli 2026 / Sonntag, 2. August 2026
Jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr
Open-Air auf dem Gelände des alten Zoos, Himmelreichallee 50, Münster
Alle Infos: Roter Hund 2026
Kultur mit jungen Menschen machen. Mitten im Stadtteil. Mitten im Leben.
Grafik: Heike Schwalm © Kulturamt Münster
Münster verfügt über eine lebendige Kulturlandschaft, die seit vielen Jahren von engagierten Menschen, Einrichtungen und Initiativen mitgestaltet wird. Ein wichtiger Bestandteil ist die vielfältige Kulturelle Bildung. Die kontinuierliche Evaluation des kommunalen Gesamtkonzepts zeigt jedoch, dass kulturelle Teilhabe junger Menschen weiterhin sozialräumlich unterschiedlich ausgeprägt ist. Vor diesem Hintergrund möchte die Stadt Münster noch mehr Menschen erreichen, die junge Menschen begleiten, fördern und unterstützen – und sie als Möglichmacher*innen für ein Aufwachsen mit Theater, Tanz, Film, Bildender Kunst und weiteren künstlerischen Ausdrucksformen gewinnen. Für die Fortschreibung dieses sozialräumlichen Konzepts wurde die Stadt mit einem Sonderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Ab September laden sechs Werkstätten Multiplikator*innen dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich gegenseitig zu inspirieren.
Alle Infos: Münster macht Kultur
Kulturmagazin 25/26
Grafik: Kristina Selcho © Kulturamt Münster
Das Kulturmagazin „Kultur in Münster“ erzählt Geschichten von Menschen, die Kultur in Münster ermöglichen und gestalten. Mit vielen Interviews und großformatigen Fotos stellt es die städtischen Kultureinrichtungen vor und gibt der geförderten freien Szene breiten Raum. Das Journal ermöglicht so jahresübergreifend einen einmaligen Blick in Münsters vielfältige Kulturszene und lässt die Akteur*innen selbst zu Wort kommen. Es gibt Hinweise auf Veranstaltungen, die es sich vorzumerken gilt, und umfangreiches Hintergrundwissen zu aktuellen Entwicklungen.
Die neue Ausgabe nimmt drei Einrichtungen in den Blick, die auf je eigene Weise das historische Gedächtnis der Stadt lebendig erhalten: das Stadtarchiv, das Stadtmuseum und den Geschichtsort Villa ten Hompel. Über diesen Schwerpunkt hinaus spiegelt das Magazin die Breite der kulturellen Arbeit wider. Das Magazin wird vom Kulturamt herausgegeben und ist kostenlos erhältlich in der Münster Information im Stadthaus 1 (Heinrich-Brüning-Straße 7), sowie zum Download.
Kulturmagazin 25/26
Kulturrucksack 2026
© Kim Wessel | Kulturamt Münster
Ein Anti-Filter-Studio bauen, einen Reisebericht über die eigene Stadt schreiben, ein Musical entwickeln, Science-Fiction-Welten erschaffen: Der Kulturrucksack in Münster bietet erneut viele kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Aus einer Vielzahl an Vorschlägen wählte eine fünfköpfige Jury zahlreiche Projekte für das Jahr 2026 aus. Das Programm erstreckt sich über das gesamte Jahr und eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Alle Infos: Kulturrucksack 2026
Skulptur Projekte 2027
© Studio Lana Grahek & Infinum
Die Skulptur Projekte laden erneut dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die Ausstellung, die seit 1977 in zehnjährigem Rhythmus in Münster stattfindet, feiert damit zugleich ihr 50-jähriges Bestehen. Die künstlerische Leitung der nächsten Ausgabe liegt beim Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom / WHW. Träger der Skulptur Projekte sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster. Veranstalter ist das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Beginnend im Frühjahr laden die Skulptur Projekte dazu ein, im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen Fragen und Themen kennenzulernen, die die Ausstellung 2027 prägen werden.
13. Juni bis 3. Oktober 2027
Verschiedene Orte in Münster
Mehr zu den Skulptur Projekten 2027
Sonderpreis des Landes NRW für das Konzept „Münster macht Kultur“
Frauke Schnell und Heike Schwalm © Stadt Münster / Michael Lyra
Das Kulturamt freut sich, dass mit dem Sonderpreis der innovative Ansatz einer dezentralen und aufsuchenden Kulturellen Bildung prämiert wurde. Ausgangspunkt des Konzepts ist die Überzeugung, dass der Funke für ein Leben mit Kunst und Kultur im Alltag überspringt – also dort, wo junge Menschen leben. Vier Stadtteilkulturorte werden nun zu Werkstätten Kultureller Bildung: das Begegnungszentrum und Theater in der Meerwiese, das Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, das Bennohaus sowie das Torhaus des Stadtheimatbundes Münster. Bei der Entwicklung passgenauer Angebote für Kinder und Jugendliche arbeitet das Kulturamt Hand in Hand mit verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung sowie mit lokalen Akteur*innen zusammen – darunter Partner*innen aus Bildung, sozialer Arbeit, Ehrenamt, der freien Kunst- und Kulturszene und nicht zuletzt junge Menschen selbst. In den Werkstätten werden Multiplikator*innen Methoden und Formate an die Hand gegeben, die Theater, Literatur, Film, Tanz, Kunst, Medien und Stadtgeschichte als selbstverständlichen Teil des Alltags erfahrbar machen.
Zur Pressemitteilung
Neuigkeiten für Kulturschaffende
Freie Theaterszene: Jetzt bewerben für Produktions- und Konzeptionsförderung 2027
Mareike Fiege, „Feels Like Falling“, Wiederaufnahmeförderung 2026 © Foto: Dafna Gazit
Auch im kommenden Jahr beabsichtigt die Stadt Münster, die professionelle freie Theaterszene in Münster bei ihren Produktionsvorhaben zu unterstützen. Bis zum 13. September 2026 können sich Theatergruppen und -labels, die Produktionen im nächsten Jahr vorsehen oder an Konzeptionsförderungen interessiert sind, um Förderung beim Kulturamt bewerben. Antragsberechtigt sind freie professionelle Münsteraner Theaterschaffende und Kompanien, die bereits mit mind. drei Produktionen in der Öffentlichkeit präsent waren. Für den Bereich Freies Theater für junges Publikum gibt es ein separates Förderprogramm, das zeitgleich ausgeschrieben ist.
Am Dienstag, 30. Juni 2026, um 17.30 Uhr findet im Theater im Pumpenhaus eine gemeinsame Infoveranstaltung vom Theater im Pumpenhaus und Kulturamt zur Antragstellung statt. Erläutert werden u. a. die verschiedenen Förderlinien im Bereich Darstellende Kunst, sowie inhaltliche und kalkulatorische Anforderungen. Dies bietet Raum für allgemeine Fragen. Eine individuelle Antragsberatung kann separat vereinbart werden. Eine frühzeitige Terminvereinbarung wird empfohlen aufgrund etwaiger urlaubsbedingter Abwesenheiten in der Sommerzeit.
Beratungsangebot: 30. Juni 2026 um 17:30 Uhr im Theater im Pumpenhaus, Gartenstraße 123, Münster
Bewerbungsfrist: 13. September 2026
Alle Infos: Kulturförderung Freies Theater
Künstler*innenresidenzen in Kristiansand, Norwegen
© Kristiansand kommune
Münsters Partnerstadt Kristiansand (Norwegen) bietet verschiedene Residenzmöglichkeiten für professionelle Künstler*innen: Aufenthalte im Odderøya-Leuchtturm mit kostenfreier Unterkunft und Arbeitsraum sowie Künstler*innenwohnungen auf dem Andøen- und dem Myren-Hof. Die Angebote richten sich an nationale und internationale Künstler*innen und ermöglichen Arbeitsaufenthalte von einer Woche bis zu mehreren Monaten.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Kristiansand.
Alle Infos: www.kristiansand.kommune.no
Veranstaltungstipps
Die Linse e.V.: „No One Knows About Persian Cats“
No One Knows About Persian Cats, 2009 (Filmstill) © Independent Film Company
Im Rahmen der Filmreihe „Leinwandbegegnungen“ wird der iranische Spielfilm „No One Knows About Persian Cats“ des Regisseurs Bahman Ghobadi gezeigt. Der vielfach ausgezeichnete Film gewährt einen seltenen und eindrucksvollen Einblick in die verborgene Musikszene Teherans und das Leben junger Menschen, die trotz staatlicher Restriktionen für ihre künstlerische Freiheit kämpfen. „No One Knows About Persian Cats“ verbindet Spielfilm und dokumentarische Elemente zu einem eindringlichen Porträt einer Generation zwischen Repression und Aufbruch. Besonders bemerkenswert ist die Entstehungsgeschichte des Films: Ohne offizielle Drehgenehmigung realisierte Bahman Ghobadi das Projekt innerhalb von nur 17 Tagen. Gedreht wurde mit einer kleinen Digitalkamera auf Hausdächern, in Kellern und Hinterhöfen – an jenen Orten, an denen verbotene Musik tatsächlich gespielt wird.
Mittwoch, 22. Juli 2026, 18 Uhr
Cinema, Warendorfer Str. 45-47, Münster
Alle Infos: www.dielinse.de
Wewerka Pavillon: „Reparaturgesellschaft“
© Ausstellungsplakat (Detail)
„Was ist der Wewerka-Pavillon nur wirklich? Ein Ausstellungsraum ist er auf keinen Fall, denn aus bau- und ordnungsrechtlichen Gründen darf er nicht betreten werden.“ Mit dieser Frage eröffnete Sabine Maria Schmidt 1988 die Debatte um den Wewerka-Pavillon – und bis heute bleibt sie aktuell. Rechtlich als Skulptur deklariert, wird der Pavillon im Alltag oft wie Architektur behandelt, eine Ambivalenz, die sich auch in seinem heutigen Zustand zeigt. Für die Ausstellung nehmen die Künstler*innen den Pavillon als das ernst, was er rechtlich ist: eine Skulptur, mit der und gegen die sie arbeiten. Im Zentrum stehen Fragen nach Veränderung, Urheberschaft, Nutzung und dem Spannungsverhältnis zwischen Erhalt, Eingriff und Zerstörung. Beteiligte Künstler:innen: Rieke Albertin, Yooyoung An, Leona Egelkamp, Maurice Fey, Finn Froböse, Max Hedderich, Suyeon Prana Kim, Junsun Park
Bis 2. August 2026
Wewerka Pavillon, Kardinal von Galen Ring/Annette Allee/Aasee Uferweg, Münster
Alle Infos: www.kunstakademie-muenster.de
SO66 Produzentengalerie: „Was siehst du?“
© Babette Hintz
Babette Hintz ist mit ihrer Ausstellung „Was siehst du?“ zu Gast in der SO66 Produzentengalerie und zeigt Arbeiten in Öl auf Leinwand sowie kleine Objekte. Nach verschiedenen künstlerischen Ausbildungen und permanenter autodidaktischer Weiterbildung rückt das abbildhafte Darstellen realistischer Sujets für Babette Hintz mehr und mehr in den Hintergrund. Zwar finden sich ständig und überall Anleihen an die reale Außenwelt, jedoch wird der Drang, den inneren Blick, die innere Wahrnehmung, die eigene innere Welt auszudrücken, immer wichtiger für die Künstlerin. Angetrieben von philosophischen Fragen und „einer großen Demut vor der Schöpfung an sich“ beschäftigen Babette Hintz insbesondere Formen und Verbindungen, die „Kommunikation“ von abstrakten oder surrealistischen Formen untereinander. Ihre Bilder zeigen oft an zarten Fäden frei schwebende Formen. Den Betrachter*innen öffnen sich Fantasiewelten, geheimnisvoll, mysteriös und gleichzeitig ganz still und ruhig.
Bis 9. August 2026, Sa. und So., 15 bis 18 Uhr
SO66 Produzentengalerie, Soester Straße 66/Ecke Hafenweg, Münster
Alle Infos: https://www.so-66.de/
Ausstellungshalle Hawerkamp: „Zeiten des Unbehagens und der Absurdität“
Never Live On Your Knees © Zoe-Aliha Tosun
Münsterscher Orgelsommer 2026
© Kirchengemeinden Apostel, Dom, Lamberti
Der „Münstersche Orgelsommer“ bietet in diesem Jahr acht hochkarätige Konzerte, die über den gesamten Sommer verteilt in verschiedenen Kirchen in Münster stattfinden. Zu erleben sind renommierte Organist*innen aus ganz Europa. Der Stuttgarter Stiftskantor Kay Johannsen präsentiert in der Apostelkirche Werke von Buxtehude, Bach und Mendelssohn-Bartholdy und der italienische Organist Roberto Marini, Professor am Römischen Pontificio Istituto di Musica Sacra, wird an der renovierten Schuke-Orgel der Lambertikirche Kompositionen von Bach, Kreisler, Jongen und Duruflé spielen. An gleich drei Orgeln ist der Prager Organist Pavel Svoboda beim traditionellen Wandelkonzert in der Überwasser-, der Apostel- und der Lambertikirche mit Werken von Pachelbel, Bach, Mozart und Liszt zu hören. An der Klais-Orgel im Paulus-Dom erklingen Werke von du Mage, Bach, Alain und Duruflé, gespielt vom Münsterschen Domorganist Thomas Schmitz. Eine seltene Klangkombination erwartet die Besucher*innen in der Ludgerikirche: Die Harfenistin Antonia-Josephine Fischer wird zusammen mit dem ungarischen Organist Attila Dankos ein Programm mit Werken von Bach, Händel, Grandjany und Dubois interpretieren. Der spanische Organist Ángel Montero Herrero aus Madrid tritt mit Werken von Guilmant, Torres und Mendelssohn in St. Lamberti auf. Zum Abschluss des Orgelsommers spielt der Regensburger Organist Stefan Baier, ebenfalls in der Lambertikirche, Werke von Bach, Rinck, Grünberger und Mendelssohn.
Bis 29. August 2026
Verschiedene Kirchen in Münster
Alle Infos: Münsterscher Orgelsommer 2026
Kunsthalle Münster: „You may not want to be here“
Zauri Matikashvili, მზე შინა და მზე გარეთა/ The sun inside and the sun outside (Still), 2026, HD-Video, Ton, 15:00 Min. © Zauri Matikashvili
In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung zeigt der georgische Künstler Zauri Matikashvili neben seiner neuen Zwei-Kanal-Installation „Passing the Glass“ (2026) mit „In Katernberg“ (2022) und „Made in Europe“ (2023) zudem zwei ältere Filme. Ergänzt werden die filmischen Werke durch seine Serie „You may not want to be here“ (seit 2024) – eine Reihe von Skulpturen, die sich durch den gesamten Ausstellungsraum zieht und in einen Dialog mit seinen filmischen Arbeiten tritt. Mit seiner Kamera bezeugt Matikashvili Geschichten der Gegenwart, dokumentiert gesellschaftliche, politische oder historische Geschehnisse und befragt soziale Ordnungen. Aus unterschiedlichen Perspektiven nimmt er Themen wie Identität, traditionelle Rollenbilder, Segregation, Zugehörigkeit, Zerrissenheit, Rassismus und zunehmende Repression in den Blick. In seinen Werken fragt er, wie der Alltag der Menschen mit Macht und Widerstand verbunden ist, wie Gesellschaften im Detail funktionieren oder auch nicht.
Bis 13. September 2026
Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, Münster
Alle Infos: www.kunsthallemuenster.de
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