Stadt Münster: Kulturamt - Katarina Frostenson

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Lesung Oktober 2017

Katarina Frostenson liest aus »Sprache und Regen. Gedichte«

Portraitfoto

Katarina Frostenson, © Seppo Samuli | Creative Commons

Katarina Frostensons Gedichte entwickeln ihre poetische Kraft aus dem Wechselspiel von Sprache und Bedeutung, die unablässig in Bewegung sind. Ob in Paris, Berlin oder Schweden, draußen oder drinnen – alles in der Welt ist im Fluss. Es ist eine Welt, die, so grausam und düster sie ist, große Schönheit besitzt und nach Empathie verlangt. Ihre Gedichte sind der Versuch einer angemessenen Darstellung der Welt.

2016 erschien Katarina Frostensons von Verena Reichel ins Deutsche übertragener Gedichtband »Sprache und Regen« im Carl Hanser Verlag, München.

Die vorliegende Aufnahme entstand während einer Lesung im Rahmen des Internationalen Lyrikertreffens Münster 2017, die deutschen Texte las die Skandinavistin Lisbeth Knoffke.

Katarina Frostenson, geboren 1953 in Stockholm. Studium der Literatur-, Film- und Theaterwissenschaften. Heute verfasst sie in ihrer Heimatstadt Lyrik, Dramen sowie Prosa und ist darüber hinaus als Über­setzerin aus dem Französischen tätig. Sie ist Mitglied der Svenska Akademien und wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates 2016. In deutscher Sprache erschien außerdem, ebenfalls übertragen von Verena Reichel: »Die in der Landschaft verschwunden sind. Gedichte« (Carl Hanser Verlag, München 1999).

»Die Gedichte von Katarina Frostenson sind wunderschön […]. Es sind neugeborene Gegenstände. Sie stellen ein Sprachgeschehen dar, und dieses ist nicht etwa Sprachspielerei, sondern es ist todernst.« (aus dem Nachwort von Monika Rinck)

»Was Welt war, löst sich in den Gedichten der Katarina Frostenson auf in eine mit sich selbst im Streit liegende, eine ver­­letzte und sich fortwährend selbst verletzende, rastlos bewegte Sprache. Aus deren Strömen und Stauungen aber ersteht wundersam wieder eine Welt, aus lauter ‚neugeborenen Gegenständen‘ – nur zeigt sie sich jetzt albtraumhaft und verfremdet, schmerzhaft und schön.« (Heinrich Detering)

»Katarina Frostenson begibt sich auf die doppelte Suche nach der Sprache und den Dingen. Es ist, als seziere sie die Dinge, um sie aufs Neue und anders beschwören zu können.« (Jan Wagner)

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