Zentrenfonds gibt Starthilfe für fünf frische Ideen in der Stadt

Eröffnung Münster Manufakturen im Kiepenkerlviertel

Der Pop Up-Store "Münster Manufakturen". © Stadt Münster/Maren Kruiter

Eröffnung Münster Manufakturen im Kiepenkerlviertel

Starthilfe aus dem Zentrenfonds. © Stadt Münster/Maren Kruiter

Fünf kreative Projekte für mehr Vielfalt, Zusammenhalt und Aufenthaltsqualität in Münsters Innenstadt und Stadtquartieren können sich über eine Finanzspritze aus dem Zentrenfonds freuen: vom Pop Up Store mit Handwerkskunst, über ein Kochrad, eine mobile Viertelbühne und ein dezentrales Konzept für öffentliche Toiletten in der Hiltuper Gastronomie bis hin zum Coworking im Innenhof.

Das neue Förderinstrument unterstützt Betriebe, Einzelpersonen, Vereine, Verbände oder Institutionen, die mit innovativen Ideen frischen Wind in das Angebot und die Aufenthaltsqualität in Münster bringen möchten. Gemanagt wird der Zentrenfonds von Münster Marketing. Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern der Initiative starke Innenstadt (ISI), der Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel (ISG), des Handelsverbands NRW, Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung.

Entscheidend für die Auswahl aus einem bunten Strauß an Ideen war, dass die Projekte kurzfristig die Vielfalt und den Nutzungsmix in der Innenstadt und in den Stadtteilzentren fördern, Besucherfrequenzen erhöhen oder Neues für die Nutzungen von Erdgeschosslagen ausprobieren.

Eines der fünf Projekte ist der Pop Up-Store "Münster Manufakturen", der eine digitale Plattform mit Produkten von heimischen Manufakturen nebst Online-Shop durch ein stationäres Angebot ergänzt. Vor kurzem hat der Shop in einem Ladenlokal im Kiepenkerl-Viertel eröffnet und bietet dort nun regionale und handwerklich hergestellte Produkte zum Kauf an. Dazu sind Veranstaltungen und "Live-Events" geplant.

Gefördert werden auch das „Faire 4tel-Küche-Kochrad“, eine mobile Veranstaltungsbühne für Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck, die „Nette Toilette“ in Hiltrup oder der „dreiraum_innenhof“ als Co-Working-Angebot im Hansaviertel.

Wer seine Idee mit Mitteln aus dem Zentrenfonds verwirklichen will, kann den Antrag formlos das ganze Jahr über stellen. Wichtig sind detaillierte Informationen zu Zielgruppe, Ort, Zeit und Dauer des Projektes sowie zu Finanzbedarf und Eigenmitteln. Gern gesehen sind außerdem Skizzen, Fotos und weiteres erläuterndes Material.

Weitere Infos und ein Leitfaden für den Antrag