Stadt Münster: Stadtplanung - Bisherige Konversionsprojekte

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Konversion

Lincoln-Kaserne: Lincoln-Quartier

Ansicht Lincoln-Kaserne

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Fläche: 7 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Überwiegend Baudenkmäler (zwischen 1913 und 1922 erbaut), Umnutzung, ergänzende Neubauten
Art der Neunutzung:
Wohnen
Realisierung:
1997 bis 2004

Mit der Räumung der Lincoln–Kaserne durch die britischen Streitkräfte 1994/95 ergab sich die Chance zur Entwicklung und Nachverdichtung im Bestand. Die ehemalige Lincoln-Kaserne befindet sich am nördlichen Rand des Stadtzentrums von Münster, etwa 2,5 km von der Innenstadt entfernt. Der Standort zeichnet sich durch eine hervorragende Lagequalität aus.

Charakteristisch für den ehemaligen Kasernenstandort ist der historische Gebäudebestand an der Grevener Straße und der Dreizehnerstraße mit zehn denkmalgeschützten Gebäuden, davon vier größere Gebäude für Mannschaften um den mittleren großen Exerzierplatz und die Kraftfahrzeug- und Werkhallen im nördlichen und östlichen Teil.

Nach der Verabschiedung eines städtebaulichen Strukturkonzeptes 1995 wurden im April 1996 in einem dreitägigen Entwurfsworkshop städtebauliche Konzepte erarbeitet. Hier konnten sich auch interessierte Anwohner einbringen und ihre Vorschläge und Anregungen mit den Teams diskutieren.
Zur Realisierung kam der Entwurf vom Büro Prof. Carsten Lorenzen, Kopenhagen/Dresden. Unter dem Thema „Wohnen an der Gasselstiege“ sind wesentliche Charakteristika des Entwurfs, die quartiersinterne Grünzone, die Erhaltung des äußeren Erscheinungsbildes des denkmalwerten Ensembles zum öffentlichen Raum sowie die strenge nord-süd-gerichtete Zeilenbebauung im Wohnungsneubau.


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Portsmouth-Kaserne: Wohnquartier Meerwiese

Aus den Mannschaftsquartieren wurden Mehrfamilienhäuser.

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Fläche: 15 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Umnutzung der erhaltenswerten Gebäude, ergänzende Neubauten
Art der Neunutzung: Wohnen
Realisierung: 1998 bis 2010

Die Portsmouth-Kaserne wurde als Artilleriekaserne vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs am Hohen Heckenweg erbaut. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kaserne von den britischen Alliierten übernommen und 1994 freigezogen.

Für die Stadt war das rund 15 ha große Areal ein "Filetstück" für die Schaffung von Wohnraum in Innenstadtnähe. Die Auslobung eines Realisierungswettbewerbes 1996 hatte zum Ziel, ein neues Wohnquartier für Coerde zu entwickeln. Die Grundlage für Entwicklung und Aufstellung eines Bebauungsplan der lieferte der 2. Preis des Realisierungswettbewerbs, eingereicht vom Architekturbüro Rüdiger Kaleschke aus Duisburg. Der behutsame Umgang mit dem Bestand und dem Freiraum zeichnet den Entwurf aus.

Das Gelände heute zeigt sich wie folgt: Die Mannschaftsquartiere wurden in rund 200 öffentlich geförderte Mietwohnungen umgebaut. Helle Putzfassaden mit Sandsteingiebeln im Renaissancestil, vorgeständerte Balkone, großzügige Außenanlagen und wenige Autos sorgen für ein freundliches Wohnen in alten Gebäuden. Die ergänzenden Neubauten orientieren sich an den Gestaltungselementen der Kasernengebäude.

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Von-Einem-Kaserne: Leonardo-Campus

Die Reiterkaserne um 1901 (Bild aus der Sammlung Wolfgang Hanne)

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Fläche: 8 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Teilweise Baudenkmäler, Umnutzung, Neubauten
Art der Neunutzung: Universität/Fachhochschule
Realisierung: seit 1998


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Buller-, Swinton- und Waterloo-Kaserne: Gewerbepark Loddenheide

Blick auf das Gewerbegebiet Loddenheide

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Fläche: 88 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Abbruch der ehemaligen Bebauuung, Neubebauung
Art der Neunutzung: Gewerbe-/ Industriegebiet
Realisierung: seit 1998

Das ehemalige Flug- und Militärgelände der Wehrmacht galt wegen seiner Eisenbahn- und Kanalanbindung als „Filetstück“ für Industrieansiedlungen. Lange Zeit waren die Flächen durch die britische Rheinarmee gebunden, die hier ihren Kasernenkomplex Buller-Swinton-Waterloo errichtete.
Noch bis 1992 waren auf dem Gelände der Buller-, Swinton- und Waterloo-Kaserne Soldaten angesiedelt. Geprägt war das Gelände durch eingeschossige Baracken und Fahrzeughallen. 1994 wurde das Areal von den britischen Streitkräften freigegeben.

Das rund 88 ha große Gelände wurde zu einem hochrangigen "Gewerbegebiet Loddenheide" entwickelt. Es wurde in mehrere Schwerpunktbereiche gegliedert: Handel- und Logistik, klassische und großflächige Gewerbebetriebe und „Arbeitsstätten der Zukunft“ für Betriebe mit zukunftweisender Architektur und nachhaltigen Produktions- und Vertriebsstrukturen sowie „Arbeiten am Park“.
Die Vermarktung begann Mitte 1998.

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Hindenburg–Kaserne: Gartensiedlung Weißenburg

Auf dem Areal der ehemaligen Hindenburgkaserne sind rund 130 Wohnungen entstanden. (Luftbild von 2011, Vermessungs- und Katasteramt)

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Fläche: 2,7 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Weitgehender Abbruch und Neubebauung
Art der Neunutzung: Autofreies Wohnen 
Realisierung: seit 2000


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Winterbourne–Kaserne: Speicherstadt

Saniertes Speichergebäude

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Fläche: 17 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Sanierung und Umnutzung der Speichergebäude
Art der Neunutzung: Gewerbegebiet
Realisierung: 2000 bis 2006

Die unmittelbare Nähe zur Bahn und zu den Kasernenstandorten machte das Gelände am Holtmannsweg 1936 für die Errichtung des Heeresverpflegungsamtes so interessant. Nach über drei Jahren Bauzeit war der Bau der „kleinen Militärstadt“, deren Hauptaufgabe in der Verpflegungsproduktion und logistischen Planung lag, abgeschlossen.

Heute steht die Speicherstadt für eine erfolgreiche Konversion einer „militärischen Bäckerei“. Die siebengeschossigen, denkmalgeschützten Speichergebäude und deren großzügige Freiräume dominieren immer noch das Areal. Mit behutsamen Eingriffen in die Architektur wurde hier ein attraktiver Unternehmensstandort mit Veranstaltungsforum geschaffen.

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Sportplatz Portsmouth-Kaserne: Wohnsiedlung Hoher Heckenweg

An der Morthorststraße sind seit 2007 Doppel- und Reihenhäuser entstanden..

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Fläche: 3,6 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Nicht vorhanden, Neubau
Art der Neunutzung: Wohnen
Realisierung: seit 2007

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Nelson-Kaserne: Solarsiedlung Gasselstiege

Blick von der Gasselstiege auf die neue Siedlung (April 2011)

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Fläche: 8 Hektar
Bestand/Bestandsveränderung: Teilweise Abbruch der ehemaligen Bebauung, weiterhin Bestandserhalt mit Umbau
Art der Neunutzung: Wohnen
Realisierung: seit 2007

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Zusatzinfos

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York-Kaserne:

02 51/4 92-61 40
02 51/4 92-61 77

york(at)stadt-muenster.de

Oxford-Kaserne:

02 51/4 92-61 40
02 51/4 92-61 42

oxford(at)stadt-muenster.de

Wohnstandorte:

02 51/4 92-61 54
02 51/4 92-61 28
02 51/4 92-61 42
wohnstandorte(at)stadt-muenster.de