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RUE OBSCURE: Der erste Schweigende Salon

Bedrohte Ressource!? Schweigen als kommunikative Praxis
23. April, 19.15 Uhr, Stadtbücherei Münster
 

Grafik von "Der erste Schweigende Salon" RUE OBSCURE
Bildrechte: Mila Radau

„LAUT WERDEN!“, „REICHWEITE VERGRÖSSERN!“, „PRÄSENT SEIN!“ scheinen Grundregeln im Manual des politischen Handelns für Zeiten des Umbruchs. Aber nicht nur verbale Lautstärke, Postings in Echtzeit und smarte Argumentation haben Kraft und ermächtigen. Auch Schweigen kann als bewusster kommunikativer Akt kraftvoll sein und Macht ausüben. Mit dieser doppelten Bedeutung des englischen Begriffs „Power“ des Schweigens beschäftigt sich das Münsteraner Künstlerinnenkollektiv RUE OBSCURE 2026 im Rahmen einer sechsteiligen Diskursreihe und nimmt bei jeder Veranstaltung einen anderen Aspekt des Schweigens in den Blick.  
Im ersten Salon beleuchten sie mit der Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Kirchhoff Fragen rund um das Schweigen als kommunikative Praxis: Welche Rolle spielt Schweigen in der Kommunikation? Wann schreiben wir ihm eine positive Kraft zu, wann fürchten wir uns vor der Macht des Schweigens? Ist Schweigen inzwischen eine bedrohte Ressource?
An den inhaltlichen Input des Abends schließt ein gemeinsames Schweigeritual an, bevor der Salon in ein offenes Zusammensein bei Getränken und Snacks mündet.

  • Donnerstag, 23. April, um 19.15 Uhr
    Einlass ab 18.45 Uhr
  • Stadtbücherei Münster, Zeitungslesesaal, Alter Steinweg 11
  • Tickets/Preise: Tickets über localticketing 6 Euro/10 Euro im Vorverkauf (8 Euro/12 Euro an der Abendkasse)

Weitere Informationen:
www.rue-obscure.de
www.pumpenhaus.de 

Weitere Salon-Termine:
Freitag, 29. Mai, sowie Juni bis Dezember 2026

Dauer: ca. 120 Min. / Deutsche Lautsprache
Idee/Konzept, Kuration & Gestaltung: RUE OBSCURE
Hosts: Anne Keller, Katharina Kolar
Szenografie: Karina Behrendt, Anne Keller
Produktion: Katharina Kolar
Grafikdesign: Mila Radau
Produktion: RUE OBSCURE in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus sowie in Kooperation mit Stadtbücherei Münster.
Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)/ Kulturförderung und das Kulturamt der Stadt Münster. Unterstützt von Theater im Pumpenhaus und Kunsthaus Kannen.