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Das Amt für Mobilität und Tiefbau und seine Aufgaben
Wir im Amt für Mobilität und Tiefbau sind für die öffentlichen Verkehrsflächen und –anlagen, für das Ableiten und Reinigen des Abwassers, die Unterhaltung und ökologische Verbesserung der Fließgewässer und für Zukunftsfragen der Mobilität verantwortlich. Es ist unsere Aufgabe, das uns anvertraute Anlagevermögen - übrigens rund ein Drittel des gesamtstädtischen Vermögens - gut zu erhalten - wirtschaftlich, bürgerfreundlich, zukunftsfähig und umweltorientiert. Mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Dienstleister in Münster.
Zu unserer Arbeit gehören Projekte mit großer Bedeutung für Münster: die Umnutzung der York-Kaserne und der Oxford-Kaserne, der Umbau des Verkehrsknotenpunktes "Spinne", die Erweiterung der Kläranlagenkapazitäten und die Erarbeitung des Masterplans Mobilität Münster 2035+. Auch an Projekten Dritter sind wir beteiligt: Dazu gehören die Ostseite des neuen Bahnhofs, der Ausbau der Westfälischen Landes-Eisenbahn, die neue Umgehungsstraße B 51 und der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals. Außerdem ist die Aufarbeitung des Extremregens vom 28. Juli 2014 nach wie vor ein Arbeitsschwerpunkt.
Auf den folgenden Seiten informieren wir zu Themen des Tiefbaus. Informationen zum Themenfeld Mobilität - zum Beispiel zum Masterplan Mobilität, zur WLE-Strecke und zur Fahrradstadt - finden Sie unter www.stadt-muenster.de/mobilitaet
Aktuell
Stadtregion Münster: Gemeinsam für klimafreundliche Mobilität und bezahlbares Wohnen
Rätetreffen in Münster © Stadt Münster / Michael Müller
Rätetreffen in Münster mit elf Nachbarkommunen / Sendenhorsts Bürgermeisterin Katrin Reuscher übernimmt Vorsitz
Auf dem Land wohnen, in der Stadt arbeiten oder zur Schule gehen – rund 30.000 Menschen pendeln aus den elf Nachbarkommunen nach Münster. Damit verbundene Herausforderungen wie die Verbesserung der ÖPNV-Anbindungen und der Ausbau der Velorouten waren ein Schwerpunkt des Rätetreffens der Stadtregion am Mittwoch, 10. Juni. Rund 200 Ratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeitende der zwölf Mitgliedsstädte und -gemeinden tauschten sich im LWL-Museum für Kunst und Kultur zudem über die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wohnen sowie zu weiteren Zukunftsthemen aus.
Gemeinsame Lösungen für bessere Stadt-Umland-Verbindungen
Im Mittelpunkt des Rätetreffens standen die vielfältigen Kooperationen der zwölf Städte und Gemeinden, die seit mittlerweile 25 Jahren gemeinsam an Lösungen für regionale Herausforderungen arbeiten. Diese Zusammenarbeit wird beim Thema Mobilität weiter ausgebaut. Mit dem neuen Handlungsfeld „Nahverkehrsplanung“ rücken die Kommunen auch hier die regionale Vernetzung stärker in den Fokus. Aktuell wird der vierte Nahverkehrsplan der Stadt Münster erarbeitet.
Der Nahverkehrsplan stellt das wesentliche Instrument dar, um sich mit den Münster umgebenden Kreisen und deren Nahverkehrsplänen abzustimmen. Darüber hinaus soll das Potenzial genutzt werden, auf Arbeitsebene mit den Umlandgemeinden zusammenzukommen und an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten, um zum Beispiel die Stadt-Umland-Verbindungen im ÖPNV zu verbessern.
Gleichzeitig feiert die Velorouteninitiative ihr zehnjähriges Bestehen. Passend zum Jubiläum wurde die neugestaltete Plattform www.veloregion.de vorgestellt, die künftig noch umfassender und anwendungsfreundlicher über das regionale Radverkehrsnetz informiert.
„25 Jahre Stadtregion Münster und zehn Jahre Velorouteninitiative zeigen eindrucksvoll, wie viel durch gemeinsames Handeln erreicht werden kann“, betonte Katrin Reuscher im Namen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Stadtregion.
Bewohnerparken in Pluggendorf startet am 8. Juni
Bewohnerparken Pluggendorf © Stadt Münster / Britta Roski
Parkzone M erstreckt sich zwischen Aasee, Kolde-Ring und Weseler Straße / Parkausweis kann online und persönlich beantragt werden
Ab Montag, 8. Juni, gilt im Quartier Pluggendorf das neue Bewohnerparken. Für die Bewohnerparkzone M zwischen Aasee, Kolde-Ring und Weseler Straße gilt dann: Wer einen Bewohnerparkausweis hat, kann im gesamten Quartier ohne zeitliche Beschränkung parken. Ohne Parkausweis kann ein Fahrzeug nur maximal zwei Stunden abgestellt werden – wenn eine Parkscheibe ausliegt.
Für Gäste, die ein Fahrzeug länger als zwei Stunden im Quartier abstellen möchten, können Anwohnerinnen und Anwohner einen Besucherparkausweis beantragen. Er kostet 10,20 Euro, ist 24 Stunden gültig und sowohl online als auch im Stadthaus 1 erhältlich.
Ausnahmen zu dieser Regelung finden sich in Teilen entlang der Scharnhorststraße und der Bismarckallee. Hier wird es Parkplätze mit Parkschein geben, auf denen man maximal vier Stunden parken kann.
Der Bewohnerparkausweis kann ab sofort beantragt werden und gilt ab Einführung der Parkzone für ein Jahr. Alle Infos zum Online-Antrag finden sich unter www.stadt-muenster.de/buergerservice/parken. Zusätzlich bildet die Zeit vom 8. bis zum 22. Juni einen Übergangszeitraum, um allen Anwohnenden die Möglichkeit zu geben, einen Bewohnerparkausweis zu beantragen.
Stadt plant Zukunftsprojekte für den Albersloher Weg
Die Stadt Münster hat eine umfassende Gesamtplanung mit mehreren Maßnahmen für unterschiedliche Bereiche des Albersloher Weges erstellt. Die Planungen greifen unterschiedliche Themen auf.
Umgestaltung des Knotenpunktes Hafenstraße/Albersloher Weg/Hansaring
Für den Bereich Hafenstraße/Albersloher Weg/Hansaring plant die Stadt eine umfassende Umgestaltung.
Eine weitere umfangreiche Umgestaltung betrifft den südlichen Bereich des Albersloher Weges zwischen Angelsachsenweg und dem Knotenpunkt Osttor/Hiltruper Straße.
Verbesserungen für ÖPNV und Radverkehr
Die Stadt will auch die Fuß- und Radwege ausbauen und zusätzliche Querungen über den Albersloher Weg schaffen.
Ebenfalls in Planung ist die Erneuerung der Kanalisation im Albersloher Weg. Auch die Regenwassereinleitung in den Erdelbach entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, sodass eine Regenwasserbehandlungsanlage errichtet werden muss.
Unterschiedliche Zeitpläne für die verschiedenen Maßnahmen
Einige der Projekte dieses Maßnahmenbündels befinden sich kurz vor der Umsetzung, andere sind aktuell in Planung. Gründe dafür sind der große Umfang der Umbauten, der entsprechend hohe Planungsaufwand, die komplexe Baustellenkoordination und der Finanzbedarf. Politik und Öffentlichkeit werden darüber zum gegebenen Zeitpunkt gesondert informiert.
Kommunale Starkregengefahrenkarten veröffentlicht
"Gemeinsam stark gegen Starkregen"
Im Zuge eines ganzheitlichen Starkregen- und Hochwasserrisikomanagements wurden durch das Amt für Mobilität und Tiefbau sogenannte Starkregengefahrenkarten für das gesamte Stadtgebiet erstellt. Das neue Kartenwerk wurde über eine neue Projektseite veröffentlicht. Ab sofort stehen die Starkregengefahrenkarten auch über das verwaltungsinterne WebGIS als neues Thema zur allgemeinen Verfügung. Die Karten sind eine wertvolle Beurteilungsgrundlage bei allen städtebaulichen Planungen.
Fachkräfte gesucht
Das Amt für Mobilität und Tiefbau braucht Verstärkung: Für die Arbeitsbereiche Ausschreibung, Bauleitung, Konstruktiver Ingenieurbau, Betrieb Kläranlagen sowie Straßen-, Kanal- und Gewässerplanung werden Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor- oder Masterexamen in den entsprechenden Fachrichtungen gesucht.
Zur Beschreibung der Arbeitsbereiche


